Archiv für April 2006

29
Apr

Mainz Athletics gewinnen erstes Saisonspiel in der Jugendliga

Obwohl in der Aufstellung geschwächt, weil drei Stammspieler fehlten, konnten die
Mainz Athletics die Partie gegen die Neustadt Saints souverän mit 17 : 2 Runs für sich entscheiden.

Die Saints starteten mit einem furiosen Double durch Gardinger und konnten im ersten Inning einen Punkt vorlegen, aber die A’s holten schnell auf.
Durch Base on Balls und Hits kamen die Mainzer fast immer auf Base. Viele PB und WP sorgten dafür, dass die A’s schnell punkteten.
Der A’s Pitcher Max Doll ließ den Neustädtern wenig Raum zu überzeugen, er konnte in vier Innings 10 strike outs werfen.
So war die Defense der Athletics wenig gefordert. Gutes Baserunning auf Seiten der A’s brachte viele Runs, sonst wäre es für die bestens verpflegten Zuschauer etwas langweilig geworden. Nach 4 Innings wurde das Spiel vorzeitig beendet.

Autor: Sabine Stöcklin

25
Apr

Mainz Athletics empfangen Tübingen Hawks

Der letzte Doppelsieg der Mainz Athletics ist so alt wie die noch junge Bundesligasaison. Nur beim Season Opener gegen die Gauting Indians konnte man zweimal als Sieger vom Platz gehen.

Das soll sich ändern und der Aufsteiger aus Tübingen kommt da gerade recht. Aber auch wenn man die Hawks in der Vorbereitung bereits einmal schlagen konnte, sind diese nicht zu unterschätzen. Gegen Fürth zogen sie zweimal nur ganz knapp den kürzeren, sowohl Mannheim als auch Gauting konnten sie sogar je ein Spiel abnehmen und zementieren damit die erste Erkenntnis der 2006er Saison: Jeder kann jeden schlagen, außer Regensburg, die einsam und mit weißer Weste ihre Runden an der Tabellenspitze drehen. Dahinter hat aber bereits das Hauen und Stechen begonnen, die Leistungsdichte ist unglaublich kompakt, auch wenn die von zahlreichen Spielabsagen gezeichnete Tabelle, zuletzt fiel ja die Partie der Mainzer in Fürth dem Wetter zum Opfer, noch kein eindeutiges Bild liefert.

Gerade deswegen ist ein Doppelsieg gegen Tübingen quasi Pflicht, zum einen, um den Anschluß an die Tabellenspitze, sprich Regensburg, nicht zu verlieren und zum anderen, um zum Mittelfeld etwas Abstand zu schaffen.

Für einen heißen Tanz auf dem Feld ist also gesorgt und auch drumherum geht es wieder hoch her. Neben der Jahrestombola mit einer Reise nach Berlin als Hauptpreis winken dieses mal attraktive Preise von Harley Davidson Wiesbaden in der Tagestombola. Und wem das noch nicht genug Gründe sind, das erste richtige Frühlingswochenende auf der Mainzer Sandflora zu verbringen, der läßt sich möglicherweise durch Leckereien vom Grill, die man in entspannter Atmosphäre genießen kann, zu einem Bummel an die Karlsbader Straße inspirieren.

Ebenfalls mit Aufsteigern haben es fast alle übrigen Teams der Mainz Athletics zu tun: Die Regionalligamannschaft spielt am Sonntag im benachbarten Rüsselsheim, die dritte Mannschaft trifft in ihrem ersten Saisonspiel bereits am Samstag auf Bous und die erste Damenmannschaft empfängt am Sonntag zu Hause den Landesligaaufsteiger Saarbrücken Blues. Nur die Jugend trifft auf alte Bekannte, sie spielt am Sonntag in Worms. Das Team kann sich derweil aber als erste A’s-Mannschaft über einen Paten freuen. Druckbetrieb Lindner fördert das Team für die nächsten zwei Jahre, das damit ab sofort unter dem Namen Druckbetrieb Lindner Jugendteam Mainz Athletics firmiert.

23
Apr

Doppelsieg gegen Erbach Grasshoppers

Bei strahlendem Sonnenschein waren die Mainzerinnen an diesem Sonntag zu Gast im Odenwald. Die Grasshoppers stellten zum ersten Mal eine eigene Mannschaft und so war man gespannt, wie diese sich präsentieren würde. Nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen Darmstadt waren die Erwartungen aller Spielerinnen hoch. Selbst nur zu neunt angereist, war man sehr verblüfft über das starke Aufgebot der Erbacherinnen mit insgesamt 15 Spielerinnen. Ein Aufgebot, mit denen die Athletics in dieser Saison wohl kaum aufwarten können. Aber davon lassen sich Mainzerinnen kaum beeindrucken.

1. Spiel

Müde starteten die Athletinnen ins erste Inning. Die ersten drei Spielerinnen konnten sich auf Base bringen, doch ein gutes Pitching und eine nahezu fehlerfreie Defensive der Grasshoppers ließen nur einen Run zu. Im Gegenzug ließ die Mainzer Defensive auch nur einen Run zu – es sollte der letzte auf Seiten der Gastgeberinnen sein. Im zweiten Inning war die Mainzer Offensive hellwach. Fast alle Spielerinnen konnten sich auf die Bases bringen und nutzten Feldfehler der Erbacherinnen offensiv aus. 9 Runs konnten im zweiten Inning erzielt werden. Im dritten Inning wurden noch mal 8 Punkte draufgelegt. Die Mainzer Defensive stand sicher – so konnten die Erbacherinnen keinen weiteren Punkt erzielen. Nach drei weiteren Runs für die Mainzerinnen und einer erneuten sicheren Defense hieß es am Ende des vierten Innings 1:21 für die Mainzer Landesliga-Mannschaft. Ein deutliches Ergebnis, welches den Gastgeberinnen aber nicht ganz gerecht wird, denn diese haben sich doch besser geschlagen, als man es von einer “neuen” Mannschaft erwartet hätte.

Es spielten: Jenny Allard (1B, 1 Hit, 4 Runs), Lisa Theis (C, 2 Hits, 2 Runs), Franzi Mottok (CF, 1 Run), Isabell Schreiber (SS, 2 Hits, 1 Run), Jonka Vetter (3B, 2 Hits, 2 Runs), Nina Theis (P, 1 Hit, 1 Run), Myriam Frenzel (LF, 3 Runs), Sianka Schönemann (2B, 1 Hit, 2 Runs), Jenny Durm (RF, 2 Runs)

2. Spiel

Im zweiten Spiel zeigten sich die Mainzerinnen schlagfreudiger als im ersten Spiel. Eine nahezu fehlerfreie Defensive der Erbacherinnen ließ aber nur wenig Punkte der Athletinnen zu. Aber auch die Mainzerinnen ließen nur zwei Runs zu. So mussten alle fünf Innings gespielt werden. Am Ende siegten die Mainz Athletics mit 2:11. Ein Kompliment an die Erbacherinnen. Es hat Spaß gemacht!

Es spielten: Jenny Allard (P, 1B, 2 Hits, 2 Runs), Lisa Theis (2B, 1 Hit, 1 Run), Franzi Mottok (CF), Isabell Schreiber (C, 1 Hit), Jonka Vetter (3B), Nina Theis (1B, P, 1 Hit, 2 Runs), Myriam Frenzel (LF, 2 Hits, 2 Runs), Sianka Schönemann (SS, 2 Hits, 3 Runs), Jenny Durm (RF, 1 Run)

20
Apr

Heidenheim Heideköpfe am Samstag zu Gast auf der Sandflora

Wenn am Samstag mit den Heidenheim Heideköpfen einer der direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze in der 1. Bundesliga Süd auf die Sandflora kommt sind zwei Siege quasi Pflicht für die Mainz Athletics. “Zu Hause hat das Team bereits unter Beweis gestellt, welches Potential in ihm steckt!”, gibt sich Athletics-Präsident Hartmut Schäfer zuversichtlich und spielt damit auf den Saisonauftakt gegen die Gauting Indians an.

Im Duell mit dem Münchner Vorortclub überzeugten die Mainzer nicht nur mit einer sattelfesten Feldverteidigung, sondern auch mit dominantem Pitching und überzeugender Leistung im Angriff. Die letzten beiden Eigenschaften ließ das Team zuletzt etwas vermissen.

Die Heideköpfe haben sich in den letzten Jahren vom Favoritenschreck zu einem eben solchen gemausert und vor allem im letzten Jahr mit ihrem Auftritt im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft, wo sie Abonement-Meister Paderborn vor fast unlösbare Aufgaben gestellt hatten, für Ausehen gesorgt. Die gegen Gauting gezeigte Leistung gilt es daher, auch gegen den Baseballclub von der Ostalb abzurufen.

Für spannenden Baseball ist auf der Sandflora am 22. April also auf jeden Fall gesorgt, aber auch für abseits vom Spielfeld wird einem nicht so schnell langweilig. Neben allerei Leckerem vom Grill und frisch gezapftem Bier gibt es im Rahmenprogramm vor allem für die jungen Besucher alles, was das Herz begehrt: Im Rahmen des “Kids- Days” kommen alle Kinder bis 12 Jahre nicht nur umsonst rein, sondern können sich auf dem Gelände an der Karlsbader Straße auch noch an der Schlagmaschine, beim Zielwerfen aber auch beim Malwettbewerb versuchen, bei dem unter anderem ein ganzer Tag mit der eigenen Klasse bei den Mainz Athletics winkt. Kinderschminken und allerlei sportliche Beschäftigungen runden das Programm ab.

Wieder für alle ist dann das Pausenprogramm mit den Montana County Dancers und natürlich die große Jahrestombola des Fördervereins, bei der es auch dieses Mal nicht nur die Chance auf eine Reise nach Berlin, einen iPod nano und einen DVD-Player gibt, sondern wo man im Rahmen der Tagesauslosung auch wieder wertvolle Sachpreise gewinnen kann.

17
Apr

Saisonauftakt der Jungen Wilden

Der Saisonauftakt der Regionalligamannschaft der Mainz Athletics war vor allem bestimmt vom nasskalten Osterwetter und niedrigen Temperaturen.

Mit einer sehr jungen Mannschaft, bei der lediglich zwei Spieler über 21 Jahre alt waren, bestritt man das erste Spiel der Saison bei der zweiten Vertretung der Bad Homburg Hornets. Und die jungen Wilden legten vor.
Hits von Max Schäfer, Max Oechsler, Dominic Maric und Julius Spann brachten insgesamt vier Punkte nach Hause und die Athletics im dritten Inning erstmals in Führung. Die Hornets verkürzten den Vorsprung aber im direkten Nachschlagrecht auf nur noch einen Zähler. Ein weiterer Punkt unter tatkräftiger Mithilfe der Bad Homburger Verteidigung erhöhte das Polster zwar wieder etwas, zwei Punkte Abstand sollten am Ende aber nicht genug sein. Hornets-Centerfielder Donald Lutz schickte einen Pitch des bis zu diesem Zeitpunkt routiniert aufspielenden Peter Ackerman, welcher jedoch nach einem Abwurf ein Inning zuvor zusehends mit seiner Konzentration haderte, zurück ins Outfield. Mit einer starken Laufleistung punkteten nicht nur die beiden Runner auf Base, sondern auch Lutz selbst. Der Spielstand war gedreht und während die Hornets in ihrem letzten Offensivinning den Punktestand noch auf 8:5 nach oben schraubten, gelang den Grün-Gelben in den verleibenden Spielbaschnitten nichts Verwertbares mehr.

Im zweiten Spiel arbeitete man sich von Beginn an Punkt für Punkt vorwärts. Ein Run im ersten und jeweils zwei in den Innings zwei und drei bedeuteten erneut eine 5:0-Führung für die Gonsenheimer. Aber auch diesmal steckten die Hornissen nicht auf. Ein starkes Inning gegen Dominic Maric genügte ihnen, um die Athletics-Führung erneut auf einen Punkt schmelzen zu lassen. Coach Cae Santos reagierte und beorderte Max Boldt auf den Hügel. Der hielt die Hornets kurz, ließ lediglich zwei Bad Homburger auf Base kommen, ohne einem davon die komplette Umrundung zu ermöglichen. Im siebten Inning legten darüber hinaus die Gutenbergstädter noch ein fulminantes Offensivinning auf den Rasenplatz in Bad Homburg, welchem schlußendlich durch eine konfuse Situation und Unklarheiten über die wirkliche Anzahl an Aus ein jähes Ende gesetzt wurde, was aber in der Gesamtsummation nur noch Auswirkungen auf die Höhe des Mainzer 7:4-Sieges gehabt hätte.

17
Apr

Balan fehlt an allen Ecken und Enden

Lediglich eine Siegteilung sprang für die Mainz Athletics bei den Saarlouis Hornets heraus. Und während im zweiten Spiel einmal mehr das dominante Pitching Balans, der die letzten beiden Jahren in Diensten der Mainz Athletics stand, vermisst wurde, waren es in beiden Spielen auch Hits in spielentscheidenden Situationen, welche der bärtige Kanadier in den letzten Jahren immer wieder beigesteuert hatte, um bei der mitgereisten Anhängerschaft für ein beruhigendes Gefühl zu sorgen.

Bei nasskaltem Aprilwetter beorderten beide Coaches ihre etatmäßigen Starter auf den Mound. Tom Gapp auf Seiten der Hornets musste dabei im dritten Inning den ersten Gegenpunkt hinnehmen – Bryan Moore scorte auf einen Single von Joel Rodriguez. Mit Janusz Radicke auf dem dritten Base hatte man im vierten Spielabschnitt darüber hinaus die Chance, den Vorsprung auszubauen, nutzte diese aber, wie auch in den folgenden Schlagdurchgängen, nicht. Auch sonst schlug man aus der schwachen Leistung von Gapp nicht konsequent genug Profit. Obwohl man immer wieder Läufer in aussichtsreiche Positionen bringen konnte fehlte am Ende der notwendige Hit, um diese auch in Zählbares auf der Anzeigetafel umzumünzen. Fast zwangsläufig kam es zum Ausgleich durch Mitch Evans, der auf einen Wild Pitch hin am Tag vorbei glücklich, aber sicher, nach Hause slidete. Danach zeigten aber auch die Hornets Nerven und konnten bei einer Bases-loaded-Situation keine mögliche Vorentscheidung herbeiführen. Nach der regulären Spielzeit von neun Innings stand es somit unentschieden 1:1, die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Mainz tat sich mit den Knuckleballs des während des neunten Spielabschnitts neu ins Spiel gekommenen Werfers Thorsten Krapf zunächst sichtlich schwer, bevor sie ihn im 11. Inning schlussendlich knacken konnten. Die Grün-Gelben arbeiteten sich einmal durch die komplette Battingorder und verbuchten insgesamt sechs Punkte auf der Habenseite. Saarlouis, die bereits einen Spielabschnitt vorher eine weitere Bases-loaded-Situation ungenutzt verstreichen ließen, konnten dem nichts entgegensetzen. Manuel Möller, der mit einer starken Leistung über die komplette Distanz ging, besiegelte mit drei Strikeouts das 7:1 für Mainz.

Das zweite Spiel des Tages sollte dann aber erneut nicht die Partie der Athletics werden. Ray Rodriguez Würfe waren gleich im ersten Spielabschnitt ein gefundenes Fressen für Torsten Dehm, in Zusammenarbeit mit der Mainzer Feldverteidigung konnte aber zunächst schlimmeres verhindert werden. In der Folge gingen die Athletics nach vier Hits sogar mit 2:0 in Führung, bevor sich im fünften Spielabschnitt auch der Rest des Saarlouiser’ Angriffs auf Rodriguez eingeschossen hatte. Erneut Dehm eröffnete mit einem Single und erst drei weitere Hits später sorgten die Grün-Gelben mit einem Strike Out für das erlösende dritte Aus. Zu spät. Drei Punkte konnten die Hornets verbuchen und in den folgenden Innings machte Hornets-Pitcher Samuel Jew dort weiter, wo er die Spielabschnitte vorher aufgehört hatte. Seine Würfe wurden entweder hoch in die Luft oder auf den Boden geschlagen – in beiden Fällen wurden sie problemlos von der Defense in die notwendigen Aus umgewandelt, ohne dass der Mainzer Angriff ihm auch nur annährend gefährlich werden konnte. Eine Dominanz, die in den Vorjahren Markenzeichen der Gonsenheimer war.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen nach sechs Spielen rangiert man damit nur im Mittelfeld der Tabelle. Zwei Siege gegen Heidenheim am kommenden Samstag sind somit Pflicht, um das Saisonziel nicht aus den Augen zu verlieren. Bis dahin gilt es sehr hart zu arbeiten, um sowohl offensiv als auch im Pitching Akzente wie in den letzten Jahren setzen zu können.

13
Apr

Interview mit Benjamin Hieronimi

Benny Hieronimi (25), Medizinstudent an der Universität Frankfurt am Main, spielt seit sieben Jahren in der Baseball Bundesliga bei den Mainz Athletics. In dieser Saison ist er zum ersten Mal von Anfang an Designated Hitter und für das zweite Spiel als 1st Base vorgesehen.

Es ist das zweite Jahr mit Coach Zeke Mitchem – was hat sich zum letzten Jahr geändert?
Im letzten Jahr kannte man sich noch nicht richtig. Man wusste nicht, was man gegenseitig voneinander zu erwarten hat. Dieses Jahr gab es diese Probleme natürlich nicht und man konnte gezielter in das Training einsteigen. Man hat das Gefühl, dass der Coach klare Vorstellungen hat, von dem, was er dieses Jahr erreichen will und wenn er dazu auf welcher Position braucht.

Was erwartest Du Dir von dieser Saison?
Die Mainz A?s werden vorne mitspielen. Ganz klar. Die PlayOffs sind ein Muss. Coach Mitchem hat die Deutsche Meisterschaft als Ziel ausgegeben. Aber man muss auch klar sehen, dass nicht nur wir uns verstärkt haben. Die anderen Teams, wie Heidenheim oder auch Regensburg haben ebenfalls aufgerüstet und waren im Winter nicht untätig. Somit wird es schwer. Wir gehen aber guter Dinge in die Saison.

Letztes Jahr spieltest Du noch hauptsächlich im Outfield. Dieses Jahr bist Du DH und 1st Base. Was sind Deine persönlichen Ziele in diesem Jahr?
In diesem Jahre sind die Ziele ganz klar: dem Team in der Offensive durch RBI?s zum Sieg zu verhelfen. Ich wurde ja auch schon im letzten Jahr öfters im ersten Spiel als DH eingesetzt. Daher ist der Druck nun nicht größer als in den Jahren zuvor und die Veränderung ist für mich nicht sehr groß.

Wenn Du nicht Baseball spielst, studierst Du Medizin an der Uni Frankfurt am Main. Wie sieht es mit Baseball spielen nach Deinem Studium aus?
So weit voraus möchte ich jetzt mal noch gar nicht planen. Bis ich fertig bin habe ich ja auch noch zwei oder drei Jahre Zeit.

Wie hoch sind die Erwartungen an die neuen Spieler wie Ray, Bryan, Daisuke und Raef und wie schmerzhaft ist der Verlust von Ryan Balan oder Eddy Martinez?
Die vier haben ein schweres Erbe anzutreten. Ryan und Eddy haben immer ihre Leistungen gebracht. Vor allem Ryan, der nicht nur pitchen, sondern auch hauen konnte. Coach Mitchem hat uns jedoch gut verstärkt. Nach den ersten vier Wochen stimmt aber schon die Kommunikation im Team.

Was versprichst Du Dir von dem neuen Stadion und dem Wegzug von der Sandflora?
Als erstes bedeutet das für mich, dass ich zwei Haltestellen früher aussteigen muss. Aber Spaß beiseite, das neue Stadion bietet ganz neue und andere Möglichkeiten. Nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Zuschauer und den Verein im gesamten. Auf der einen Seite ist es Schade, weil ich auf der Sandflora Baseball spielen gelernt habe und auch durch die Containerlösungen, die wir alle selbst aufgestellt haben, entstand eine familiäre Atmosphäre. Auf der anderen Seite bin ich froh, weil der Rasen und der gesamte Platz zu einer der schlechtesten der Bundesliga zählt. Im Großen und Ganzen freue ich mich aber schon auf das neue Feld.

Deine Freundin spielt dieses Jahr für die TexTown Tigers in den Niederlanden. Macht Dich das ein wenig neidisch oder ärgerst Du Dich nur, dass ihr euch in diesem Jahr weniger sehen werdet?
Ich freue mich sehr für sie, dass sie die Möglichkeit hat im Ausland zu spielen. 2002 habe ich selber Baseball in Südafrika gespielt. Neben dem Sport sind das Erfahrungen, die ich nur jedem ans Herz legen kann. Außerdem sind die Niederlande ja nicht so weit weg.

Danke für das Gespräch.

10
Apr

2006 – Guter Saison-Anfang der AAA’s

Am Sonntag den 2. April traten die AAA’s zum ersten Mixed-Ligaturnier bei den Saarbrücken Riverbandits an.

Schon vor und während der Anfahrt ins Saarland verhiess das Wetter nichts Gutes, und es kam noch schlimmer als Ben Wettervogel vorausgesagt hatte : Sturzregen statt “leichte Graupelschauer”, Eiseskälte statt “frühlinghafte Temperaturen.

Nichtsdestotrotz ging es als Home-Team um 11:00 Uhr los gegen die SB Riverbandits. Im 1. Inning konnten die ersten 6 Schlagmänner/Frauen des Gegners allesamt punkten bis es zum ersten Aus kam, nach 14 Batter stand es beim dritten Out bereits 0-10 aus Mainzer Sicht.

Allerdings muß man dazu sagen dass die 10 Punkte mehr durch die Athletics-Defense als durch die Hits des Gegners verursacht wurden, nur ein einziger Banditen-Hit wurde offiziell verbucht. Errors gab’s auch, aber ein Scorer weiss dass diese im “Fiktiven Spiel” ja gar nicht stattfinden können…somit vergessen wir hiermit diese hässlichen Dinger.

Als die AAA’s dann zum ersten Mal zum Schlag kamen, sah man allerdings dass unser Gegner auch nur mit Wasser kochte. Bis zum zweiten Aus konnten 4 Runs verbucht werden. Damit jedoch nicht genug, insgesamt kamen 19 Mainzer Batter zur Platte, 13 davon konnten punkten und das Blatt hatte sich gewendet zum 13-10 Vorteil der AAA’s.

In der ersten Hälfte des 2. Innings hatte die Mainzer Defense sich offensichtlich gefangen, von 6 gegnerischen Battern konnte nur einer punkten, somit war der Spielstand 13-11.

Nach dem Wechsel zeigte der Saarbrückener Pitcher erste Erfrierungserscheinungen und musste nochmal 15 Mainzer Batter an die Platte lassen. Bis zum dritten Out konnten 6 satte Hits, einige Stolen Bases und nochmal 9 Runs auf das Mainzer Konto verbucht werden. Im der ersten Helfte des 3. Innings machte die Mainzer Defense kurzen Prozess – nur 4 Batter kamen zum Zuge, kein Hit, kein Run, 3 Out, die Spielzeit war vorbei und “der Käs’ war gegessen”. Der Saison-Auftakt der AAA’s war mit einem 22-11 Sieg verbrieft, versiegelt und gelungen – trotz Anfangsschwierigkeiten in der Defense.

Ben Wettervogel ist ein Lügner. Dies zeigte sich auch beim nächsten Spiel des Tages, wo wir Scorer und Umpire stellen mussten. Die dunkelblaue Hose wird nie wieder richtig sauber und der DBV sollte sich überlegen wo man bügelfeste Scoresheets herstellen lassen kann.

Dann endlich in die verdiente Pause. Gott sei Dank hatte das Eisenbahner-Sportlerheim geöffnet, so dass die angefrorenen Gliedmaßen wieder etwas auftauen konnten.

Mit einer Stunde Verspätung ging es dann um 16:00 weiter mit unserem zweiten Spiel als Gästeteam gegen die Saarbrücken Blues.

Im ersten Halbinning konnten wir einen Run verbuchen, nach dem Wechsel kamen allerdings nur vier gegnerische Batter zum Zuge, keiner konnte punkten und nach 3 Flyouts war dieses Inning schnell zu Ende. Erste Hälfte des 2. Innings : auch die Blues-Defense zeigte Schwächen, weitere 7 Runs für die AAA’s waren das Resultat und die Führung der Athletics betrug nunmehr 7-0 Punkte. Beim nächsten Schlagrecht der Blues hatte sich offenbar der “Fehlerteufel” in die Batting-Order geschlichen – gleich 3 aufeinander folgende Batter erschienen nicht an der Platte. Der Aufmerksamkeit unserer Einwechselspieler entging nichts – aber leider erfolgte unser Appeal etwas zu spät.

Nichtsdestotrotz konnten die folgenden “Power-Hitter” der Blues von unserer Defense rasch unschädlich gemacht werden, keine Runs der Blues.

Dem Ben Wettervogel glaube ich nichts mehr. Nach einer Regenpause konnten wir AAA’s in der oberen Hälfte des dritten Innings dann leider nicht punkten, so dass es mit einem 7-0 Vorsprung in das letzte Halbinning weiterging – die Blues am Schlag.

Nach der Regenpause war die Konzentration auf Mainzer Seite dann doch auf einem Tiefpunkt angelangt. Ausserdem fühlten sich die mittlerweile wassergetränkten Spielbälle an wie Bleikugeln. Pitcher Peter Sternbeck hatte durch die widrigen Wetterbedingungen die Bälle nicht mehr ganz unter Kontrolle bei seinen Pitches, so dass die Blues, die im Gegensatz zu uns über einen Ersatzpitcher verfügten, in diesem Inning insgesamt 10 Runs scoren konnten. Trotzdem : good Job, St. Pete! Somit ging das zweite Spiel mit 7-10 an die Saarbrücken Blues.

Fazit: ein passabler Anfang der Mixed-Saison. Zum Einsatz kamen : Karolin Bullmann, Ricarda Hinderkopf, Waltraut Wolf, Patricia Färber, Peter Sternbeck, Olaf Boldt, Peter Bermeitinger, Jürgen Hinderkopf, Daniel Hinderkopf und Theo Jenniskens. nVielen Dank an unsere treuen Fans, Scorer, Umpires und nicht zuletzt an Daniel Hinderkopf, der trotz Abi-Party am Vorabend präsent war und uns tatkräftig unterstützt hat!

Autor: Theo Jenniskens

10
Apr

Lokmotive von Athletinnen gestoppt

Einen unspektakulären und dennoch erfolgreichen Saisonauftakt legte die Softballmannschaft der Mainz Athletics hin. Gegen den Landesligaaufsteiger aus Bous gewannen die Mainzerinnen mit 18:0 und 30:0. Hierbei machte sich vor allem das Fehlen der Bouser Startingpitcherin Karin Riedmayer bemerkbar.

Spiel 1:

Die ersten drei Spielabschnitte starteten die Athletinnen noch ein wenig verhalten. 7:0 führten die Gonsenheimerinnen zu diesem Zeitpunkt. Im vierten Inning platzte dann der Knoten und die Athletics punkteten elfmal, begünstigt durch viele Freiläufe der Bouser Werferin Florence Weisgerber. Wenn sich Chancen zum Schlagen boten, wurden diese auch konsequent genutzt. Unter den acht Hits waren vier Doubles, die wahrscheinlich mit einer Homerunbegrenzung zu noch mehr Bases geführt hätten. Im Gegenzug hatte die Lokomotive Probleme gegen eine gut pitchende Katharina Eckmann. Bis auf einen Hit und zwei Hit by Pitches lies sie den Bousern keine Chance. Das starke Pitching in Verbindung mit einer bis auf einen Error fehlerfreien Defense führte letzendlich zum hochverdienten 18:0 Sieg nach vier Innings.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (2B, 2 Runs), Jenny Allard (1st Base, 3 Runs), Manuela Pings (LF, 3 Runs), Siska Adams (3B, 3 Runs), Nina Theis (SS, 2 Runs), Katharina Eckmann (P, 2 Runs), Christina Hübner (CF, 1 Run), Myriam Frenzel (RF, 1 Run), Isa Schreiber (C, 1 Run).

Spiel 2:

Ähnliches Bild im zweiten Spiel. Bous Coach Martin Matlacki schenkte in dieser Partie Sarah Hahn das Vertrauen, während Siska Adams für die Mainzerinnen den Rubber bestieg. Zehn Walks, drei Mainzer Hits sowie drei Feldspielfehler später beendeten die Athletinnen das erste Inning mit 14 Punkten. In den beiden folgenden Spielabschnitten konnten sie das Ergebnis auf 30:0 hochschrauben. Highlight hierbei war ein Homerun die Leftfieldline entlang durch Pitcherin Siska Adams. Diese gab sich auch in der Defense keine Blöße und ließ lediglich einen Walk und einen Hit durch Carmen Becker zu. Eine wieder fast fehlerfreie Defense unterstützte Adams einwandfrei, so dass auch dieses Spiel völlig verdient an die Grün-Gelben ging.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (CF, 2 Runs), Jenny Allard (3B, 4 Runs), Manuela Pings (LF, 5 Runs), Siska Adams (P, 5 Runs), Nina Theis (2B, 4 Runs), Katharina Eckmann (SS, 4 Runs), Christina Hübner (1B, 2 Runs), Lisa Theis (RF, 2 Runs), Isa Schreiber (C, 2 Runs.)

09
Apr

Herbe Doppelniederlage für Mainz Athletics

Alles andere als geplant verlief der Ausflug der Mainz Athletics zum amtierenden Südmeister nach Regensburg. Nicht nur das man mit zwei Niederlagen im Gepäck die Heimreise antreten musste, die zweite Partie wurde darüber hinaus mit 11:0 sehr deutlich verloren und bereits nach fünf Innings vorzeitig abgebrochen.

Dabei lief das erste Spiel zunächst ganz nach dem Geschmack der A’s. Möller spulte wie gewohnt sein Programm ab, hatte sich bis ins dritte Inning lediglich mit der Minimalzahl von neun Schlagleuten abgegeben, während seine eigene Offensive bereits im zweiten Inning mit Runs von Benjamin Hieronimi und Max Boldt für zwei Punkte sorgte, die unter tatkräftiger Unterstützung der Regensburger Defensive möglich wurden. Dass es die letzten des Doppelspieltages für die Gonsenheimer sein sollten ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Nach den Fehlern im zweiten Spielabschnitt ließ die Regensburger Feldverteidigung aber nichts mehr anbrennen. Zielsicher verwandelten sie die ins Feld geschlagegenen Bälle in Aus, über das zweite Base sollte kein Mainzer mehr hinauskommen. Anders bei den Gastgebern. Im sechsten Spielabschnitt umrundeten Rodney Gessmann und Michael Weigl alle Bases zum Ausgleich, auch hier die Feldspielfehler der Mainzer konsequent ausnutzend. Zwei weitere Punkte im achten Inning brachten die Legionäre endgültig in Führung und besiegelten so die erste Saisonniederlage der Mainz Athletics.

Aber auch die zweite Begnung, in den letzten Jahren die “sichere Bank” der Gutenbergstädter, war nicht dafür gedacht, zumindest eine Siegteilung aus Bayern mit nach Hause zu nehmen. Der letzte Woche noch glänzend aufgelegte Ray Rodriguez lud sich gleich zu Beginn des Spieles nach zwei Abwürfen und einem Walk alle Bases. Klaus Hopfensperger bedankte sich auf seine Weise und befürderte den Ball postwendend zum Grand-Slam-Homerun aus dem Stadion. Zwei weitere Punkte schraubten den Vorsprung der Legionäre bis zum Ende des zweiten Innings auf 6:0, aber auch im dritten Spielabschnitt konnte Rodriguez die Offensive der Oberpfälzer nicht im Zaum halten. Fünf weitere Runs musste er hinnehmen, bevor er durch Dominic Maric auf dem Hügel ersetzt wurde. Der konnte zwar auch nicht zur Linderung beitragen, aber immerhin schlimmeres verhindern, bis zum vorzeitigen Spielabbruch im fünften Inning aufgrund der 10-Run-Rule ließ er keinen weiteren Punkte mehr zu.
Doch auch die Offensive konnte an diesem Tag die mangelende Kontrolle ihres Starting Pitchers nicht wett machen. Das dritte Base, auf dem Bryan Moore im dritten Inning strandete, war das höchste der Gefühle. Der Mainzer Anfgriff konnte weder Mathew Flaherty noch den später eingewechselten Jakub Vancura ernsthaft unter Druck setzen und lediglich Flaherty zwei Hits abringen.

Viel Arbeit wartet also auf Headcoach Zeke Mitchem, denn bereits am Ostersonntag steht die nächste Auswärtsbegegnung bei den Saarlouis Hornets auf dem Plan, die ihrerseits in Tübingen zwei Siege mit nach Hause nehmen konnten.




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Die diesjährige Mid-Season-Party findet am 10. Juli statt.

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