Archiv für May 2005

30
May

Nach desolater Niederlage zweiter Saisonsieg für die Athletinnen

Nach einem katastrophalen ersten Spiel (1:17) gelang den Softballerinnen der Mainz Athletics im zweiten Spiel ein 8:5 Sieg gegen die Dreieich Vultures. Während sie im ersten Spiel in keinster Weise ins Spiel fanden, konnten sie im zweiten Spiel dank Stephanie Boesche sowie einer unsicheren Vultures Defense den zweiten Saisonsieg einfahren.

Spiel 1:

Das erste Spiel lief für die Grün-Gelben im Angriff sowie in der Verteidigung katastrophal. Pitcherin Uschi Chmiela, am Donnerstag noch Matchwinner gegen die Neunkirchen Nightmares, fand bei der brütenden Hitze nicht zu ihrem. Sie wurde allerdings auch von ihrer Defensive im Stich gelassen, die alleine im ersten Abschnitt sechs Feldspielfehler fabrizierte. Nachdem den Vultures aus Hessen auch noch sechs gültige Schläge gelangen, wurde das Inning mit einer 12:0 Führung für die Vultures beendet. Auch offensiv gelang den Grün-Gelben nichts. Gegen die durchaus schlagbare Rhena Landefeld gelang ihnen gerade mal ein Hit. Den einzigen Punkt des Spieles markierte Constanze Taube, nachdem sie durch den einzigen Error der Hessen von Yvonne Meuer auf Base gekommen war.Doc da führten die Frankfurter Vorstäfter bereits mit 16:0. Die eingewechselte Siska Adams lies danach zwar nur noch einen Punkt zu, aber da die Offensive an diesem Tag nicht existent war, wurde das Spiel nach dem vierten Inning mit 17:1 beendet.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (DP/RF/LF), Daniela Schreuer (CF), Katharina Eckmann (SS)/Christin Dehman (SS), Siska Adams (3B/P), Constanze Taube (1B/3B, 1 Run), Christina Hübner (LF)/ Manuela Pings (RF), Sonja Dressler (RF/1B), Nina Theis (2B), Isabell Schreiber (C), Uschi Chmiela (P).

Spiel 2:

Im zweiten Spiel standen sich Steph Boesche und Ulrike Nöll gegenüber. Beide Werferinnen liesen in den ersten beiden Abschnitte drei Punkte zu. Während Steph Boesche diesen Punkten aufgrund ihrer unsicheren Defense zusehen musste, hatte Ulrike Nöll Probleme die Strike Zone zu treffen. Nach einem schönen Double von Constanze Taube im zweiten Inning sowie vier Walks in Folge wurde sie wieder für Rhena Landefeld eingetauscht. Diese konnte zwar weitere Punkte verhindern, doch jetzt hatten die Grün-Gelben gleichgezogen. Das schien die bis dahin sichere Defensive der Hessen zu verunsichern. Im vierten Abschnitt konten die Gutenbergstädterinnen durch Daniela Schreuer erstmals in Führung gehen. Doch die Geier fingen sich und glichen direkt aus und konnten im Gegenzug sogar im sechsten Inning in Führung gehen. Doch die Gutenbergstädterinnen bewiesen Moral. Birgit Eisenbeis kam durch einen Fehler von Jorien Geerts auf Base. Ein Bunt von Nina Theis brachte sie an die zweite Base. Ein weiterer Bunt von Daniela Schreuer konnte von Second Base Nora Pitz nicht unter Kontrolle gebracht werden. Somit erzielten die Athletinnen den Ausgleich und Daniela Schreuer war sicher an der ersten Base. Ihr folgte Siska Adams mit einem Hit by Pitch. Jenny Allards Schlag sollte von den Hessen zu einem Aus an der dritten Base verwandelt werden. Diese Aktion misslang und alle Läufer waren sicher. Auch die Constanze Taube erreichte die Base durch ein Fielders Choice, diesmal konnte Schreuer jedoch ausgemacht werden. Steph Boesches Schlag brachte Siska Adams dann zum ersehnten Führungspunkt nach Hause. Dann traten Sonja Dressler sowie Neuzugang Christin Dehman an den Schlag- ihre RBI Singles bauten die Führung auf 8:5 aus. Drei Aus fehlten zum zweiten Saisonsieg, doch die Grün Gelben machten es zunächst spannend: Nora Pitz wurde noch in einem schönen Play von ShortStop Katharina Eckmann ausgemacht. Dann erreichte Michaela Heiler die erste Base durch einen Hit. Sabrina Agohr flog zum zweiten Base aus. Ein Fehler im Infield brachte sie an das dritte Kissen und Rhena Landefeld an die zweite Base. Yvonne Meuer erlöste die Mainzerinnen- ihr Schlag ins Outfield konnte von Daniela Schreuer sicher gefangen werden.
Stephanie Boesche pitchte auf Seiten der Rheinhessinnen ein tolles Spiel und ließ nur zwei Punkte zu. Am Schlag tat sich Constanze Taube mit zwei Hits aus vier Versuchen hervor.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (RF, 1 Run), Nina Theis (2B), Daniela Schreuer (CF, 1 Run), Siska Adams (3B, 1 Run), Christina Hübner (LF)/ Jenny Allard (LF, 1 Run), Constanze Taube (1B, 2 Runs), Steph Boesche (P), Christin Dehman (SS, 1 Run)/Katharina Eckmann (SS), Sonja Dressler (C, 1 Run).

29
May

Doppelsieg für Mainz Athletics

Mit einem Doppelsieg gegen den Lokalrivalen aus Mannheim konnten die Mainz Athletics ihre Position in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga Süd festigen.

Dabei sahen die Tornados im ersten Spiel lange Zeit als der sichere Sieger aus. Nach einem weiten Schlag ins Leftfield umrundete Mannheims Pitcher Jan Rüssel, den der wieder genesene Manuel Möller vorher durch einen Hit by Pitch auf Base hatte kommen lassen, im zweiten Spielabschnitt alle Bases und markierte den ersten Punkt für den Rekordmeister. Ansonsten dominierte Möller die gegnerischen Schlagleute, die bis zu seiner Auswechslung nur noch einmal in aussichtsreiche Position kamen, ohne jedoch daraus Profit schlagen zu können. Im Gegenzug wurden aber auch alle Chancen der Mainzer, Punkte zu machen, von der Mannheimer Feldverteidigung zunichte gemacht. Bewegung auf die Anzeigetafel kam erst wieder im achten Inning. Die Wirbelwinde erhöhten gegen Florian Arnold, der mittlerweile vom Mound aus agierte, auf 2:0. Die Athletics steckten jedoch nicht auf, die Wende wurde aber erst im darauf folgenden neunten und eigentlich letzten Spielabschnitt eingeläutet. Klaus Knüttel, mittlerweile für Mannheim auf dem Hügel, haderte mit seiner Kontrolle und lud sich, nach zwei Abwürfen und einem Walk, selbst die Bases. Turbulente Minuten und Entscheidungen später konnte Martin Kipphan den Anschlusspunkt und kurz darauf Uli Wermuth den Ausgleich erlaufen, bevor der Mannheimer Feldverteidigung das dritte Aus gelang. Zu spät. Ein Unentschieden sieht das Baseball-Regelwerk nicht vor, die Konsequenz daraus lautete: Verlängerung. Und hier sollten die Mainzer, wie auch schon in der Vorwoche in Regensburg, die Oberhand behalten. Arnold hielt sich nicht lange mit dem Angriff der Mannheimer auf und schickte das Minimum von drei Schlagleuten postwendend zurück auf die Bank, um sein eigenes Team wieder in den Angriff zu bringen. Martin Kipphan, der die Aufholjagd für Mainz ein Inning vorher eingeläutet hatte, sollte diese dann auch mit einem Paukenschlag beenden. Sein Homerun über den Leftfieldzaun brachte nicht nur ihn selbst, sondern auch Benjamin Hieronimi zum 4:2-Endstand nach Hause.

Völlig ausgewechselt und weniger einem Wirbelwind, sondern eher einer leichten Brise gleichend präsentierten sich die Tornados im zweiten Spiel. Im Gegensatz zu Rüssel hatte Sean Riley, der ebenso bereits am Donnerstag gegen Fürth im Einsatz war, von Anfang an Probleme, die Strikezone zu finden. Daraus resultierte bereits im ersten Spielabschnitt das 1:0 durch Alper Bozkurt für Mainz. Und die Athletics legten nach. Mainz’ Pitcher Ryan Balan spulte auf beiden Seiten sein Programm ab. In der Verteidigung hatte er die gegnerischen Schlagleute fest im Griff, im Angriff erhöhte er bereits im zweiten Abschnitt mit seinem Homerun, durch den auch noch Alper Bozkurt und Janusz Radicke punkten konnten, auf 4:0. Nach einem weiteren 3-Punkte-Homerun von Martin Kipphan hatte Mannheims Coach deLange genug von Riley gesehen und beorderte Philipp Höhlein auf den Mound, der aber zwei weitere Runs hinnehmen musste, bevor Mainz’ Offensivdrang gebremst werden konnte. Mit einer komfortablen 9:0-Führung im Rücken ließen es die Gutenbergstädter dann auch ruhiger angehen und Coach Mitchem gab dem Nachwuchs die Chance, Bundesligaluft zu schnuppern, bevor Edward Martinez im sechsten Inning mit dem zehnten Punkt für das vorzeitige Spielende sorgte.

„Wir haben heute mit einer geschlossenen Teamleistung beide Siege geholt“, zeigte sich Mainz’ Coach Mitchem nach dem Spiel sichtlich zufrieden.

Bereits am nächsten Samstag steht das nächste Heimspiel für die Mainz Athletics auf dem Programm. Um 13:00 Uhr sind zum Rückrundenstart die Gauting Indians zu Gast auf dem Baseballplatz an der Karlsbader Straße.

27
May

Mainz Athletics haben Heimspiel am Samstag gegen Mannheim Tornados

Ein spannendes Baseballwochenende erwartet die Mainz Athletics am Samstag: mit den Mannheim Tornados wird ab 12 Uhr der Lokalrivale im Gonsenheim Sandflorastadion vorstellig. Der Rekordmeister ist für die Grüngelben nur schwer einzuschätzen: Kassierten die Wirbelwinde noch am letzten Wochenende gegen den Tabellenvorletzten Gauting eine Doppelschlappe, triumphierten sie am Donnerstag gegen die wesentlich stärkeren Fürth Pirates mit zwei überraschenden Siegen. Aber es wird schwierig für die Quadratestädter, den Doppelerfolg auch in Mainz zu wiederholen. Zum einen fehlen seit dem letzten Wochenende zwei starke Ausländer, die dem Traditionsteam kurzfristig den Rücken gekehrt haben, zum anderen haben die Gäste den Nachteil, mit nur einem Tag Pause gleich wieder antreten zu müssen. Ein großer Nachteil beim Baseball, wo die stark beanspruchten Werfer ihre Mindestpausen brauchen, um sich nicht zu verletzen.
Die Mainzer hoffen ihrerseits, endlich auch im ersten Spiel mithalten zu können. Das könnte durchaus machbar sein, wenn Zeke Mitchem Manuel Möller im ersten Spiel früher bringen kann. Der Gonsenheimer könnte am vergangenen Wochenende nach langer Verletztungspause erstmals Bundesligalluft schnuppern, vielleicht kann der Wurfspezialist diesmal mehr als zwei Durchgänge auf dem Mound operieren. Ansonsten gilt es, dort anzuknüpfen, wo der Tabellenzweite am letzten Wochenende in Regensburg aufgehört hat: mit guten Schlagleistungen gilt es, die Tornados gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen.

27
May

Erster Saisonsieg für Athletinnen

Endlich war es soweit: Die Softballmannschaft der Mainz Athletics konnte ihren ersten Saisonsieg feiern. Mit 6:5 gewann man die erste Partie gegen die Neunkirchen Nightmares, das zweite Spiel ging klar mit 16:0 an die Gäste aus Nordrhein-Westfalen.

Spiel 1: Im ersten Inning konnten die Nightmares gegen Uschi Chmiela zunächst nichts Zählbares auf das Scoreboard bringen. Die Grün-Gelben hingegen konnten direkt punkten. Daniela Schreuer brachte sich durch einen Walk auf Base. Franziska Adams Fake-Bunt-Slap geriet ein wenig weiter als beabsichtigt, und mit diesem Double konnte Schreuer schließlich punkten. Doch die Albträume konnten direkt kontern. Lena Lemme und Harmke Beinike kamen per Basehit bzw Error ins Spiel, bevor ein Sac Bunt die beiden in Scoring Position brachte. Ein fallengelassener Pop-Up brachte die beiden als Punkte nach Hause. Ulli Gerlach konnte später in diesem Abschnitt die Führung noch auf 3:1 erhöhen. Erst Ende des nächsten Abschnittes konnten die Gutenbergstädterinnen wieder punkten. Ein Hat von Jenny Allard sowie ein Opferschlag von Daniela Schreuer brachten Birgit Eisenbeis nach Hause. Dann passierte zunächst nicht viel. Die Defense in beiden Teams stand gut und Uschi Chmiela auf Mainzer Seiten sowie Janneke Ogink für Neunkirchen machten ihre Arbeit ordentlich. Zu Beginn des fünften Abschnittes konnte Neunkirchen die Führung ausbauen. Spielertrainerin Tina Gonsalves startete mit einem Double in das Inning. Sabine Müller Gerlach folgte ihr mit einem Single, und die beiden Läuferinnen wurden anschließend von ihren Teamkolleginnen nach Hause gebracht. Dann jedoch ging ein Ruck durch das Team der Mainzer. Während Uschi Chmiela weiterhin ein grandioses Spiel warf, konnten die Mainzerinnen auch endlich mal offensiv Akzente setzen. Zunächst kam Constanze Taube per Feldspielfehler von Ulli Gerlach auf Base. Katharina Eckmanns Single brachte sie an die dritte Base, und beide Runner konnten durch Sonja Dresslers erfolgreichen Schlag punkten beziehungsweise weiterrücken. Christina Hübners Hit ins Centerfield brachte Eckmann zum 5:4 nach Hause, bevor auch Dressler nach einem WildPitch scoren und ausgleichen konnte. Bei immer noch keinem Aus in diesem Inning brachte Nina Theis’ Opferschlag Christina Hübner an die dritte Base. Birgit Eisenbeis’ Schlag zum ShortStop sollte zum Aus an der Homeplate genutzt werden. Dieser Spielzug misslang aber und die Athletinnen konnten die Führung an sich nehmen. Somit fehlten nur noch drei Aus um den ersten Saisonsieg perfekt zu machen. Lena Lemmen kam durch einen Feldspielfehler auf Base, wurde jedoch bei zu frechem Baserunning an der Second Base erwischt. Irene Tröndle schlug direkt in den hanschuh von Rightfielderin Jenny Allard. Ein kurzer Schreckmoment folgte, als sich Harmke Beineke per Single ins Spiel brachte und per Wild Pitch auf die zweite base brachte. Doch ein hoher Flugball in Daniela Schreuers Handschuh bedeutet das dritte Aus und den erlösenden ersten Sieg für die Mainzerinnen.
Ein besonderes Lob verdient sich Pitcherin Uschi Chmiela, die ein tolles Spiel warf. Desweiteren spielte die gesamte Defensive der Athletinnen ein gutes Spiel- kaum Errors sicherten diesen Sieg für Grün-Gelb.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (2B, 1 Run), Jenny Allard (RF), Daniela Schreuer (CF, 1 Run), Siska Adams (3B), Constanze Taube (1B, 1 Run), Katharina Eckmann (SS, 1 Run), Sonja Dressler (C, 1 Run), Christina Hübner (LF, 1 Run), Nina Theis (DP).

Spiel 2: One Hit Shut Out für Tina Gonsalves

Im zweiten Spiel des Tages war dann die Luft raus bei den Mainzerinnen. Ohne ihre Amerikanerin Steph Boesche und Catcherin Isabell Schreiber angetreten fanden sich einige Mainzerinnen auf ungewohnten Positionen wieder.
Gleich im ersten Abschnitt war das Spiel praktisch gelaufen. Werferin Katharina Eckmann fand nicht in ihr Spiel und wurde von ihrer Defensive mit drei Feldspielfehlern im Stich gelassen. Bereits nach sechs Battern musste Eckmann den Rubber wegen Kreislaufproblemen wieder verlassen und wurde von Siska Adams abgelöst. Adams musste noch drei weitere Runs passieren lassen, bevor sie sich aus dem Inning retten konnten. 8:0 der Spielstand, mit dem die Mainzerinnen in ihre erste Offensive gingen. Doch gegen eine starke Tina Gonsalves sahen sie zu keiner Zeit Land. Direkt die ersten drei Schlagfrauen konnten per Strikeout auf die Bank gesetzt werden. Im gesamten Spiel erreichten nur drei Athletinnen die erste Base, doch Christina Hübner (Error), Jenny Allard (Fielders Choice) und Birgit Eisenbeis (Hit) kamen nicht einmal annähernd in Scoring Position. Die Grün-Gelben hingegen spielten wieder eine unsicherere Defense und mussten so Punkt um Punkt der Nightmares ziehen lassen. Höhepunkt auf Seiten der Rheinländerinnen der Homerun von Tina Gonsalves über den Leftfield-Zaun. Nach 90 Minuten war das Spiel mit 16:0 zugunsten der Nightmares beendet.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (2B), Daniela Schreuer (CF), Jenny Allard (3B), Siska Adams (C/P), Constanze Taube (1B), Katharina Eckmann (P)/Sonja Dressler (C), Christina Hübner (LF), Nina Theis (DP), Giovanna Cacciatore (RF), Uschi Chmiela (SS).

Weiter geht es am kommenden Sonntag, wenn die Athletics im heimischen Sandflora-Stadium auf die Dreieich Vultures treffen.

26
May

2005 – Erst Hui, dann Pfui

Die ganze Bandbreite ihres Könnens präsentierte die FastPitch-Mixed-Truppe der Mainz Athletics beim 2. Ligaturnier an Fronleichnam in Bad Dürkheim. Einer blamablen Leistung gegen Karlsruhe folgte später ein schöner Sieg gegen Kaiserlautern, mit dem nach dem Turnierverlauf niemand mehr rechnen konnte.

Bei ihrer ersten Aufgabe trafen die Mainzer im 2. Spiel des Turniertages auf den Ex-Meister Karlsruhe Cougars. Bei einer einseitigen Begegnung hatten die “Pumas” wenig Mühe, mit geringstem Aufwand bereits nach 3 Spielabschnitten (Innings) einen klaren 12:2 Sieg nach 10-Punkte-Vorsprung-Regel (Ten-Run-Rule) locker nach Hause zu bringen. Fünf Fehler im Feld und einige haarsträubende mentale Aussetzer ließen die AAA´s mächtig alt aussehen. Trotzdem hätten sich die Gonsenheimer noch einigermassen achtbar aus der Affäre ziehen können, wenn sie in der Offensive nicht 8! Runner auf den Bases stranden lassen hätten. Mit Sicherheit das schlechteste Spiel, das die Mainzer seit Jahren geboten haben. Schweigen im Walde.

Es spielten:  Olaf Boldt CF, Karolin Bullmann 2B, Uli Pings SS, Matthias Losch C, Peter Bermeitinger 1B, Petra Räder LF, Peter Sternbeck P, Waltraud Wolf 3B, Volker Sommer RF, Felix Boldt SUB

Beim 2. Auftritt der AAA´s hätte wohl keiner mehr einen Cent auf die Mainzer gesetzt, zumal die Bears aus Kaiserslautern an diesem Tag bereits überraschend die favorisierten Mannheim Tornados mit 9:4 besiegen konnten. Doch nun wurden die möglichen OUT gemacht, das Wort Hektik schien auf einmal keine Bedeutung mehr zu haben. Mit einer abgeklärten Spielweise zeigten die Mainzer, dass mit ihnen doch noch zu rechnen ist. Dabei waren zwei Solo-Homeruns von Felix Boldt und Matthias Losch im 1. Inning auch die Initialzündung für die Offensive gewesen. Nach zwei Innings lagen die AAA´s noch mit 3:5 hinten, doch ab dem 3. Inning gab es für die Batter der Kaiserslauterer gegen die sichere Defense um den gut aufgelegten Spielertrainer und Pitcher Peter Sternbeck (6 Strikeouts) nichts mehr zu holen. Ein Run im 3. Inning sowie drei weitere im 4. Inning reichten den AAA´s um das Spiel zu drehen. Jetzt brauchten die Mainzer als Heimteam bei einer 7:5 Führung drei OUT, um die Überraschung perfekt zu machen. Das gelang dann in bestmöglicher Weise, die folgenden 3 Batter konnten nacheinander ausgemacht werden, zwei davon mit Strikeout. Eine gute, konzentrierte TEAM-Leistung machte den Erfolg letzlich möglich. Unterstützung bekamen die AAA´s dabei von Felix Boldt, der auch gleich mit einer Sahneleistung aufwartete. Besten Dank, Felix. Vielen Dank auch an die Fangemeinde Patricia, Theo und Klaus. Hoffe, ihr seit bald wieder dabei.

Es spielten:  Petra Räder LF, Felix Boldt CF, Karolin Bullmann 2B,  Matthias Losch C, Peter Bermeitinger 1B, Olaf Boldt 3B, Peter Sternbeck P, Uli Pings SS, Waltraud Wolf RF, Volker Sommer SUB

Nachdem es beim 2. Ligaturnier in Bad Dürkheim einige überraschende Ergebnisse gegeben hat, ist für die AAA´s auch mit bisher nur einem Sieg noch alles möglich. An der Spitze tummeln sich mit 4-0 Siegen die Karlsruhe Cougars, dann folgen mir 2-2 Siegen Mannheim und Kaiserslautern. Turnierausrichter Ludwigshafen und Mainz stehen mit 1-3 Siegen noch immer in Schlagweite zum 2. Tabellenplatz, der zur Teilnahme am Ligaendturnier berechtigen würde. Wenn die AAA´s die Leistung gegen die Bears konservieren könnten, wäre noch einiges möglich. Dann dürfen den Spielern und Spielerinnen um Coach Peter Sternbeck aber nicht noch einmal die Nerven einen Strich durch die Rechnung machen.

Am 3. Juli findet das nächste Ligaturnier in Karlsruhe statt, dabei gilt es die Rückspiele vs. Kaiserslautern und die gastgebenden Cougars zu bestreiten. Mal schauen, was geht.

Autor: Uli Pings

23
May

Schwächste Saisonleistung führt zu hohen Niederlagen

Mit ihrer mit Abstand schlechtesten Offensiv-Leistung kamen die Softballerinnen der Mainz Athletics gegen die Karlsruhe Cougars unter die Räder. 1:11 und 2:10 lauteten die Endergebnisse. Die Grün-Gelben fanden zu keiner Zeit ein Mittel gegen die durchaus schlagbaren Werferinnen der Badnerinnen.

Spiel 1:

Nicht viel zu sagen gibt es zur ersten Partie des Tages. Die Cougars begannen direkt munter auf Werferin Uschi Chmiela zu schlagen. Mit neun Hits konnten ebenso viele Läufer in den ersten beiden Abschnitten die Platte überqueren. Besonders herausragend ein Triple von Michi Dees. Dann verstummten die Schläger der Karlsruher erstmal, doch im Gegenzug konnten die Athletinnen auch nichts gegen Stephanie Küpers ausrichten. Nur zwei Hits konnten sie im gesamten Spiel gegen sie verbuchen. Nachdem die Cougars im vierten Spielabschnitt auf 11:0 davonzogen, konnten die Mainzerinnen in Form von Julia Kleinbub wenigstens den Ehrenpunkt erringen. Nach 75 Minuten war diese einseitige Partie beendet.

Es spielten:
Birgit Eisenbeis (DP), Daniela Schreuer (CF), Katharina Eckmann (SS), Siska Adams (3B), Sonja Dressler (LF), Julia Kleinbub (RF, 1 Run), Constanze Taube (1B), Nina Theis (2B), Isa Schreiber (C), Uschi Chmiela (P)

Spiel 2:

Auch wenn das Endergebnis es nicht zeigt, gestaltete sich die zweite Partie des tages ein wenig offener. Katharina Eckmann begann für die Mainzerinnen auf dem Rubber und Steffi Sachers warf auf Karlsruher Seite. Nach einem punktelosen ersten Durchgang konnten die Cougars im zweiten Inning durch vier Hits vier Runs scoren. Die Partie lief ohne nennenswerte Höhepunkte weiter. Die Karslruher verbuchten zwei weitere Punkte in den nächsten drei Abschnitten, bis die Athletics im sechsten Abschnitt erstmals zurückschlagen konnten. Ein Walk und eine Reihe von Feldspielfehlern in der sonst so sicheren Defense der Badener ermöglichten es Danny Schreuer und Siska Adams die Bases zu umrunden. Die Antwort folgte prompt: Auch die Grün-Gelben erlaubten sich drei Fehler im Feld. Gepaart mit ein paar schönen Treffern konnten sie weitere vier Punkte erlaufen zum 10:2. An diesem Spielstand änderte sich in den folgenden Innings nichts. Somit gaben sie auch das zweite Spiel des Tages ab an die Karlsruher ab und müssen weiterhin auf ihren ersten Sieg warten.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (LF), Julia Kleinbub (SS), Katharina Eckmann (P)/Isa Schreiber (C), Daniela Schreuer (CF), Siska Adams (3B/P), Jenny Allard (RF/3B), Constanze Taube (1B), Nina Theis (2B), Sonja Dressler (C/RF).

22
May

Athletics holen wichtige Siegteilung beim Tabellenführer

In einem richtigen Baseball-Krimi erkämpften sich die Mainz Athletics nach einer 2:9-Niederlage mit einem 4:3 bei den Regensburg Legionären eine Siegteilung. Für die Rheinhessen ist das Ergebnis Gold wert, zumal mit den Mannheim Tornados einer der hartnäckigsten Verfolger gleich doppelt patzte (gegen den Tabellenvorletzten Gauting) und so die Grüngelben weiter den anvisierten Play-Off-Play verteidigen konnten. Und wie es der Zufall so will, kommen gerade die Wirbelstürme am Samstag in Sandflora-Stadion zum direkten Duell der jahrelangen Rivalen. Bei den Legionären verliefen die Spiele wie erwartet: mit einem Manuel Möller ohne Spielpraxis ist gegen gute Teams einfach kein Blumenpott zu holen. Julian Aufenanger gab sein Bestes und hielt bis zum dritten Durchgang eine 1:0-Führung aus Mainzer Sicht, doch dann knacken die Gastgeber die Mainzer Verteidigungsreihen und rasten mit sieben Punkten in den Schlagrechten drei und vier davon. „Game Over“ würde jede Spielkonsole das Spiel abkürzen – doch die A’s mussten noch weitere fünf Durchgänge über sich ergehen lassen ohne Chance gegen die schlagstarken Bayern. Da nutzten weder die acht gütigen Schläge, die allerdings nur zu einem weiteren Punkt führten, noch die Wurfbemühungen von Peter Ackermann, Florian Arnold und der erste Kurzeinsatz Möllers, um die 2:9-Niederlage abzuwenden: Es scheint in dieser Besetzung einfach nichts drin zu sein gegen ein Top-Team.

Wieviel ein guter Werfer ausmacht, zeigten die Gutenbergstädter sodann in der zweiten Partie. Mit Ryan Balan auf den Mound spielte das Team wie ausgewechselt und steckte sogar einen frühen 0:1-Rückstand schnell weg: Im dritten Spielabschnitt gingen die Rheinhessen mit 2:1 (Julian Aufenanger und Cae Santos) in Führung und bauten den Vorsprung ein Schlagrecht später durch Edward Martinez sogar um einen Zähler aus. Damit sahen die Mainzer lange Zeit wie die sicheren Sieger aus und triumphierten mit insgesamt elf gelungenen Schlägen ohne einen einzigen Verteidigungsfehler, während den Gästen deren drei unterliefen. Doch das letzte Aufbäumen der Gastgeber schockte Balan und Co.: 3:3 in letzter Minute – Verlängerung. Hier behielten die Mainzer dann die Nerven und letztlich war es ausgerechnet Julian Aufenanger, der sich nach einem Schlag von Florian Arnold auch mal als Held fühlen durfte und den wichtigen 4:3-Siegpunkt erlief.

20
May

2004 Pfingsten – 3. Platz trotz Gefrier- und Sonnenbrand

Über Pfingsten waren die AAA’s zu Gast bei den Rheine Mavericks (TV Jahn Rheine).

Freitagnachmittags ging’s für die meisten los – ab in den Norden.
Leider verhinderten einige Staus…

an diesem Pfingstfreitag ein zügiges vorankommen auf den Autobahnen, aber das nördliche Sauer-, Sieger-, Lipper- und Emsland ist ja auch ganz schön.
So gegen 20:30 Uhr waren jedoch alle auf der Rheiner Sportanlage angekommen. Dann bewahrheitete sich mal wieder das Sprichword “Übung macht den Meister” – innerhalb von wenigen Minuten entstand ein komplettes Zeltdorf (jawohl, mit allem Komfort natürlich) und schon bald erglühte eine ganze Batterie von Grills – zum grossen Erstaunen einiger Rheiner Beachvolleyballer, die doch sichtlich Mühe hatten ihren Grill etwas Wärme, geschweige denn Glut, zu entlocken.
Nach Essen und Umtrunk ging’s dann so langsam in die Nacht hinein…allerdings hatte uns keiner gesagt dass 385 Km. nördlich von Mainz der Polarkreis gelegen ist… es war bitter kalt. Aus allen Zelten erklang ein seltsames Stöhnen, welches jedoch absolut nichts mit der menschlichen Fortpflanzung zu tun hatte, vielmehr war es das Geräusch welches entsteht wenn man stundenlang krampfhaft versucht den Toilettengang vor sich her zu schieben um ein mögliches Erfrieren einiger äusseren Gliedmassen zu verhindern.

Aber die Mavericks hatten gut geplant, schon früh am Samstagmorgen brannte die Sonne am Himmel und die AAA’s tauten langsam auf.
Manuela und Uli hatten Kaffee und frische Brötchen organisiert, so dass Physik und Psyche der AAA’s doch relativ schnell wieder auf Touren kamen. Die Spiele konnten beginnen!
Am Samstag standen für die AAA’s drei Spiele an.
Es begann verheissungsvoll im ersten Spiel gegen die “Solingen Alligators” klappte fast alles.
Gute Schlagleistungen sehr wenige Defensiv-Fehler und eine gute Moral verhalf die AAA’s zum ersten Matchgewinn.
Im zweiten Spiel gegen die Hengelo Giants kam dann doch der erwartete Dämpfer, trotz zweier Homeruns keine Chance gegen die Niederländer. Die Giants waren, wie immer, gut drauf und sehr stark in der Offensive. Scheinbar mühelos schlug u.A. der spätere Hengeloer Homerun-Contest Sieger die Bälle über den Zaun. Dazu schlichen sich unnötige technische und mentale Fehler bei den AAA’s ein und letztendlich kam es dann zur (verdienten) Niederlage.
Im dritten Spiel gegen “Berlin Borg” machte sich dann doch der Altersunterschied zwischen den Mannschaften bemerkbar. Gegen die durchtrainierten und überaus ehrgeizigen Berliner hätte sogar die Verbandsligamannschaft der Mainzer Athletics ihre Schwierigkeiten gehabt. Trotz allem wurde auf Seite der AAA’s gut gespielt, letztendlich waren die Borg’s jedoch übermächtig und eine weitere Niederlage war nicht zu vermeiden. Abhaken und durch!
Somit war der erste Spieltag, sowie die AAA’s, erledigt. Immerhin EIN Spiel gewonnen! Ab unter die Dusche! Apropos Duschen : die Mainzer Stadtväter sollten mal beim TV Jahn Rheine vorbeischauen… so sieht eine richtige Sportanlage aus! Reichlich Umkleiden, Duschen, Toiletten, Hallentennisplätze – vom Feinsten!

Nach verdienter Ruhepause, Erfrischung und Abendessen stand dann der abendlichen Party nichts mehr im Wege.
Die Preise waren sehr angenehm, die Getränke schön kalt und die Stimmung – trotz Müdigkeit – sehr gut.
Einziger “Schwachpunkt” war dass sich die Mixed-Softballer aus Rheine früher mal “Tequilas” nannten…und dies scheint in hoher Regelmässigkeit mit dem entsprechenden Getränk gefeiert zu werden – so auch an diesem Abend. Und schon kam das Traditionsbewusstsein bei den Mainzern wieder zu Tage, da MUSS man doch mitmachen!
Dieses Getränk wird ja bekanntermassen wie folgt zu sich genommen : Handrücken leicht anfeuchten, darauf eine Prise(!) Salz streuen, ablecken, Tequila runterstürzen damit man den ekligen Salzgeschmack nicht solange im Mund hat und dann noch in die Zitronenscheibe reinbeissen damit der Schnaps nicht so durchschmeckt.
Einige Runden lang hat das auch tadellos funktioniert… bis der Alkohol dann langsam Wirkung zeigte und “jemand” sich der Sache mit dem leicht feucht gewordenen Salzstreuer mal annahm.
Das Anfeuchten des Handrückens klappte noch ganz gut, dann kam aber leider der Plastikdeckel mitsamt etwa 495 Gramm Salz aus dem Streuer hervorgeschossen… welches dann teils in, teils ausserhalb der bereitstehenden 14 Tequilas auf dem Tisch landete… na gut.
Geistesgegenwärtig erinnerte sich dann Peter Sternbeck an das Sprichwort “Traue keinem, du habest denn ein Scheffel Salz mit ihm gegessen” und beförderte das Salz dann händeweise über die hinter uns stehenden Berlin Borgs – natürlich rein und allein in der Absicht das Vertrauen der be(ge)troffenen Borgs-Mädels zu gewinnen. Die Mädels schienen dieses Sprichwort jedoch nicht zu kennen.
Somit ist der Platz der Mavericks im den nächsten drei Wintersaisons problemlos bespielbar. Und die Rheiner Bürger werden sich über die Salzwasserkrokodil-Ansiedlung in der Ems schon etwas wundern. Tagsüber hatte sich dann auch der Polarkreis wieder gerichtet, die Nacht vom Samstag auf Sonntag war schon etwas angenehmer und die Schnarcher übertönten nun wieder die Stöhner (??).

Nach dem wieder einrenken der äusseren Gliedmassen, einigen Brausetabletten und nach einem guten Frühstück bei den Mavericks gings dann weiter – 3 weitere Spiele standen auf dem Spielplan.
Die Leser nehmen es mir bitte nicht übel dass die Spielberichte NOCH kürzer ausfallen… sorry, zu diesem frühen Zeitpunkt hatte mein Hirn lediglich das vegetative Nervensystem so einigermassen unter Kontrolle um wenigstens die Minimum-Vitalfunktionen eines menschlichen Körpers zu gewährleisten.

Gegen die Lippstadt Ochmoneks haben wir wohl gewonnen…
Beim zweiten Spiel gegen die Platzherren Rheine Mavericks würde es dann schon etwas heller, der Alkohol war ausgeschwitzt und hatte Platz gemacht für reichlich Wasser wegen der brennenden Sonne.
Auch dieses Spiel haben wir, wenn auch knapp, gewonnen.
Nach dem Spiel sollte sich der frühere Name der Mavericks und die (bestimmt bewusst durchgeführte?) Abfüllung der Gegner mit Tequila nun rächen… Am Polarkreis ist es üblich dass die Mannschaften sich vor dem Abklatschen gegenseitig mit einigen netten Sprüchen für das Spiel gegenseitig bedanken – durchaus eine nette Geste. Die Mavericks (Tequilas) führen dann noch traditionsgemass das wohlbekannte Tequila-Tänzchen auf (da dam da da daa da dam da, ta dam da da daa da dam – TEQUILA!). Darauf hatten die Triple A’s ja nur gewartet… Patrizia und Andreas hatten für jeden Maverick einen Original-Tequila mit (frischem) Salz und Zitrone vorbereitet, diese wurden dann beim Abklatschen jedem Maverick überreicht…und ich glaube in einigen grünlichen Gesichtern klar erkannt zu haben dass nicht ALLE Mavericks dies uns in Dank abgenommen haben. Aber da muss man durch!
Wartet nur ab…in Mainz gibt’s dann “Hondkäs mit Musik un e Piffsche Woi” – frühmorgens nach dem ERSTEN Spiel!
Beim dritten Spiel gegendie “Bochum Barflies und Barbees” waren dann doch schon körperliche (und geistige?) Schwächen bei einigen AAA’s zu erkennen (ja, ich weiss, man wird älter..), so dass wir dieses Spiel zwar nicht deutlich, aber dennoch nicht unverdient den Bochumern überlassen mussten.

Durch die insgesamt drei Siege konnten die AAA’s somit den DRITTEN PLATZ (!) erreichen – ein neuer Höhepunkt an unserem Softball-Zenith!
Sportliches Fazit : man kann durchaus sagen dass die Arbeit unserer Coaches in den vergangenen Jahren gut gewesen sein muss. Die Mannschaft hat sich sehr wohl verbessert und kann sich mit adäquaten Gegnern durchaus messen. Weiter so!

Die Spielergebnisse :

Solingen – Mainz 7:12
Hengelo – Mainz 24:5
Berlin – Mainz 16:0
Lippstadt – Mainz 8:17
Rheine – Mainz 4:7
Bochum – Mainz 14:9

Zum Einsatz kamen : Gerald Matle, Heidi Jenniskens, Theo Jenniskens, Karolin Bullmann, Björn Bullmann, Peter Sternbeck, Danny Sternbeck, Olaf Boldt, Larry Chorvas, Petra Räder, Manuela Pings, Uli Pings, Sonja Dressler und natürlich Coach Jürgen Hinderkopf.
Manuela, Sonja, Danny und Björn : euch auch ein dickes Dankeschön für eure Unterstützung!

Stimmgewaltige moralische Unterstützung kam von Ricarda Hinderkopf (Verletzung) und von unseren treuen Fans Patrizia Färber und Andreas Bullmann. Vielen Dank!

Dann bleibt nur noch eins : den Mavericks ein GROSSES DANKESCHÖN zu sagen für dieses schöne Turnier!! Good Job !! Ich kann nur hoffen dass wir uns dafür irgendwann mal (auf unserem neuen Platz?) revanchieren können. Nochmals vielen Dank!

Autor: Theo Jenniskens

20
May

Platz 3 für das FanTeam in Kehl

Das traditionelle Pfingstturnier der Slowpich-Mixed-Teams in Kehl – Spiele, Spaß und Spannung. Spaß? Ja, doch, eigentlich ja. Wenn man davon absieht, daß sich „die üblichen Verdächtigen“ (guter Spruch, ist aus „Casablanca“ geklaut) für ihren Spaß professionell verstärkt hatten.

Erstes Spiel gegen Darmstadt Whippet‘s. Früher mal ein leichtes Spiel, heute Schwerstarbeit. Die A‘s rackerten sich im ersten Inning zu einem 7:5. Je zwei Runs von beiden Seiten im 2. Inning, 9:7. Das ging ja noch. Bis zum Homer von einem Darmstädter….(hat der nicht einmal…? okay, egal). Platsch, stand’s auf einmal 12:12. Und dann ging Darmstadt auch noch 13:12 im letzten Inning in Führung. Aber die A’s zeigten, wo der Hund bzw. der Whippet begraben lag. Shortstop Erwin mit einem Basehit auf Nummer sicher. Und dann nahm Busfahrer Harald das Steuer in die Hand. Peng – Homerun!. 14:13, Ballgame. Uff!

Zweites Spiel gegen die Dreieich Vultures. Ja, ja, unsere Lieblinge. Paar alte Leute nicht dabei, dafür paar neue Leute aus dem Hut gezaubert. Das machen die ganz toll. Allerdings zauberte sich das Fan-Team erst mal auf 6:4 im 1. Inning. Sah gut aus. Die Mainzer legten nochmal fünf Runs im 2. Inning bei vier Dreieicher Runs drauf. Sah besser aus. Doch dann: Sechsmal Dreieich, viermal A‘s – 15:15. Sah gar nicht mehr gut aus. Aber noch war Polen bzw. Mainz nicht verloren. Tiebreak. Die übliche Prozedur: Zwei Aus, Runner auf 2nd Base. Im dritten Anlauf klappte es. Allerdings für die Falschen. Für Dreieich, 16:15 – das war bitter für die A‘s.

Das letzte Spiel. Gegen die Frogs aus Basel (jo, dasch Kehler Turnier ischt jetscht internazzionall, oddr?). Unbequemer Gegner. Weil unbekannt. Keine Erfahrung mit den Eidgenossen. Die Frösche hüpften dann auch mal locker auf 7:0 davon. So ein Käse. Mainz eher wie ein Hühnerhaufen. Errormania! Aber irgendwie kam der alte Kampfgeist zurück. Sei’s durch die sensationelle Hechtrolle von 1st Base Angelika über den Baseler 2nd Base-Mann zum „safe“, sei’s durch die Tatsache, daß die 05er zuhause in Mainz 3:1 gegen Lautern führten. Da wollte man doch nicht hintenan stehen. Das letzte Inning. Mainz am Nachschlagen. Auf 7:8 hatte man sich wieder rangeschafft. Scholli nachhause – 8:8. Da war sie, die Spannung. Angelika auf 3. Scoring Position. Schöner Schlag von Ralf ins Leftfield – Mann, konnte die Frau dann rennen. 9:8, der Sieg. Da lachten die Mainzer mit der Sonne um die Wette. Und am Ende kam auch noch ein (halbwegs) zufriedenstellender 3. Platz bei dem Achter-Turnier raus. Im Endspiel zeigten dann die Karlsruhe Cougars den Dreieich Vulturen die Krallen, der Sieg ging nach Baden-Württemberg. Zuguterletzt: Der „Michael-Kaus-Wanderpokal“ ging an die Babenhausen Blue Devils – weil die ohne professionelle Verstärkung auf Platz 7landeten – und immer noch guter Laune waren. Dem alten Kaus hättedas gefallen…

Author: Stefan Fiuk

20
May

Samstag, 21. Juni: Baseball-Bundesliga: Regensburg Legionäre – Mainz Athletics

Mit hohen Zielen reisen die Mainz Athletics am Samstag zu den Regensburg Legionären. Dabei soll auch erstmals seit der Verletzungspause Manuel Möller wieder auf dem Wurfhügel aushelfen: ,,Die Verletzung ist verheilt, jetzt fehlt natürlich noch ein wenig die Spielpraxis. Ich werde aber in Regensburg auf dem Mound stehen können“, so der Nationalspieler, der eifrig daran arbeitet, den Trainingsrückstand wett zu machen. Nach seiner Einschätzung langt seine Fitness erst für „ein bis zwei Innings“, doch für seine Kameraden dürfte es ein Hoffnungsschimmer sein. So können die bislang arg gebeutelten Youngster nicht nur auf die aktive Hilfe des Routiniers hoffen, sondern konnten selbst die zweiwöchige Spielpause nutzen, um an dem eigenen Wurfkünsten zu feilen. Das wird gegen die Regensburger allerdings auch bitter nötig sein, denn der Tabellenführer hat bislang erst zwei Niederlagen kassiert und stellt das schlagstärkste Team der Liga. Besondere Aufmerksamkeit in der Aufstellung der Gäste genießt Jakub Vancura: Der tschechische Werfer ist der erste EU-Spieler der Legionäre, der aufgrund der Freizügigkeitsregelung als Deutscher eingesetzt werden kann und somit den Oberpfälzern eine vollwertige Alternative auf dem Wurfhügel bietet.
Obwohl sich die Mainzer als Tabellenzweiter nicht zu verstecken brauchen, gilt es für das Team von Zeke Mitchem schon als Erfolg, wenn in den zwei Partien eine Siegteilung erzwungen wird.