Archiv für July 2004

30
Jul

Athletics wollen sich keine Blöße geben

Am kommenden Sonntag (01.08) geht es für die Mainz Athletics im heimischen Sandflora-Stadion um die Verteidung ihrer weißen Weste. Nach 24 Spieltagen stehen die Mainzerinnen weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Doch mit den Speyer Turtles empfangen sie einen alles andere als bequemen Gegner. Mit Siegen gegen etablierte Verbandsliga Teams aus Saarlouis und Saarbrücken konnte der Aufsteiger mittlerweile bis auf den dritten Tabellenplatz vorrücken. Erst letzte Woche gelang es den Vorderpfälzerinnen beinahe, dem Tabellenzweiten aus Darmstadt ein Spiel abzunehmen. Mit 11:13 mussten sie sich nur denkbar knapp geschlagen geben. Doch die Athletinnen sind keinesfalls gewillt sich ein Spiel aus der Hand nehmen zu lassen. Den Unterschied könnte der Pitching-Staff machen. Während sich die Turtles vor allem auf Routinier Claudia Brozka verlassen müssen, haben die Mainzer Trainer Heide und Madden die größere Auswahl an Werferinnen. Los geht es am Sonntag um 13:30 am Sandflorastadion der Mainz Athletics in Mainz Gosenheim.

Autor: Birgit Eisenbeis

28
Jul

Athletics im DBV-Pokal Viertelfinale ausgeschieden

Athletics scheiden im DBV-Pokal Viertelfinale aus
Im Viertelfinale des deutschen Baseball-Pokals war Endstation für die Mainz Athletics. Mit 11:1 unterlag man deutlich dem Rekordmeister aus Mannheim. Neben dem momentan besten Mainzer Werfer Manuel Möller, der sich zur Zeit in Regensburg mit der Nationalmannschaft auf die EM vorbereitet, fehlte auch der zweite Werfer, Jan-Sören Meyer, verletzungsbedingt.

Bereits die ersten zwei Abschnitten brachten die Entscheidung, als Kristof Brockmann, der für die Mainzer auf dem Wurfhügel begann. Er fand zunächst schwer ins Spiel und sah sich schnell mit einem 8:0 Rückstand konfrontiert. Dann hatte er sich zwar gefangen, doch weder er noch sei Nachfolger Ackermann wurden von der eigenen Offensive unterstützt. Gegen einen gut aufgelegten Mannheimer Pitching Staff (Jan Rüssel, Philipp Höhlein sowie Sean Riley) waren lediglich Martin Kipphan sowie Janusz Radicke erfolgreich. Den Ehrenpunkt für die Grün-Gelben erzielte Julian Aufenanger nachdem er durch Hit by Pitch auf die erste Base gekommen war.

Autor: Birgit Eisenbeis

25
Jul

2004 – AAA’s in Hochform – 1. Platz beim Funturnier der SB Blues

Freitag, 23. Juli 2004, 15:00 Uhr, Mainz, die Frisur sitzt… es kann losgehen. Die Saarbrücken Blues haben zum jährlichen Funturnier geladen und natürlich haben wir AAA’s, immerhin Zweitplatzierte im letzten Jahr, diese Einladung gerne angenommen. Anreise Freitags – wegen gemütlichen Beisammenseins am Vorabend des Turniers.

Freitag, 18:00 Uhr, SB, Campingplatz. Kaum auf dem Campingplatz angekommen, erleben wir schon die erste (und offensichtlich wichtigste) Besonderheit des Saarländer Dialekts: der Saarländer spricht nicht – er, sie, es singt. Das wichtigste Wort, welches man zu jeder passenden (und unpassenden)Gelegenheit, also immer, benutzen kann, ist das gesungene “Eijoohoo” (in Notenschrift : C-F-D). Das gesungene “Eijoohoo” wurde natürlich von den AAA’s prompt übernommen, weil man dieses “Wort” auch nach übermäßigem Alkoholgenuß noch relativ gut über die Lippen bringt.

Freitag, 20:00 Uhr, SB, Campingplatz, AAA’s Zeltstadt. Die Zelte stehen, Tische und Stühle sind aufgebaut und ein kleines bis mittleres Hüngerchen macht sich langsam bemerkbar. Auf zum Grill. Erst Kohle, dann Birke natur, 2 Liter Grillanzünder und Peter “St.Pete” Sternbeck entwickelt sich zum Pyromanen. BRENNEN sollst du, du Grill !

Freitag, 21:00 Uhr, SB, Campingplatz, am Grill. Das Feuer ist soweit runtergebrannt daß man schon näher als 2 Meter ran kommt, der Grillrost ist weissglühend, Reste von VorunsGrillern sind nicht mehr zu erkennen, los geht’s. Schon erstaunlich, was aus einigen mitgebrachten Kühlboxen zum Vorschein kommt… wir leben ganz gut (aber noch nicht standesgemäß…).

Freitag, 22:00 Uhr, SB, Campingplatz, immer noch am Grill, die Frisur leicht angesengt. Irgendjemand meint dass ein Schäpschen doch ganz gut für die Verdauung wäre…ich hab’s geahnt. Und noch ein Schnäpschen? Eijoohoo!! Nach einiger Zeit sind wir’s dann Leid dauernd zwischen Theke und Grill hin und her zu rennen und wir verziehen uns direkt an die Quelle. Die mitgebrachten Alkoholika gehen eh langsam zur Neige (bis auf Uli’s 3 Paletten Alcopops). Die “rustikale” Dame vom Empfang heisst Billy und betreibt auch die Kneipe, welche einem nicht allzugrossen Wohnzimmer mit eingebautem Tresen gleicht. Aber egal, es gibt wieder Bier, wieder mal Schnäpschen und es ist brüllend heiss in der Holzhütte. Nicht mal der “Ventilateur” schafft Kühlung. Alla gut, noch ne Runde Schnäpschen? Eijoohoo!!

Freitag, was weiss ich wie spät, Frisur auch egal. Unser Coach Jürgen Hinderkopf zwingt uns ins Bett zu gehen, die meisten kommen dem nach. Na gut, EIN Bierchen ist ja noch da… und nach einem sehr geistreichen Gespräch mit einem Finnischen Mit-Camper sind dann endlich alle im Schlafsack. Alle? Nein, nicht alle! Einer hockt noch da, unser Coach…
Hat schon mal jemand versucht einen ausgewachsenen kräftigen Braunbär aus seinem Winterschlaf zu wecken? Na gut, dann eben nicht…

Samstag, 05:30 Uhr. Um diese Uhrzeit…ihr kennt das ja… Mittlerweile hat sich schon ein etwa 10cm tiefer Trampelpfad zu den Toiletten gebildet und man trifft eigentlich immer auf (mehr oder weniger) bekannte Gesichter. Schnell noch zwei, drei Paracetamol eingeworfen und weiterschlafen, schliesslich ist das erste Spiel erst um 12:00 Uhr. Übrigens, irgendjemandem ist es wohl gelungen den Braunbär ins Zelt zu schaffen. Man hört’s…

Samstag, 09:00 Uhr, SB, Campingplatz, von Frisur keine Rede mehr. Zarte Stimmen wecken uns, DURST! Unsere Mädels haben lebensrettenden Kaffee und Tee gemacht. Alle fit?? Eijoohoo!! Der Bär auch – erstaunlicherweise. Schön frühstücken, duschen, dann gemütlich das A’s-Outfit über die durchtrainierten Körper gezerrt, und ab geht’s zum Sportplatz. Jürgen weiss wo’s lang geht (…) Allerdings hätte ein Stadtplan, Kompass, Navi oder Ähnliches bestimmt gute Dienste getan, aber quer durch Saarbrücken am Samstagmorgen ist auch ganz schön. Ist auch ganz schön blöd wenn diese Saarländer urplötzlich die Strassenführung ändern.

Samstag, 10:30 Uhr, SB, Sportplatz. Bei diesem Turnier sind Mannschaften eingeladen die rein und allein aus Spaß an Softball mitspielen, die aber sonst mit Softball wenig bis gar nichts am Hut haben. Das erkennt man schon an den Namen : “Krummstöcke”, “Saarland Schmutzhühner”, “Sportgoofys”, “SAPokemons”, “Black Forest Indians”, “Blind Snakes” und “Blues Lightnings” sind nicht gerade bekannte Namen im Softballsport. Nichtsdestotrotz : diese Mannschaften spielen zwar aus reinem Spaß mit, tun dies aber schon seit einigen Jahren, trainieren auch dafür, und haben sich im Laufe der Zeit schon ganz gut entwickelt. Ausserdem sind einige junge, sportlich sehr engagierte Teams dabei wo der Altersdurchschnitt schätzungsweise minimum 20 Jahre niedriger ist als bei den AAA’s. Bei den AAA’s steht auch bei diesem Turnier der Spaß im Vordergrund, aber natürlich entwickelt sich auch der ganz normale Ehrgeiz zu gewinnen. Aus gutem Grund: gewinnen wir Samstag beide Spiele, dann haben wir am Sonntag um 11:30 Uhr das erste Spiel. Wenn nicht, dann müssen wir möglicherweise schon um 08:30 Uhr ran… was fatal sein könnte, weil Samstagabends traditionell die Funturnier-Party bei den Blues ansteht.

Samstag, 13:00 Uhr, SB, Sportplatz, die Frisur nass, patschnass geschwitzt. Das erste Spiel gegen die Black Forest Indians II wurde klar gewonnen (15:0). Vier Stunden Pause – das ist hart.

16:30 Uhr. Kurz vor’m zweiten Spiel, leichte Ratlosigkeit, dem Jürgen geht’s nicht gut und er muss aussetzen. Da wir aber am nur mit neun aktiven Spieler(inne)n angereist sind, scheint es eng zu werden. Aber….da ist ja noch Patrizia. Ihr Kommentar : “Och jo, des Bissje krieg ich hin”, und schon ist sie auf dem Platz. Vielen Dank nochmals und wir sehen dich demnächst im Training!

18:00 Uhr. Auch das zweite Spiel gegen die “Blues Lightnings” wurde gewonnen (15-2), aber man merkt doch schon deutlich dass die letztjährigen “Blues Eltern” sich schwer verbessert haben. Damit ist dann der Sonntag gerettet, eijoohoo!! Und…wir haben sehr gut gespielt (laut Coach).
Ab zum duschen, umziehen und wieder zurück – weil ja die Party ansteht. Ach ja, der Weg zum Campingplatz und zurück ist jetzt bedeutend kürzer als beim ersten Mal, wahrscheinlich haben die Saarbrücker die Strassenführung in der Zwischenzeit an Jürgens Orientierungssinn angepasst.

Samstag, 24. Juli 2004, 20:30 Uhr, SB, Sportplatz, wir sind wieder da, Party. Nun ist es so dass wir AAA’s bei diesem Turnier als eines der stärkeren Teams eingeschätzt werden. Und es ist fast schon Tradition dass unsere Gegner (ok, natürlich nicht alle) deswegen mit allen Mitteln versuchen uns mürbe zu machen, meistens durch zwangsweiser Verabreichung von Unmengen alkoholischer Getränken jeglicher Art. Aber, wir sind vorbereitet…wir gucken uns eine(n) Freiwillige(n) aus und der(die) muss sich dann opfern – oder es ergibt sich halt von selbst. Und es ergab sich von selbst. Bolder, vielen Dank! Take it for the team!! (and he really took it for the whole team!).

Samstag, 24. Juli 2004, 23:00 Uhr, SB, Sportplatz. Alle sind müde, wollen heim. Alle? Nein, nicht alle! Einer opfert sich immer noch…und gibt alles, eijoohoo!! Und NEIN, DU hast NICHT auf die dritte Base gepinkelt – das war dein “Gegner”. Dann ab in die Auto’s und zum Campingplatz. Übrigens, vielen Dank nochmal an Karo und Jürgen für’s Fahren! Am Campingplatz das Opfer zum Pipimachen tragen. 45 Minuten später…das eingeschlafene Opfer einsammeln und ins Bett schaffen – ohne Uli und Karo wärs auf’m Klo erfroren.
Uli zieht sich noch ein letztes Alcopöppchen rein, die werden aber trotzdem nicht weniger (Manuela, der Kerl hat zuviel Taschengeld). Ab in die Betten. Übrigens, das Opfer spricht im Schlaf…laut und undeutlich. So laut dass ganze Horden von nächtlichen Klogängern schon mal stehen bleiben und horchen. Keine Angst, wir erzählen nix weiter.

Sonntag, 25. Juli, 08:00 Uhr, Campingplatz SB. Aufstehen!! Alle sind wach. Alle? Ja, alle!! Schon eine erstaunliche Leistung des menschlichen Körpers dass sich Trilliarden von Gehirnzellen innerhalb so kurzer Zeit regenerieren können. Schön gemütlich Zelte abbauen, einladen und einpacken. Und ab geht’s, auf in den Kampf.

Sonntag, 25. Juli, 10:00 Uhr, Sportplatz. Die SB Blues haben, wie immer, für das Frühstück gesorgt. Auch da muß man mal ein dickes Lob und ein Dankeschön aussprechen. Und….Verstärkung ist angekommen, Larry “Lucifer” Chorvas – topfit und hochmotiviert. Also erst mal schön gespachtelt, damit auch die letzten Nebelschwaden verschwinden.
Dann geht’s rund um 11:30 Uhr. Sorry daß der Schreiber nicht mehr ganz genau weiß gegen wen wir gespielt haben (“Titelverteidiger” Sport Goofys vs. AAA´s, 3-6, die Red.), man wird ja schließlich auch älter. Wir haben aber gewonnen, und damit weiterhin im Kampf um den Titel.
Pause bis 15:30 Uhr und es geht weiter. Auch dieses Spiel haben wir gewonnen (nochmal vs. Blues Lightnings, die Red.) Der Einzug ins Finale ist perfekt!

Sonntag, 25. Juli, 16:30 Uhr, SB, Sportplatz. Die Frisur sitzt wieder, Finale! Endspiel gegen die “Krummstöcke”, eine junge, topfitte Hockeymannschaft. Die AAA’s Coaches und Spione hatten mittlerweile rausgefunden dass diese junge Truppe ganz schön was auf dem Kasten hat. Als Hockeyspieler können die Mädels und Jungs ganz gut mit Stöckchen und Bällchen umgehen, obendrein sind die noch verdammt schnell. Aber unser Coach ist vorbereitet und stellt die stärkste Battery auf: St.Pete pitcht und Crash catcht. Und darauf waren die Krummstöcke nun ganz und gar nicht eingestellt. Die Blicke der Jungs und Mädels am Schlag variierten von Erstaunen über Ärger bis blanke Angst. Hammerartige Pitches, blitzsaubere Catches und Würfe, egal wohin. Trotzdem konnten die Krummstöcke gut mithalten, in Punkto Geschwindig- und Geschmeidigkeit kommt halt doch das Alter zum Tragen. Aber die AAA’s-Defense stand ebenso wie eine Eins im Feld. Keine Errors, sauberes Spiel, wenig Unsicherheiten. Kurzum, ein spannendes, gutes Spiel. (Endresultat trotzdem deutlich 12-3 für die AAA´s, die Red.)

Sonntag, 25. Juli, 17:30 Uhr, SB, Sportplatz. TURNIERSIEG!! Geschafft!! Siegerehrung, Pokal. Ein dreifach donnerndes Eijoohoo!!

Was gab’s Besonderes zu vermerken? Ach ja, im inoffziellen AAA-internen Homerun-Contest wurde Uli mit sage und schreibe 5 Homeruns erster. Weiss der Himmel was in den Alcopops drin war…oder war’s doch das Material? Olaf zweiter, mit zwei Homeruns. Der Rest dritter mit null Homeruns. Da Olaf den Homerun-Contest nicht gewonnen hat, soll wenigstens vermerkt werden dass er den Double-Play-Contest gewonnen hat, und, nicht zu vergessen, den Best-Opfer-Contest…damit hat er sich für’s nächste Jahr schon wieder qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch!

Zum Einsatz kamen alle Anwesenden : Olaf “Bolder” Boldt, Karolin “Karo” Bullmann, Coach-Spieler Jürgen Hinderkopf, Ricarda Hinderkopf, Heidi “’s Hilde” Jenniskens, Theo “TeeJay” Jenniskens, Peter “St.Pete” Sternbeck, Patrizia “Pat” Färber, Uli “Crash” Pings, Petra “Rocky” Räder und Larry “Lucifer” Chorvas.

Die AAA’s möchten uns nochmal ganz ganz herzlich bei den Saarbrücken Blues als Organisatoren dieses Turniers bedanken! Spitzenmäßig! (aber das mit den Pfandmärkchen üben wir nochmal…) Und natürlich bei allen Teilnehmern! Klasse gespielt! Wir sehen uns im nächsten Jahr!

Autor: Theo Jenniskens

25
Jul

Auch Hornissen können Athletinnen nicht stoppen

Auch die Saarlouis Hornets können den Siegeszug der Mainz Athletics in der Softball-Verbandsliga nicht stoppen. Mit 11:4 und 22:2 gewannen die Grün-Gelben ihre Spiele und führen somit mit 24:0 Siegen die Verbandsliga Hessen/Südwest alleine an.

Spiel 1:

Das erste Spiel gestaltete sich über weite Strecken spannend. Die Mainzerinnen gingen zunächst durch Siska Adams mit 1:0 in Führung. Doch gegen die wieder genesene Saarlouiser Werferin Steffi Kratz konnte der Vorsprung zunächst nicht bedeutend ausgebaut werden. Doch auch die Saarländerinnen fanden zu Beginn des Spieles kein Mittel gegen Starting Pitcherin Siska Adams. Im dritten Spielabschnitt brachten sich Julia Kleinbub und Nina Theis ins Spiel und wurden von ihren Teamkameradinnen über die Platte geholt. Die Hornets legten zwei Innings später nach, als sie von Fehlern im Feld profitierten und zwei Punkte erlaufen konnten. Die Gonsenheimerinnen zeigten sich jedoch nicht nervös wegen der Anschlusstreffer. Die gesamte Line-Up trat im Nachschlag an die Platte und konnte den Vorsprung auf 9:2 ausbauen. Die Hornets konterten wiederum mit zwei Punkten, aber nach zwei weiteren Athletics-Punkten blieben diese im letzten Spielabschnitt fehlerfrei und sicherten sich mit 11:4 ihren 23. Saisonsieg.

Es spielten:
Julia Kleinbub (SS, 1 Run); Nina Theis (2B, 3 Runs); Siska Adams (P, 4 Runs); Constanze Taube (3B, 1 Run); Birgit Eisenbeis (1B); Uschi Chmiela (RF, 1 Run); Manuela Pings (LF, 1 Run); Isabell Schreiber (C); Sonja Dressler (CF).

Spiel 2:

Im zweiten Spiel hatten die Hornets von Beginn an keine Chance. Durch die Verletzung von Andrea Grebelus mussten die Hornissen auf Ersatzwerferinnen ausweichen, mit denen die Athletinnen jedoch zu keiner Zeit Probleme hatten. Sie starteten gleich furios. Fünf Runs konnten sie erzielen, bis Bettina Kratz vom Mound wieder hinter die Platte wechselte und von Daniela Lambert abgelöst wurde. Diese konnte die Athletics kurzzeitig unter Kontrolle halten und erzielte drei schnelle Aus. Im zweiten Inning jedoch war der Offensiv-Motor vollkommen warmgelaufen. 15 Runs erzielten die Mainzerinnen. Dafür war jedoch nicht das Pitching oder die Defensive der Saarländerinnen verantwortlich, sondern auch starke Hits der Mainzerinnen. Alleine Uschi Chmiela konnte im gleichen Inning nach einem 2-RBI-Single ein 1-RBI Double erzielen. Auf der Gegenseite hatten die Hornets keine Chance gegen eine wieder einmal blendend aufgelegte Chmiela auf dem Rubber. Lediglich zwei Punkte konnten sie durch Bettina Kratz und Nora Kiefer erzielen. Somit fehlten noch zwei Punkte um das Spiel vorzeitig nach dem dritten Spielabschnitt zu beenden. Diese gelangen auch prompt. Julia Kleinbub brachte sich durch einen schönen Single auf Base. Siska Adams folgte ihr mit einem Walk, bevor Manuela Pings die beiden mit einem Bunt auf die Bases zwei und drei brachte. Ein Schlag von Nina Theiss und dem anschließenden Fehler von Hornets ShortStop Sarah Bohnenberger brachten die fehlenden Punkte über die Platte und lassen die Athletics weiterhin auf eine Perfect Season hoffen. Nur noch sechs Spiele müssen dazu gewonnen werden- davon jedoch zwei gegen den direkten Ligakonkurrenten Darmstadt.

Es spielten:
Isabell Schreiber (RF, 2 Runs); Birgit Eisenbeis (DP, 3 Runs); Julia Kleinbub (SS, 3 Runs); Siska Adams (3B, 4 Runs); Manuela Pings (LF, 2 Runs); Nina Theis (2B, 2 Runs); Christina Hübner (CF, 2 Runs); Constanze Taube (1B, 2 Runs); Uschi Chmiela (P, 2 Runs); Sonja Dressler (C) .

Autor: Birgit Eisenbeis

16
Jul

5:1 in Solingen sichert Baseballern Halbfinaleinzug

Fehlerlos und ohne eigene Strikeouts – eigentlich hätte nur noch ein “Zu-Null”-Spiel gefehlt, um den Tag perfekt zu machen. Doch mit dem 5:1-Sieg in Solingen war es auch dem überragenden Manuel Möller egal, ob die Alligators ihm nun im Viertelfinale einen Run abluchsten oder nicht – das Ziel war es, unter die besten vier Baseballteams in Deutschland zu kommen, und das ist den Mainz Athletics in nur drei Spielen gelungen.

Dabei fuhren die Rheinhessen noch mit gemischten Gefühlen zu dem Nordvierten, trotz der beiden Siege im Hinspiel. Immerhin kickten die Gastgeber im Vorjahr überraschend die Mannheim Tornados aus dem Rennen und in diesem Jahr machten sie auf sich aufmerksam, in dem sie als einziges Team Ligaprimus Paderborn ein Spiel abtrotzten.

Nicht aber gegen Mainz: Manuel Möller erwischte einen super Tag und ließ gerade einmal drei Solinger Schlagmänner ins Spiel kommen. Zwei Mal war es Nationalspieler Dominik Wulf, der als einziger Spieler Möller einen Run im vierten Inning entführen konnte. Es sollte der Schlusspunkt in der nervenaufreibenden Abwehrschlacht sein, in dem beide Teams dem anderen nichts schenkten. Zum Glück hatten die Athletics bis dahin schon das Soll erfüllt: Florian Arnold schlug im zweiten Schlagabschnitt den ersten Hit für Mainz, und kam letztlich auf einen Treffer von Benjamin Hieronimi nach Hause. Der wiederum erhöhte auf 2:0, als Jo Meifort den Medizinstudent das Punkten ermöglichte. Ein Auftakt nach Maß, doch die A’s ließen nicht nach: Alper Bozkurt startete ein Inning später mit einem Hit, und erhöhte kurze Zeit später nach einem Drei-Base-Schlag von Edward Martinez. Und der schaffte unter Mithilfe seines Teamkollegen Ryan Balan das 4:0 – zwei schnelle Doppelschläge frustrierten die Gastgeber, die so sehr auf den Heimvorteil hofften. Vielleicht war es das Sondertraining in der A’s-Verteidigung oder einfach nur das Pech, dass den Klingenstädtern fehlte: wenn sie sie Manuel Möllers Würfe denn mal trafen, blieben sie meist die Beute der Mainzer Innenfeldverteidigung. Das Highlight und gleichzeitig den Schlussstrich unter die positiven Mainzer Angriffsbemühungen setzte Benjamin Hieronimi, der seinen zweiten Homerun gegen in der Spielserie gegen Solingen schlug – 5:0 für den Südmeister.
So hätte es bleiben können für den perfekten Tag, hätte sich besagter Dominik Wulf nicht noch um die Bases gemogelt. Aber dies ist allenfalls ein kosmetischer Makel, denn sich ohne Niederlage ins Halbfinale zu schießen ist nicht nur ein Lob für die gute Arbeit von Trainer Greg Frady, sondern auch ein eindeutiges Signal an den nächsten Gegner. Den spielen die Bonn Capitals und die Fürth Pirates in einem fünften Spiel am Sonntag aus, nachdem beide Klubs je zwei Mal gewinnen konnten.

Das schnellstmögliche Viertelfinalende freut vor allem Greg Frady und Manuel Möller: Bereits am Montag beginnt für Bundestrainer Frady – durch eine Kooperation zwischen den Mainz Athletics und dem Deutschen Baseball und Softball Verband ist er Vereins- und Nationaltrainer – und Möller das Nationalmannschaftsprogramm. Bei den German Baseball Open in Regensburg will sich das Länderteam auf die bevorstehende B-Europameisterschaft vorbereiten. Eine wichtige Sache, denn nach dem unerwarteten Abstieg aus der “ersten Liga der Nationalmannschaften” hofft der Verband auf den sofortigen Wiederaufstieg, um den jahrelangen Aufwärtstrend nicht abreißen zu lassen.

Doch das steht erst ab nächster Woche an – das Erreichen des Halbfinales wurde bei den Baseballern sogleich zünftig bei jeder Menge Gerstensaft gefeiert. Und bis zum Halbfinalauftakt Mitte August dürften die unweigerlichen Nebenwirkungen auch wieder abgeklungen sein.

Autor: Frank Helleken

15
Jul

Noch ein Sieg fehlt zum Halbinale

Respekt, Vorsicht aber auch Selbstbewusstsein – ohne Leichtsinn fahren die Mainz Athletics am Samstag zu den Solingen Alligators, um den fehlenden Sieg zum Halbfinaleinzug zu holen. Nach dem Doppelsieg im Hinspiel brauchen die Mainzer Bundesligabaseballer nämlich nur noch einen Erfolg, um das „Best-of-Five“-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft für sich zu entscheiden. Sollten die Mainzer in beiden Matches unterliegen, treffen sich die beiden Teams zum Entscheidungsspiel am Sonntag noch einmal – dann aber wieder um 15 Uhr im Gonsenheimer Sandflorabaseballstadion.

Doch zu diesem Nervenkitzel wollen es die A’s nicht kommen lassen: ,,Langsam wird es Zeit, dass wir über das Halbfinale hinauskommen“, skizziert Benjamin Hieronimi das Ziel, auf das die Gutenbergstädter seit Jahren hoffen. „Doch erst Mal müssen wir Solingen schlagen. Und da sind wir vorsichtig, denn die spielen zu Hause viel besser“, so Hieronimi, dessen Kracher am letzten Wochenende an die Anzeigetafel („Mein weitester Schlag“) die Athletics-Offensive so richtig in Schwung brachte und so den Grundstein für den Doppelerfolg legte.

„Es wird eine knappe Sache“, da steht der kräftige Schlagmann mit seiner Meinung nicht alleine: die Woche über arbeitete Trainer Greg Frady mit seinen Jungs an vielen taktischen Spielzügen, damit der Verteidigungsring des Südmeisters auf keinen gegnerischen Bluff hereinfällt.
Keine Frage, die Solinger waren in den Hinspielen eine auf weiten Strecken ebenbürtige Truppe, der am Ende das Quentchen Glück oder vielleicht auch der letzte Biss fehlte. Den hatten die play-off-hunrigen Mainzer, um beide Partien trotz zwischenzeitlichen Rückstandes noch für sich zu entscheiden. Die Psychologie erreicht in den Rückspielen noch eine größere Dimension: auf der einen Seite wäre eine Niederlage im ersten Match noch kein Beinbruch, und auch ein Verlust der zweiten Partie würde allenfalls die Pattsituation mit einem Entscheidungsspiel in Mainz zur Folge haben. Aber je mehr Selbstbewusstsein das Team aus der Klingenstadt bekommt, desto schwerer wird es für die Mainzer, die Serie für sich zu entscheiden.

10
Jul

2004 – Sieglos in St. Ingbert – AAA’s ohne zählbaren Erfolg

Es war wie so oft in letzter Zeit. Gut gespielt, Lob von den Gegnern bekommen, trotzdem ohne zählbaren Erfolg die Heimreise angetreten. Auch beim letzten Ligaturnier in St. Ingbert reichte es für die AAA´s nicht zum Erfolg. Bei den Niederlagen gegen die ausrichtenden Devils und die Ludwigshafen Vikings machten die Gonsenheimer Mixed Softballer gar keine schlechte Figur, doch irgendwie fehlt das letzte Quäntchen Glück.

Im 1. Spiel des Tages gegen die St. Ingbert Devils ging es für die als Heimteam antretenden Mainzer eigentlich ganz gut los. Doch schon in der ersten Defense zeigten sich erste Unsicherheiten im Infield. Mögliche AUS wurden nicht gemacht, es war irgendwie der Wurm drin. Gleich die ersten vier Batter der Devils konnten gegen Mainz punkten, bevor ein Strikeout von Pitcher Peter Sternbeck das erste Halb-Inning beendete. In der Offensive gelang dann allerdings mit 6 Runs ein Start nach Maß. Zwischenstand nach dem 1. Inning also 6:4 für Mainz. In den nächsten beiden Innings sollte sich das Blatt aber wenden. Die Unsicherheiten in der Defense gepaart mit einigen Hits der St. Ingberter führten dazu, dass Inning 3 und 4 jeweils mit 6:3 an die Devils gingen. Der Spielstand nach dem 3. Inning lautete nun 12:16 aus Mainzer Sicht.
Im vierten und aufgrund der fortgeschrittenen Spieldauer auch letztem Inning kämpften sich die Mainzer noch mal heran. Eine gelungene Defense Leistung mit 3 OUT bei nur fünf gegnerischen Battern und lediglich einem kassiertem Run ließ noch einmal Hoffnung aufkeimen. Spielstand aktuell nun 12:17. Drei Hits und vier Runs für die AAA´s später schien der Ausgleich zum Greifen nahe. Nur noch 16:17 bei 2 OUT und Runnern auf der 1. und 2. Base. Doch es sollte nicht sein. Der letzte Schlag der Mainzer ging direkt zum gegnerischen Pitcher, der keine Mühe hatte das letzte OUT der Begegnung zu machen. Ohne die Unsicherheiten in der Defense wäre sicherlich mal wieder mehr drin gewesen. Wie so oft, schade.

Es spielten: Olaf Boldt SS (2 Hits, 4 Runs), Peter Bermeitinger CF (2 Runs), Larry Chorvas CF, Jürgen Hinderkopf C (3 Hits, 4 RBI), Peter Sternbeck P (2 Runs, 4 Strikeout geworfen), Karolin Bullmann LF (1 Run, 1 RBI), Uli Pings 1B (2 Runs, 2 RBI), Theo Jenniskens 3B (2 Runs, 1 RBI), Manuela Pings 2B (2 Runs, 1RBI), Waltraud Wolf RF (1 Hit)

Im Spiel 2 gegen Ludwigshafen hatten die AAA´s dann am späten Nachmittag eigentlich nie eine richtige Siegchance. Obwohl die Mainzer nun in der Defensive deutlich besser standen, reichte es einfach nicht gegen das schlagstarke, junge Team der Vikings. Nach dem 1. Inning sah es noch recht gut aus für die Gonsenheimer, ein gelungener Auftakt brachte die AAA´s erst einmal knapp in Front. Dabei langten Olaf Boldt mit einem 2-Base-Hit und Spielertrainer Uli Pings mit einem 3-Base-Hit gleich mächtig hin. Das 3:2 nach Inning 1 sollte aber auch gleich die letzte Führung gewesen sein. Von nun an spielten die Vikings ihre Schlagstärke und Schnelligkeit voll aus. Die Defense um Pitcher Larry Chorvas hielt allerdings so gut wie möglich dagegen. Trotzdem mussten die AAA´s 10 Hits hinnehmen, gegen die einfach kein Kraut gewachsen war. Nach 4 Runs im 2. Inning gelangen den Ludwigshafenern in den nächsten Spielabschnitten nur noch jeweils 2 Runs. In der Summe reichte das aber zu einem klaren 12:4 Sieg für die Vikings. In den gespielten 5 Innings wurde guter, spannender Softball geboten. Eine fast fehlerfreie Leistung reichte aber an diesem Tag nicht aus, um gegen ein Team wie Ludwigshafen gewinnen zu können.

Es spielten: Olaf Boldt SS (2 Hits), Peter Bermeitinger CF (1 Run), Jürgen Hinderkopf 1B (4 Putout), Theo Jenniskens 1B (5 Putout), Peter Sternbeck C (2 Runs), Karolin Bullmann LF (1 Run, 1 Hit), Uli Pings 3B (1 Hit, 5 Assits), Larry Chorvas P (3 Strikeout geworfen), Waltraud Wolf RF, Ricarda Hinderkopf 2B (1 BB)

Als Fazit der Mixed-Liga Saison 2004 bleibt trotz weiterer Leistungssteigerung ein bitterer Beigeschmack. Es kommt leider immer noch einfach zu wenig zählbares bei den Bemühungen der AAA´s heraus. Die Kluft zwischen den anderen Teams der Mixed Liga und uns ist seit 2001 sicherlich um einiges kleiner geworden, doch irgendwo fehlen einfach die letzten 10% um auch mal die engen Spiele zu gewinnen. So beschließen die AAA´s die diesjährige Mixed-Liga Saison Gruppe A des SWBSV mit nur einem 1 Sieg und 4 Niederlagen als Fünfter und Tabellenvorletzter. Von der ersten Teilnahme am Liga-Endturnier sind wir damit immer noch ein gutes Stück weit entfernt. Eins ist allerdings sicher – Wir werden es auch in 2005 wieder versuchen!

Besten Dank noch mal an alle Softballdamen der ersten und zweiten Mannschaft, die uns im Laufe der Saison unterstützt haben. Beim letzten Turnier in St. Ingbert half noch einmal Manuela Pings aus. Dank auch an die Coach Haro!

Autor: Uli Pings

10
Jul

Athletics nutzen Heimvorteil

Zwei Siege (8:6 und 4:3) konnten sich die Mainz Athletics bei ihren ersten beiden Viertelfinal-Partien gegen die Solingen Alligators sichern. Somit fehlt nur ein weiterer Sieg um ins Halbfinale um die deutsche Baseballmeisterschaft einzuziehen. Unter den Zuschauern, die die Siege der Mainzer mitverfolgten, war auch der Bürgermeister und Baudezernent der Stadt Mainz Herrn Norbert Schüler. Herr Schüler eröffnete das erste Spiel mit dem traditionellen Ballanwurf und wünschte den Mainz Athletics alles Gute für das Viertelfinale.

Die Gäste aus Nordrhein-Westfalen erwischten jedoch den weitaus besseren Start. Gegen den Mainzer Werfer Manuel Möller konnten sie bereits im ersten Durchgang punkten. Die Gonsenheimer konterten zwar direkt durch Edward Martinez und Janusz Radicke mit zwei Zählern, doch dann brachten zwischenzeitliche Kontrollprobleme von Möller die 4:2 Führung der Solinger in Abschnitt zwei. In den nächsten Abschnitten passierte wenig, lediglich der Kanadier Ryan Balan erzielte nach einem Freilauf durch den Schlag von Florian Arnold den 4:3 Anschlusspunkt. In den Spielabschnitten 3 bis 6 kontrollierten ansonsten die beiden Werfer – für die Alligators stand André Hughes auf dem Hügel- das Geschehen. Erst Anfang des sechsten Inning konnte Peter Krüger nach einem Homerun die Führung der Gäste auf 5:3 ausbauen. Doch die Mainzer zeigten Siegeswillen. Im siebten Abschnitt läutete Benjamin Hieronimi die Aufholjagd ein. Ein spektakulärer Homerun an die Mainzer Anzeigetafel schien seine Teamkameraden aufzuwecken und die Solinger zu verunsichern. Hughes gab direkt im Anschluss zwei weitere Treffer ab. Nach einem Feldspielfehler der Solinger befanden sich gleich drei Mainzer bei nur einem Aus im Spiel. Ryan Balan wurde zwar nach dem Schlag von Catcher Janusz Radicke an der zweiten Base ausgemacht, doch Radicke selbst schaffte es sicher an das erste Kissen und brachte den zweiten Punkt für die Mainzer in Form von Alper Bozkurt über die Platte. In dieser Situation entschied der Solinger Trainer Winterrath dem bis dato blendend aufgelegten Florian Arnold einen Freilauf zur ersten Base zu gewähren. Somit rückte Radicke auf die zweite Base vor. Der Freilauf sollte sich jedoch nicht auszählen. Ein Passed Ball brachte zunächst Martinez heim, bevor Leftfielder Ken Höfels Treffer Radicke und Arnold punkten ließ. Mit einer beruhigenden 8:5 Führung gingen die Mainzer dann in die letzten beiden Spielabschnitte. Patrick Kanthak konnte für die Gäste noch zu 8:6 verkürzen. Nach einem punktelosen Offensiv-Inning der Mainzer fehlten in Abschnitt neun nur noch drei Aus um den ersten Sieg perfekt zu machen. Kai Gronauer kam zwar nach vier schlechten Würfen auf die erste Base, doch Dominik Wulfs Schlag endete im Doppel Aus. Ein weiterer Bodenball im Innenfeld von Daniel Wulf zu ShortStop Edward Martinez beendete das Spiel und besiegelte den ersten und wichtigen Playoff Sieg der Mainz Athletics.
Eine gute Offensiv-Leistung auf Seiten der Grün-Gelben (insgesamt elf Treffer) ließen die drei Feldfehlspieler verschmerzen. Besonders gut aufgelegt am Schlag zeigten sich Alper Bozkurt (3 Hits aus 5 Möglichkeiten), Ken Höfel (2 Hits, davon ein 2RBI Single), Florian Arnold (2 Hits, 2 RBI, 1 Walk) sowie Benni Hieronimi (2 Hits, davon ein Homerun). Nach anfänglichen Kontrollproblemen zeigte außerdem der Mainzer Werfer Manuel Möller eine gute Leistung, indem er die Gäste ab dem dritten Abschnitt in Schach hielt.

Spiel 2:
Der erste Abschnitt ließ die Fans der Mainz Athletics nichts Gutes ahnen. Kai Gronauer und Norman Eberhardt brachten sich durch einen Treffer bzw. Freilauf ins Spiel. Ein weites Double von Dominik Wulf sowie anschließendem Error im Außenfeld brachte beide Läufer nach Hause und Wulf auf das dritte Kissen, von wo aus er von seinem Bruder Daniel heimgeholt wurde. Doch die Gonsenheimer zeigten sich von diesem furiosen Auftakt weit weniger geschockt als ihre Fans. Der erste Schlagmann der Mainzer, Alper Bozkurt, erreichte nach vier unplatzierten Würfen des kubanischen Werfers auf Seiten der Solinger, Marquez Ramirez, kampflos die erste Base. Ein Opferschlag von Edward Martinez brachte ihn an die zweite Base, bevor Ryan Balans Schlag den ersten Punkt für die Mainzer klarmachte. Nationalspieler Florian Arnold wiederum holte mit seinem schönen Treffer Balan über die Platte, bevor wieder einmal Ken Höfel mit seinem weiten Double für den Ausgleich in Form von Arnold sorgte. In der Defensive agierten die Mainzer von nun an top konzentriert. Ein bärenstarker Ryan Balan schaltete die Alligators fast im Alleingang aus und wurde dadurch von einer soliden Defensive unterstützt, die brenzlige Situationen durch intelligente Spielzüge entschärfte. Die Balan- Show begann gleich im zweiten Abschnitt, als er alle drei Schlagmänner der Nordrhein-Westfalen per Strike-Out auf die Bank zurückschickte. Die Mainzer konnten im Nachschlag durch Alper Bozkurt punkten und somit die Führung an sich reißen. Das war es dann auch schon mit der Offensive auf beiden Seiten. In den folgenden Abschnitten brachten sich zwar die Solinger immer wieder ins Spiel, doch kluges Feldspiel bescherte den Athletics immer die wichtigen Aus und ließ die Taktik der Solinger Läufer selten aufgehen. Die Mainzer selber brachten gegen Marquez Ramirez auch nichts zu Stande. Einfache Bodenbälle oder Flugbälle waren eine leichte Beute für eine fast fehlerfreie Solinger Defensive. Lediglich Edward Martinez konnte mit einem Drei-Base-Schlag glänzen. Doch die eingeschlafene Offensive konnten die Grün-Gelben dank Balan gut verschmerzen. Der Kanadier besorgte alle neun Aus in den letzten drei Abschnitten alleine. Während er Kai Gronauer nach einem Opferschlag von Norman Eberhardt an der dritten Base auswarf, strikte er die nachfolgenden acht Schlagmänner hintereinander Aus und ließ den Alligators somit keine Chance den Ausgleich zu erzielen. Lediglich Nils Hartkopf erreichte nach einem fallen gelassenen Ball und anschließendem Fehler an der ersten Base die selbige. Balan erwischte ihn jedoch direkt im nächsten Spielzug ohne Basekontakt. Das Spiel war somit nach sieben Abschnitten und 15 Balan Strike-Outs mit 4:3 für die Mainz Athletics beendet, die sich somit beste Vorraussetzungen für die Rückspiele am kommenden Samstag in Solingen. Nur noch ein Sieg fehlt ihnen noch zum Erreichen des Halbfinales. Um diesen Sieg gleich am kommenden Samstag (17.7) klar zumachen hoffen die Mainzer auf eine breite Unterstützung ihrer Fans. Ein Fanbus fährt nach Solingen, und für 10€ kann jeder Fan die Mannschaft begleiten um sie im dortigen Weyersberg-Stadion zu unterstützen. Interessierte melden sich bitte bei Ricarda Hinderkopf (Klick für email!) (06131/6670 oder 0171/6228533).

Autor: Birgit Eisenbeis

07
Jul

Mainz Athletics: Viertel-Finale in Mainz: Samstag, 10.7., 13 Uhr

Die Doppelniederlage bei den Fürth Pirates war noch mal eine richtig kalte Dusche, die die Mainzer Baseballer von der Sandflora hoffentlich zur rechten Zeit wach gerüttelt hat: am Samstag erwartet die Mainz Athletics um 13 Uhr die Solingen Alligators zum ersten Viertelfinal-Doppelspieltag an der Karlsbader Straße. Die Chancen stehen für den Südmeister nicht schlecht, denn die Alligatoren aus NRW sind schlagbar – allein zwölf Mal in der laufenden Saison. Trotzdem sollten sich die Mannen um Teamkapitän Janusz Radicke nicht zu früh die Hände reiben: Die Gäste rutschten auch im letzten Jahr auch als Tabellenvierter in die Play-Offs und warfen die Mannheim Tornados völlig überraschend aus dem Rennen.
Damit den Athletics nicht das gleiche Schicksal ereilt, wollen die A’s beide Spiele im heimischen Stadion gewinnen, um am darauffolgenden Wochenende in Solingen nur noch einen Sieg einfahren zu müssen, der dann den Einzug ins Halbfinale in der „Best-Of-Five“-Serie perfekt machen würde.
Doch einfach wird das Unternehmen Semifinale nicht: Solingen hat mit Dominik Wulk einen der besten deutschen Spieler im Team, der zusammen mit seinem Mannschaftskameraden Norman Eberhardt beständigster Schlagmann der ganzen Nordliga ist. Überhaupt haben die Gäste den besten Schlagdurchschnitt der Nordliga, weisen die meisten “Stolen Bases” und sind dabei am wenigsten geschnappt worden – die Athletics sollten gewarnt sein. Der Schwachpunkt, den die Mainzer nutzen müssen, ist die das ganze Jahr unsicher auftretende Verteidiungsmannschaft. Zusammen mit den eher durchschnittlichen Leistungen auf dem Wurfhügel gleicht sich vielleicht das Schlagübergewicht der Gäste wieder aus. Denn die Mainzer blieben auch 2004 im Schlag nur Mittelmaß, bestachen aber mit der besten Defensive und den mit Abstand besten Werfern. Und eine gute Verteidigung gewinnt bekanntlich Spiele, wie die Domstädter bereits mehrmals in knappen Spielen in dieser Saison bewiesen.
“Wir konzentrieren uns jetzt voll auf Solingen. Alles andere steht noch nicht zur Debatte”, stimmt Trainer Greg Frady seine Truppe auf die Endrunde ein. Der ehrgeizige Vereins- und Bundestrainer will natürlich so lange wie möglich mit seinem Team im Geschäft bleiben. Und da wären zwei Siege am Samstag schon sehr hilfreich.

Autor: Frank Helleken

06
Jul

Letztes Spiel in Fürth / 1/4-Finale am 10.7. in Mainz

Eigentlich ist die Liga gegessen: Mit dem Erringen der Südmeisterschaft fixieren sich die Blicke der Mainz Athletics auf das erste Viertelfinalspiel (10. Juli, 13 Uhr in Mainz) gegen die Solingen Alligators, und trotzdem müssen die Grüngelben am Samstag noch mal bei den Fürth Pirates antreten. Doch das Spiel gegen den Tabellendritten beinhaltet trotz seiner sportlichen Bedeutungslosigkeit einiges an Brisanz. Zum einen tritt die Truppe von Nationaltrainer Greg Frady zum zweiten Mal gegen die des Ex-Bundestrainers Fred van Gulik an – eine Rivalität, die angesichts des Mainzer Doppelerfolges im Hinspiel den nötigen Zündstoff in sich hat. Zum anderen will auch der Ex-Mainzer Michael Otto gerade gegen seinen alten Klub unter Beweis stellen, wie gut er wirklich ist. Denn das klappte im Hinspiel noch nicht, zumal er später verletztungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Doch Athletics-Dirigent Greg Frady schielt gar nicht auf die Details:”Warum sollen wir so auf den Gegner schauen? Die müssen uns erst mal schlagen!”. Und damit meint der Amerikaner nicht nur Fürth, sondern auch alle weiteren anstehenden Aufgaben, angefangen von Solingen.

Die Stimmung bei den A’s ist nach dem ein wenig überraschenden Doppelsieg in Regensburg hervorragend: der Verein dankte den Spielern mit einer kleinen Meisterschaftsfeier für den (in)offiziellen Südtitel. “Aber dafür können wir uns nichts kaufen”, will sich Benjamin Hieronimi noch nicht richtig freuen. Damit steht er nicht alleine, denn die Play-Off-Teilnahme gehört zum Standard bei den Athletics, und das ununterbrochen seit 1993. Doch obwohl die richtige Freude erst mit dem ‘Minimalziel Halbfinale’ beginnt, so ist der erste Platz in der regulären Saison ein wichtiger Akzent für Greg Frady, dessen ehrgeiziges Ziel es war, am Ende ganz oben zu stehen. Dass es ein Start-Ziel-Sieg wurde, freut den kompeteten Baseball-Lehrer noch vielmehr. Und noch einen Doppelsieg aus Fürth mitzunehmen, dass die Mannen von der Sandflora so richtig in Stimmung bringen für die noch ausstehenden Aufgaben.

Autor: Frank Helleken




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Die diesjährige Mid-Season-Party findet am 10. Juli statt.

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  • Am Montag, den 26.4. finden zwischen 17:00 und 20:00 Uhr Dreharbeiten des ZDF auf dem Baseballplatz statt.

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