Archiv für September 2005

22
Sep

Deutsche Meisterschafter: Schüler 3. / Junioren und Jugend jeweils 7.

Zwei siebte und ein dritter Platz – das ist die unterm Strich magere Ausbeute aus den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Nachwuchsbereich für die Mainz Athletics. Die Jugend, welche schon am vergangenen Wochenende in Berlin um den Titel des Deutschen Meisters kämpfte, musste, nach Auftaktniederlagen gegen den späteren Vizemeister aus Fürth (2:13) und die Darmstadt Whippets (6:7) den bitteren Gang in die Platzierungsrunde antreten. Auch wenn man dort den anderen Teams keine Chance ließ, Lokstedt wurde mit 10:0, Elmshorn mit 11:0 vom Platz gefegt, und so mit einem siebten Platz noch das bestmögliche Ergebnis holte – der bittere Nachgeschmack, das vielleicht mehr möglich gewesen wäre, bleibt.

Ein ähnliches Bild auch bei den Junioren, zumal man hier als einziges Team dem späteren Deutschen Meister aus Paderborn wirklich Paroli bieten konnte und nach einem spannenden Spiel in der Vorrunde mit 3:6 unterlag – alle anderen Teams fegten die Ostwestfalen weit deutlicher vom Platz. Im anschließenden Aufeinandertreffen mit den Karlsruhe Cougars nahmen sich die Junioren aber durch ein fehlergeladenes Spiel, das mit 0:6 verloren ging, die Möglichkeit, um über die Zwischenrunde doch noch ins Halbfinale zu kommen, selbst, denn durch die Zulosung auf die einzige Vierergruppe im gesamten Turnier bedeutete der Sieg gegen Friedberg (16:1) lediglich den dritten Platz in der Vorrunde – in allen anderen Gruppen wären die Athletics mit einem Sieg aus den Gruppenspielen in der Zwischenrunde gestanden. So galt es aber auch hier, aus der Situation das Beste zu machen. Mit einem knappen Sieg gegen Berlin (7:6) und einem Shutout gegen Hamburg (11:0) sicherten sich auch die Junioren den siebten Platz.

Die Schüler der Athletics hingegen dominierten ihre Vorrundengruppe, 13:1 gegen Dreieich, 13:2 gegen Freising und 20:0 gegen Dohren bedeudeten nach dem ersten Turniertag die Tabellenführung in der Vorrundengruppe für die Grün-Gelben – hier hatte die Zuteilung auf die ebenfalls einzige Vierergruppe zumindest auf den Halbfinalseinzug keinerlei Auswirkungen. Dort traf man auf die Mannheim Tornados, die mit einem Spiel weniger in den Knochen und dadurch vor allem einem Pitcher mehr, im Schülerbereich ist die Anzahl der Spielabschnitte, die ein Pitcher während des Turniers maximal werfen darf, streng limitiert, mit 10:0 den Mainz Athletics keine Chance ließen. So gab es ein erneutes Aufeinandertreffen mit den Freising Grizzlies, die im anderen Halbfinale ebenfalls mit 10:0 dem späteren Meister aus Bonn unterlagen. Mit 7:5 gewannen die Mainzer auch die zweite Partie gegen den Vertreter aus Bayern und sicherten sich somit den Bronzerang. Mit etwas mehr Glück, nicht nur bei der Auslosung, sondern auch auf dem Feld, wäre möglicherweise mehr drin gewesen für die Nachwuchsteams der Mainz Athletics. So aber bleibt die Hoffnung auf das nächste Jahr. Bis dahin gilt es für die Trainer, die gezeigten guten Ansätze weiter zu verfeinern und die Fehler abzustellen. Ganz ohne Meistertitel stehen die Athletics aber nicht da, vor einigen Wochen haben ja bereits die Play Ball!-Kids die Deutsche Play Ball!- Meisterschaft in Köln gewonnen.

10
Sep

Endstation Halbfinale

Die Mission Untouchable sollte sich für die Mainz Athletics als Mission Impossible erweisen. Mit 2:7 unterlagen sie auch im dritten Spiel der Best-Of-Five-Series gegen den amtierenden Deutschen Meister. Von Beginn an ließen die Gäste aus Ostwestfalen keinen Zweifel daran aufkommen, das sie das Feld als Sieger verlassen wollten. Im Gegensatz zur Vorwoche kamen sie im Angriff sehr gut mit Manuel Möllers Pitches zu Recht. Sechs der insgesamt neun Hits, die sie gegen Möller erzielen konnten, wurden in den ersten drei Innings geschlagen. Vier Punkte resultierten bereits aus den Angriffsbemühungen der Untouchables, bevor sich auch die Gutenbergstädter am Scoreboard bemerkbar machen konnten: Alper Bozkurt konnte den durch Walk auf Base gekommenen Max Schäfer zum 1:4 hereinschlagen. Davon unbeeindruckt spulte Eugen Heilmann auf Seiten der Paderborner sein Programm ab, brenzlige Situationen wurden von der Defensive der Gäste routiniert im Keim erstickt.

Obwohl nun auch Möller die gegnerische Offensive besser im Griff hatte, musste er drei weitere Punkte hinnehmen, bevor nach sechs Innings Peter Ackermann den Platz auf dem Mound einnahm. Mit Ackermann taten sich die Paderborner sichtlich schwerer, bis zum Ende des Spiels konnten sie nichts Zählbares mehr gegen den Mainzer verbuchen. Aber auch auf Seiten der Hausherren war die Runausbeute spärlich. Lediglich Ryan Balan konnte auf einen Opferschlag von Benjamin Hieronimi noch punkten, bevor auch im letzten Inning die Paderborner Feldverteidigung trotz Runnern in aussichtsreicher Position die noch leise gehegten Hoffnungen der zahlreichen Fans auf der Mainzer Sandflora zunichte machte.

Mit der Niederlage scheiden die Mainz Athletics im Halbfinale aus den Playoffs um die Deutsche Meisterschaft aus. Dennoch zog Vorstandsmitglied Karl-Heinz Wiedmaier am Ende des Tages ein positives Fazit: “Sportlich war die Saison ein Erfolg. Nach der Verletzung von Manuel Möller zu Beginn der Saison hatten viele schon nicht mal mehr mit dem Einzug in die Playoffs gerechnet.”

Auch wenn die Saison noch nicht ganz zu Ende ist, sowohl im DBV- als auch im Südwest-Pokal stehen noch Auswärtsspiele und möglicherweise ein Endrundenturnier für das Team von Coach Zeke Mitchem an, laufen damit die Planungen für die Spielzeit 2006 auf der Sandflora an. Während Janusz Radicke pünktlich zum Saisonbeginn wieder zurück sein und auch Ulli Wermuth Mitte der Saison wieder zum Team stoßen wird, muss man dann auf ein Gesicht verzichten: Second Baseman Alper Bozkurt wird den Handschuh als Spieler an den Nagel hängen.

08
Sep

Mission Untouchable

Drei Siege aus drei Spielen. Auch wenn die Aufgabe für Athletics- Coach Zeke Mitchem im Halbfinale gegen die Paderborn Untouchables einfacher sein könnte, gibt sich 1. Vorsitzender Hartmut Schäfer optimistisch: “Das Team ist motiviert bis in die Haarspitzen”.Nach den beiden Auftaktniederlagen vom vergangenen Wochenende müssen die Mainz Athletics also alles daran setzen, um einen vorzeitigen Finaleinzug des amtierenden Deutschen Meisters zu verhindern und diesen auf der Zielgerade noch abzufangen. Im Kader gilt es neben Outfielder Ulli Wermuth, der wieder zurück in den USA ist, vor allem Stammcatcher Janusz Radicke zu ersetzen. First Baseman Martin Kipphan und Outfielder Julian Aufenanger werden wohl den Platz hinter der Platte einnehmen, was auch zu einigen Umstellungen auf den übrigen Verteidigungspositionen führen dürfte. “Ich glaube nach wie vor, dass das Team es schaffen kann”, so Schäfer. “Ganz Baseballdeutschland schaut auf uns. Wir sind mit unserem Wunsch, Paderborn vom Thron zu stoßen, mit Sicherheit nicht alleine”. “Die Hinspiele haben gezeigt, das der Deutsche Meister alles andere als ‘untouchable’ ist”, fügt Geschäftsführerin Ricarda Hinderkopf hinzu. “Nichts ist unmöglich!”.

Doch auch wenn der Blick der deutschen Baseballer am Samstag auf die Mainzer Sandflora gerichtet sein wird, wo die Grün-Gelben ab 13:00 die Untouchables empfangen, der ein oder andere wird auch mit einem Auge nach Berlin schielen. Dort findet am Wochenende die Deutsche Jugendmeisterschaft statt. Die Mainz Athletics treffen dabei in der Gruppe auf die Vertreter aus Hessen (Darmstadt Whippets) und Bayern (Fürth Pirates). Dank der mittlerweile wieder zurückgenommenen Reglementänderungen, aufgrund derer die Mainz Athletics letztes Jahr bereits nach der Niederlage im ersten Spiel keinerlei Möglichkeiten mehr auf die vorderen Plätze hatten, ist in diesem Jahr auf jeden Fall ‘mehr drin’ als der achte Platz aus 2004.

06
Sep

Gute Leistung zum Saisonendspurt

Die Mainzer Athletinnen zeigten wieder einmal eine- zumindest im zweiten Spiel- gute Leistung zum Saisonabschluss. Trotzdem verloren sie zweimal gegen die Dreieich Vultures (9:0, 6:5). Lange führten die Rheinhessinnen im zweiten Spiel, nur um im Nachschlag des zweiten Spieles das Heft noch aus der Hand zu geben.

Spiel 1:
Eine miserable Leistung in der Offensive auf Seiten der Mainzerinnen war der Garant für den Dreieicher Erfolg. Rhena Landefeld war gewohnt sicher und lies die Keulen der Grün-Gelben verstummen. Die Mainzer Werferin Siska Adams musste hingegen wieder einer schlechten Defensive zuschauen. Sieben Feldspielfehler für die Mainzerinnen, während die Hessinnen derer keine hatten, sprechen eine deutliche Sprache. Lediglich ein Run der Vultures ging auf die Kappe der Athletics Werferin, die damit weiterhin ihre gute Form beweist. Den einzigen Hit des Spieles für Mainz verbuchte ebenfalls Siska Adams mit einem schönen Line-Drive-Single. Ärgerlich für die Vultures dürfte gewesen sein, dass sie trotz einer frühen 9:0 Führung nach dem dritten Inning den Sack nicht zumachen konnten und über die volle Distanz gehen mussten.

Es spielten:
Birgit Eisenbeis (RF), Jenny Allard (3B), Daniela Schreuer (CF), Siska Adams (P), Christina Hübner (RF), Constanze Taube (1B), Isa Schreiber (SS), Nina Theis (2B), Sonja Dressler (C).

Spiel 2:
Wesentlich spannender gestaltete sich die zweite Partie. Jenny Allard feierte ihr Bundesliga-Debüt auf dem Rubber und verkaufte sich mehr als teuer. In zwei geworfenen Innings ließ sie die etatmäßige Landesliga-Werferin keinen Punkt zu. Die Athletinnen hingegen kamen gegen die für Dreieich pitchende Ulrike Nöll gleich aufs Scoreboard. Walks für Jenny Allard und Christina Hübner brachten nach zwei Wild Pitches sowie einem Sacrifice Fly von Siska Adams gleich die ersten Runs für die Grün-Gelben. Im nächsten Spielabschnitt konnte Isabel Schreiber gleich den dritten Punkt für Mainz verbuchen. Die Vultures reagierten und brachten wieder Rhena Landefeld für Nöll. Davon zeigten sich die Mainzerinnen zunächst relativ unbeeindruckt. Ein weiterer Hit von Siska Adams- diesmal ein weites Triple ins Rightfield- bedeutete mit Hilfe von Constanze Taube die 4:0 Führung. Die Vultures fingen sich jedoch direkt. Nina Theis, ebenfalls normalerweise für die Landesliga-Mannschaft pitchend, hatte keinen so guten Einstand wie Allard und musste drei Runs für Dreieich zulassen, bevor sie gegen Siska Adams ausgewechselt wurde. Diese warf souverän weiter und konnte die Vultures zunächst ohne Punkte halten. Beide Werferinnen dominierten die nächsten zwei Spielabschnitte. Im sechsten Inning gelang es den Vultures zum ersten Mal in dieser Partie, die Führung zu erobern. Ein Single von Geerts sowie Feldspielfehler im Centerfield für Pitz und ein weiterer Error im Infield brachten den Vultures zwei Punkte. Doch auch die Defensive der Geier zeigte Nerven. Ein Fehler von Michaela Heiler brachte Daniela Schreuer auf Base, die mit einem Single von Constanze Taube heimgeholt werden konnte. Leider konnten die Mainzerinnen den Spielstand von 5:5 nicht halten. Im Nachschlag des siebten Inning kam Julia Bischoffs auf Base. Sie konnte die zweite Base klauen, und ein Sacrifice Bunt mit anschließendem Fehler brachte sie als Siegpunkt nach Hause.
Besonderes Lob verdient sich Siska Adams. Nicht nur dass sie als Werferin in 10 1/3 Innings nur einen Earned Run abgab, sie erzielte außerdem drei Treffer aus fünf Versuchen, davon ein Double und ein Triple.

Es spielten:
Jenny Allard (P/3B, 1 Run), Christina Hübner (LF, 2 Runs), Daniela Schreuer (CF, 1 Run), Siska Adams (3B/SS/P, 1 Run), Constanze Taube (1B), Manuela Pings (RF), Isabel Schreiber (C, 1 Run), Nina Theis (SS/P), Sonja Dressler (2B).

04
Sep

Sieglos in Paderborn

Sieglos blieben die Mainz Athletics am vergangenen Samstag in den beiden ersten Halbfinalsbegegnungen um die Deutsche Baseballmeisterschaft in Paderborn. Trotz einem starken ersten Spiel und lautstarker Unterstützung durch die mitgereisten Schlachtenbummler mussten die Mainzer am Abend die Heimreise mit leeren Händen antreten. Manuel Möller begann vor bescheidener Kulisse, der Mainzer Fanblock war dem eimheimischen Publikum zeitweise zahlenmäßig überlegen, souverän für die Grün-Gelben, während Paderborns Coach Helmig sich noch auf der Suche nach dem richtigen Pitcher für die Partie befand. Erst nachdem mit René Franke, Chris Gannon und Stefan Fechtig bereits drei Werfer nach teilweise sehr kurzem Einsatz den Mound wieder räumen mussten, schien er mit Eugen Heilmann und dessen gezeigter Leistung zufrieden zu sein. Aus Sicht der Mainzer leider zu recht, wie sich am Ende bewahrheiten sollte.Mainz legte allerdings zunächst offensiv vor, Eddy Martinez Run’ zum 1:0 konnte zwar von den Hausherren umgehend egalisiert werden, doch nach Janusz Radickes Schlag, der zwei weitere Punkte für die Gutenbergstädter brachte, kehrte Ruhe auf dem Scoreboard ein. Im Anschluß lieferten sich Heilmann und Möller einen interessanten, aber für beide Mannschaften punktlosen Schlagabtausch, wobei beide Feldverteidigungen das ihre dazu beitrugen, die gegnerische Mannschaft am scoren zu hindern. Auch im neunten und regulär letzten Schlagrecht der Gastgeber hatten die Mainzer bereits zwei Aus verbuchen können, bevor Florian Arnold für Möller auf den Mound beordert wurde, um ähnliches wie in der Vorwoche in Bonn, wo die Partie nach langer Mainzer Führung und zwischenzeitlichem Unentschieden im 12. Inning verloren wurde, zu verhindern. Doch es kam anders. Nach Hits und einem in der Sonne verloreren Flyball stand es 3:3, bevor das erlösende dritte Aus gespielt werden konnte. Also ging es auch diesmal wieder in der Verlängerung. Erneut sollten es drei Extra-Innings werden, in denen sich die Mainzer immer wieder, trotz Untouchables-Läufern in aussichtsreicher Position, schadlos halten konnten, bevor im zwölften Spielabschnitt bei einem Aus und Runner am dritten Base der Schlag Richtung First Base unweigerlich den 4:3-Siegpunkt für die Paderborner nach Hause brachte.

Nach der unglücklichen Niederlage wollte es auch in der zweiten Partie für die Mainzer nicht rund laufen. Während Ryan Balan von Beginn an nicht richtig ins Spiel kam, hatten die Mainzer ihrerseits im Angriff ihre liebe Mühe und vor allem kein wirksames Rezept gegen den im U’s-Trikot agierenden Ex-US-Profi Ozuna Ballara, was unweigerlich dazu führte, dass man sich von Mainzer Seite aus sehr früh einem Rückstand hinterherlaufen sah. Ein Big Inning der Paderborner bescherte im vierten Spielabschnitt weitere vier Punkte zum zwischenzeitlichen 5:0, während das Aufbäumen der Grün-Gelben im letzten Spielabschnitt zu spät kam. Bei zwei Aus und Bases loaded – und in diesem Inning auch den ersten und einzigen Hit für den Mainzer Angriff, reichte es nicht, Ballara den Shut-Out zu nehmen und man musste sich mit 6:0 geschlagen geben.

Es wird damit ein harter Weg am nächsten Samstag für die Athletics, wenn es dann zu Hause auf der Sandflora gegen den amtierenden deutschen Meister geht. Zwei Siege vor heimischem Publikum müssen her, um den Paderbornern nicht vorzeitig den Einzug ins Finale zu ermöglichen. Sollte dies dem Team, welches mit Janusz Radicke, der im Auslandssemester in China weilt, und Ulli Wermuth, der zurück in den USA ist, zwei Abgänge zu kompensieren hat, gelingen, steht direkt am Sonntag die Entscheidung, dann wieder in Paderborn, auf dem Programm. Keine leichte, aber auch keine unmögliche Aufgabe für die Mannschaft von Headcoach Zeke Mitchem, wenn es ihr gelingt, die vor allem im ersten Spiel gezeigte Leistung erneut abzurufen. Spielbeginn auf dem Baseballplatz an der Karlsbader Straße ist um 13:00 Uhr.

02
Sep

Wieder einmal gegen die Dreieich Vultures

Zum vierten Mal in dieser Saison geht es für die Softballdamen der Mainz Athletics gegen den Lokalrivalen aus Dreieich. Neben den beiden Doppelspieltagen in der Bundesliga spielten die Damen auch schon im DBV-Pokal gegen die Geier aus der Frankfurter Vorstadt. In allen Partien sprang jedoch lediglich ein Sieg für die Grün-Gelben heraus. Doch gerade jetzt, gegen Ende der Saison, stehen die Geier unter Zugzwang. Ihre direkten Verfolger, die Haar Disiciples, sind nur einen Sieg hinter den Hessinnen und werden alles dafür geben, um nicht auf dem siebten Platz zu enden. Dieser bedeutet gleichzeitig die Relegationsteilnahme. Doch leicht machen wollen die Athletinnen es ihren Kontrahentinnen aus Hessen nicht. Fehlen wird ihnen dabei Katharina Eckmann (Urlaub). Doch mit Christina Hübner kehrt eine erfahrene Spielerin nach überstandenen Klausuren in den Kader zurück, und auch Jenny Allard wird diese Woche wieder mit von der Partie sein.

01
Sep

Mainz Athletics bestreiten Halbfinale in Paderborn

Untouchable. Unberührbar. Wenn ein Name Programm ist, dann der des Abonnement-Meisters aus Paderborn, der in den vergangenen fünf Jahren vier deutsche Meisterschaften nach Ostwestfalen holen konnte. Doch die Vormachtstellung bröckelt. Paderborn hat im Viertelfinale zum ersten Mal überhaupt seit mehreren Jahren ein Spiel gegen ein Südteam verloren. Und hätten sich die viertplatzierten Heidenheimer in aussichtsreichen Positionen nicht selbst um die Früchte ihrer Arbeit gebracht, sähe das Halbfinale vielleicht ganz anders aus.

So aber heißt es für die Mainz Athletics, am Samstag morgen nach Paderborn aufzubrechen, um dort die ersten beiden Spiele der Best-of-Five-Series im Halbfinale um die Deutsche Baseballmeisterschaft auszutragen. Und möglicherweise ist es am Samstag Zeit, offene Rechnungen zu begleichen. Die Untouchables, die vor einigen Jahren rein sportlich noch in einer anderen Liga gespielt haben, dürften nach den teilweise knappen Spielen gegen Heidenheim auf dem Boden der Tatsachen angekommen sein. Und die Mainz Athletics haben nicht nur im Viertelfinale gegen die Bonn Capitals gezeigt, das sie durchaus in der Lage sind, einem Team diesen Boden unter den Füßen wegzuziehen. Auch ohne es zu berühren.

Endgültig abgerechnet wird aber erst am kommenden Wochenende, wenn am 10. September ab 13:00 Uhr Paderborn zu Gast auf der Sandflora sein wird. Steht die Series nach diesen beiden Spieltagen unentschieden, steht für die Grün-Gelben noch einmal ein Trip nach Ostwestfalen auf dem Programm, um eine Entscheidung um den Finaleinzug, in dem der Gegner aus der Series Regensburg Legionäre gegen Solingen Alligators wartet, herbeizuführen.