Archiv für May 2006

30
May

Doppelpack in Trier

Das Jugendteam der A´s schlägt die Trier Cardinals am 20.Mai zu Hause und gewinnt
auch am 25.05. das Pokalspiel in Trier mit 3:23 Runs.
Im regulären Ligaspiel hatten die Trierer den Mainzern nicht viel entgegen zu setzen, mit
nur sieben Spielern gingen sie in Mainz an den Start und waren somit schon auf der Verliererstraße. Den Cardinals ließen unsere Pitcher Max Doll und Tim Stahlmann wie gewohnt kaum Raum zu punkten, so hatte unsere Defense nicht viel zu tun. Erst im Angriff drehten die A’s richtig auf und sammelten Punkt für Punkt bis zum Endstand von 15:0 Runs.

Beim Pokalspiel in Trier sorgten die Cardinals im ersten Inning für eine überaschende 3: 0- Führung, bevor Max Doll mit einem Grandslam-Homerun die Wende einläutete. Mit 10:3 gewannen die A´s das erste Inning souverän. Die Neulinge Franziska Frosch und Florian Josten glänzten in der Folge durch gekonnte 3-Basehits. Überhaupt gefielen die A´s durch ihr effektives Offensivspiel. Catcher Nicolas Weichert und Pitcher Max Doll stachen in der Defensive besonders hervor. Endergebnis: 23:3 für die A´s.
Für die A´s spielten in Trier: Jeremy Anderson, Sebastian Werum, Nicolas Weichert,
Max Doll, Janis Muschik, Max Stahlmann, John Hannah, Marina Speranza, Florian Josten, Marco Di Guglielmo, Lukas Burmeister, Franziska Frosch, Katrin Hüffmeier.

Wer Fotos zum Spiel am 20.Mai anschauen möchte, kann dies unter: Bilder Trier

Autor: Sabine Stöcklin

28
May

Zwei “Zu-Null-Erfolge” gegen Darmstadt Whippets

Nach langen Regentagen zeigte sich die Sonne an diesem Sonntag in Darmstadt von ihrer besten Seite. In zwei unspektakulären Spielen konnten sich die Mainzerinnen erneut zwei Siege sichern.

1. Spiel

Das erste Inning begann für die Mainzerinnen ungewohnt punktereich. Begünstigt durch Fehler der Darmstädter Defense aber auch durch einige gute Hits konnten sechs Runs gescort werden. Die Darmstädter Offensive dagegen hatten es schwer gegen eine souverän pitchende Jenny Allard. Wie das erste Inning so verliefen auch Inning zwei und drei. Die Mainzerinnen punkteten in der Offense und ließen in einer fehlerfreien Defense keine Punkte zu. Eindrucksvoll zeigte sich am Schlag vor allem Nina Theis mit insgesamt zwei Triples. So endete das Spiel nach dem dritten Inning für Jenny Allard mit einem No-Hitter und für die Athletinnen mit einem 23:0 Sieg.

2. Spiel

Das zweite Spiel verlief ähnlich unspektakulär wie das erste Spiel. Die Mainzerinnen profitierten von einer unsicheren Defense der Darmstädterinnen und erliefen sich Punkt um Punkt. Der Höhepunkt des Spiels war ein schöner Homerun von Jenny. Eine fehlerfreie Mainzer Defense um Pitcherin Nina Theis ließ den Whippets keine Chance zu punkten. Lediglich ein Hit konnten diese erringen - so dass auch dieses Spiel mit 26:0 deutlich an die Mainzerinnen ging.  

Es spielten: Jenny Allard (P, 1B, 5 Hits, 5 Runs), Lisa Theis (2B, C, 3 Hits, 4 Runs), Franzi Mottok (RF, 2B, 5 Runs), Isabell Schreiber (C, SS, 5 Hits, 8 Runs), Myriam Frenzel (CF, C, 1 Hit, 7 Runs), Nina Theis (1B, P, 2 Hits, 7 Runs), Sianka Schönemann (SS, 2B, 2 Runs), Debbie Junge (CF, LF, 3 Runs), Jonka Vetter (3B, 3 Hits, 5 Runs), Jenny Durm (LF, RF, 1 Hit, 3 Runs)

27
May

Zwei Spitzenspiele an der Sandflora

Zwei spannende, der Bezeichnung “Spitzenspiel” defintiv würdige Spiele bekamen die gut 250 Zuschauer auf der Mainzer Sandflora, wo man mit den Regensburg Legionären den amitierenden Südmeister empfing, am vergangenen Samstag geboten. Und während im ersten Spiel noch die Gäste aus der Oberpfalz das glücklichere Händchen hatten waren es am Ende des Tages die Mainz Athletics, die jubeln konnten.

Die erste Partie gestaltet sich dabei von Anfang an zu einem offenen Schlagabtausch. Regensburg Führung im ersten Inning beantwortete die Offensive der Mainzer prompt mit drei Runs. Dabei profitierte man nicht nur von einem zu Anfang noch sehr unkonstant werfenden Martin Almstetter auf Seiten der Regensburg, der zwei der drei Punkte durch Abwürfe selbst auf Base brachte, sondern auch von Fehlern der Regensburger Feldverteidigung und nicht zuletzt von Janusz Radickes Hit, auf den sowohl Benjamin Hieronimi und Joel Rodriguez die Homeplate überquerten. Diese Führung verteidigte man bis ins vierte Inning, bevor Wes Bentley mit seinem Homerun nicht nur sich selbst, sondern auch den bereits auf Base befindlichen Klaus Hopfenperger.
Während Manuel Möller im Anschluß die Regensburger Schlagleute im Griff hatte stellten Hieronimi und Sascha Lutz, erneut auf einen Hit von Janusz Radicke, im fünften Spielabschnitt den alten Abstand wieder her. Aber Regensburg steckte nicht auf, im achten Spielabschnitt war es erneut Bentley, der für den Ausgleich sorgte, sein Schlag ließ Alexander Lauterbach und Hopfenperger punkten. Im folgenden Inning umrundete auch noch Phillip Howard alle Bases und brachte somit die Legionäre erstmals in Führung.
Eine Tatsache, welche die Mainzer im letzten Schlagrecht nicht mehr kontern konnten. Trotz Läufern auf dem zweiten und dritten Base konnte man keinen der beiden Runner nach Hause bringen und musste so die Partie am Ende knapp verloren geben. Größter Vermutstropfen dabei war einmal mehr die mangelnde Chancenausbeute der Grün-Gelben: Insgesamt neun Läufer strandeten auf den Bases, am Ende zu viel, um gegen Regensburg etwas ausrichten zu können.

Spiel Zwei sollte die Antwort von Ray Rodriguez auf die Niederlage im Hinspiel werden. Von Anfang an ließ der New Yorker keinen Zweifel daran aufkommen, das er dieses Mal als Sieger vom Platz gehen wollte. Gleich reihenweise schickte er die offensiv sehr stark aufgestellten Regensburger Schlagleute mit Strikeout zurück ins Dugout, am Ende zählte der Spielschreiber 14 Strikeouts bei 24 maximal möglichen. Ansonsten konnten die ins Feld geschlagenen Bälle problemlos von der Mainzer Feldverteidigung in die notwendigen Aus umgemünzt werden.
Einer kurzen Schwächephase von Rodriguez und einem atemberaubenden Catch durch Outfielder Cedric Bassel verdankten es die Legionäre, die Mainzer trotzdem in Extra-Innings zwingen zu können. Denn die durch Hieronimi im zweiten Inning auf einen Schlag von Radicke erlaufene Führung gegen Regensburgs Starter Matthew Flaherty egalisierten die Bayern im fünften Spielabschnitt mit zwei Hits durch Hopfenperger und Bentley, bevor Rodriguez mit einem Strikeout das Inning beenden konnte.
Raef Hobbs-Brown hatte dann direkt im Nachschlag die mögliche Vorentscheidung auf dem Schläger, doch an diesem Punkt kommt Bassel ins Spiel. Regensburgs Coach hatte soeben gewechselt und Jakub Vancura auf den Hügel beordert, als Hobbs-Brown sofort den ersten Pitch des Tschechen dankbar annimmt und diesen Richtung Parkplatz schickt. Doch kurz bevor die Lederkugel auf der anderen Seite des Homerunszauns zu Boden gehen kann kommt Bassel an den Ball und läßt diesen nicht mehr los. Selbst die Kollision mit dem Outfieldzaun, die in der Folge beide, sowohl den Zaun als auch Bassel, zu Boden gehen läßt, können den Outfielder der Legionäre nicht vom Ball trennen und statt des erhofften Homeruns und der erneuten Führung gibt es für Hobbs-Brown nur ein Flyout zu notieren.
Beide Pitcher hatten im Anschluss daran die Partie wieder fest im Griff, wobei vor allem Rodriguez durch konstantes und schnelles Pitching brillierte. Die Offensiven blieben derweil bis ins siebte Inning punktlos und beim Stand von 1:1 nach der regulären Spielzeit musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Rodriguez schickte die ersten drei Schlagleute direkt zurück auf die Bank und brachte damit seine Mannschaft wieder an den Schlag. Diese nutzte die sich bietende Chance konsequent.
Hobbs-Brown eröffnete erneut, sein Single brachte ihn diesmal aber sicher auf der erste Base und der folgende Bunt von Max Boldt auf die zweite. Und ein Strikeout und einen Fehler der Regensburger Feldverteidigung später rutschte er mit dem Kopf voraus über Homeplate. Moore’s Schlag konnte am zweiten Base von Ulrich Graf nicht verarbeitet werden und während dieser noch eher verdutzt auf den vor ihm liegenden Ball starrte war der mittlerweile bis aufs dritte Base vorgerückte Raef-Hobbs Brown dort von Coach Zeke Mitchem nicht aufgehalten, sondern direkt weiter Richtung Homeplate geschickt worden. Bis Regensburgs Feldverteidigung das sich abzeichnende Drama realisierte war es bereits zu spät. Als Catcher Tristen McDonald gerade den Ball bekam rutschte der freche Brite bereits unter ihm hindurch über Homeplate und revanchierte sich so für den “geklauten” Homerun, bevor er unter seinen jubelnden Teamkollegen begraben wurde.

In zwei spannenden Spielen haben die Mainzer gezeigt, dass auch Regensburg alles andere als unschlagbar ist. Und bei einer konsequenteren Chancennutzung vor allem im ersten Spiel hätte man auch beide Siege am Rhein behalten können. Am Ende geht die Siegteilung im Spitzenspiel aber in Ordnung.

25
May

Lockerer Pokalsieg im strömenden Regen

Keine Probleme hatte die Softballmansnschaft mit ihrem Gegner im SWBSV-Pokal-Viertelfinale. Mit 18:2 besiegten die Rheinhessinnen die Lokomotive in Bous. Mit einer bunten Mischung aus erster und zweiter Mannschaft angetreten taten sich die Mainzerinnen mit einigen unnötigen Feldspielfehlern kurzzeitig das Leben schwer, doch dank Siska Adams starker Leistung auf dem Rubber (Sieben Strike Outs in vier Innings) wurde das Spiel vorzeitig durch die 15-Run Rule beendet.

Die Athletinnen starteten aufgeweckt in den ersten Spielabschnitt. Fünf Walks, zwei Feldpielfehler und ein Double von Franziska Adams brachten den Grün-Gelben direkt fünf Runs. Schönes Baserunning verursachte dabei einige Konfusion im Bouser Innenfeld, welche die Mädels, ohne ihre Trainer angereist, geschickt nutzten. Aus ihrer ersten Verteidigung kamen die Mainzerinnen trotz zweier Läufer auf Base noch ohne Gegenpunkte. Das zweite Inning sollte dann das Big Inning der Mainzerinnen werden: Lediglich zwei Hits reichte ihnen hier für sieben Runs. Die Bouser Pitcherin Florence Weißgerber hatte leider nicht ihren besten Tag erwischt und bot den Mainzerinnen wenig Chancen zum Schlagen. Doch in der unteren Hälfte des zweiten Abschnitts konterte Bous mit einem Gegenrun. Durch einen Error von Second Base Frau Nina Theis gelang N. Langenbahn die Baseumrundung. Davon ließen sich die Mainzerinnen nicht irritieren: Wiederum mit nur einem Hit schlugen sie mit fünf Runs zurück. Bous gelang zwar ein weiterer (unearned) Run, doch diesen egalisierten die Mainzerinnen durch ShortStop Katharina Eckmann im direkt darauf folgenden Nachschlag. Somit fehlten drei Aus, um das Spiel vorzeitig zu beenden. Siska Adams gab sich hier keine Blöße und schickte direkt zwei Bous-Batter mit einem Strike Out zurück auf die Bank. Das letzte Aus der Partie war dann Catcherin Isabel Schreiber vorbehalten, die einen Pop-Up von Melanie Loew sicher aus der Luft fing.

Es spielten:
Birgit Eisenbeis (CF, 3 Runs), Jenny Allard (1B, 1 Run), Myriam Frenzel (RF, 2 Runs), Siska Adams (P, 2 Runs), Katha Eckmann (SS, 4 Runs), Manuela Pings (LF, 2 Runs), Nina Theis (2B, 2 Runs), Isabel Schreiber (C, 1 Run), Jonka Vetter (3B, 1 Run).

24
May

Vatertagstour nach Bous

Zu einem Singlegame im Pokalwettbewerb reist die erste Damenmannschaft der Mainz Athletics am Donnerstag (25.05) nach Bous. Bei der dort ansässigen Lokomotive werden die Damen das Viertelfinale des Wettbewerbes spielen. Der Gewinner aus dieser Partie wird am 15.06. das Halbfinale gegen die Saarbrücken Blues spielen. Für die Damen der Athletics gilt es dabei, eine Tradition zu bewahren: Seit Einführung des Pokalwettbewerbes im SWBSV sind die Grün-Gelben ununterbrochen Titelträger. Die Lokomotive aus Bous hingegen wird auf ihren ersten Sieg in der Saison 2006 brennen. Mit zehn Niederlagen in Folge ist der Aufsteiger nicht gerade optimal gestartet und wird um Wiedergutmachung bemüht sein.
Die Mainzerinnen müssen bei ihrer Auswärtsfahrt auf Christina Hübner und Ulrike Frankenberg verzichten, außerdem sind die beiden Trainerinnen Susana Eisleben und Yuli Ohde verhindert.

24
May

Am Samstag kommt der Tabellenführer

Sechs Siege haben die Mainz Athletics aus den letzten sechs Partien geholt und am Samstag gegen Regensburg wird man alles daran setzen, diese Serie fortzusetzen.

Auch wenn der aktuelle Tabellenführer auf die Sandflora kommt. Denn das dieser nicht unschlagbar ist hat mit den Gauting Indians erst vor kurzem ein vermeintlicher Underdog gezeigt. Und diesem haben die Mainzer selbst in der Vorwoche die Grenzen aufgezeigt. Außerdem gilt es noch, eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen.

Der Mainzer Pitcherregie um Manuel Möller und Ray Rodriguez obliegt es, die Offensive der Regensburger im Zaum zu halten. Und wenn der Mainzer Angriff die Leistungen aus den letzten Spielen auch am Wochenende wieder abrufen kann, um den Pitchern mit Runs in der Offensive den Rücken freizuhalten, dürfte die Rechnung auch aufgehen. Dabei verstärkt der von seinem USA-Aufenthalt zurückgekehrte Florian Arnold das Team um Head Coach Zeke Mitchem sowohl offensiv wie auch defensiv. Mit Ulli Wermuth wird darüber hinaus rechtzeitig vor dem Heimspiel gegen Saarlouis am zweiten Juniwochenende ein weiterer Heimkehrer im A’s-Trikot auflaufen.

Was auch immer rund um den eigentlichen Doppelspieltag herum ablaufen wird, damit will der Förderverein der Mainz Athletics, der sich diesmal für die Durchführung verantwortlich zeichnet, noch nicht so recht herausrücken. Zum Fördervereinstag wird aber natürlich der gesamte Vorstand um den 1. Vorsitzenden, Mainz 05-Stadionsprecher Klaus Hafner, anwesend sein. Und eine große Überraschung habe man auch noch am Start. Mit Details gibt sich der 2. Vorsitzende Jürgen Hinderkopf aber mehr als bedeckt, es hätte aber nichts mit der Jahrestombola zu tun, die natürlich wie an jedem Heimspiel stattfinden werde und bei der als Preise eine Reise nach Berlin, ein iPod nano und ein DVD-Player winken.

Doch bevor die Zuschauer die Überraschung des Fördervereins zu Gesicht bekommen werden gilt es zunächst, einen Parkplatz zu finden. Denn das Parkareal an der Karlsbader Straße ist derzeit aufgrund von Bautätigkeiten nicht nutzbar. Daher sollte man sich rechtzeitig auf den Weg machen, um vor dem Spielbeginn um 12:00 Uhr nicht schon einen unliebsame Überraschung in Form von Parkplatzsuche erleben zu müssen oder direkt auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Die Straßenbahnen der Linien 50 und 51 halten, wenige Meter vom Baseballplatz entfernt, an der Haltestelle Hugo-Eckener-Straße, der Zugang wird am Samstag über den Eingang ‘An der Sandflora’ erfolgen und entsprechend ausgeschildert sein.

23
May

Mainz 3 übernimmt Tabellenführung

Mit dem 16:4 über die Trier Cardinals haben die Mainz Athletics 3 erstmalig die alleinige Tabellenführung in der Verbandsliga übernommen.

Dabei ließen es die Grün-Gelben zunächst ruhig angehen. Den ersten Gästeangriff stoppte man routiniert mit der Minimalanzahl von drei Schlagleuten, konnte aber gegen Gäste-Pitcher Pascal Fey zunächst auch nur einen Punkt machen, bevor das dritte Aus die weiteren Offensivbemühungen ausbremste. Auch im zweiten Spielabschnitt sah man sich schnell mit zwei Aus konfrontiert. Aber das erlösende dritte Play wollte den Trierern nicht gelingen, denn die Gutenbergstädter platztierten die Schläge unerreichbar für die gegnerische Feldverteidigung und schickten gleich zwei Bälle direkt über den Leftfieldzaun, die Homeruns von Rolf Wirth und Kevin Anderson brachten insgesamt fünf Punkte nach Hause, sieben waren es schließlich am Ende des Innings, was für die Athletics einen beruhigenden Acht-Punkte-Vorsprung bedeutete.

In der Folge ließ man es offensiv ruhiger angehen, scorte aber kontinuierlich in jedem weiteren Inning mindestens einen Punkt, wobei der Drei-Punkte-Homerun von Salzmann noch einmal für einen Paukenschlag sorgte und gleichzeitig den Arbeitstag für Fey auf dem Hügel für Trier beendete. Defensiv hielten die Mainzer die Gäste weiter kurz, nicht zuletzt durch ein sehenswertes Double Play hatte sich Pitcher Felix Boldt auf Seiten der Mainzer bis zum Ende des vierten Spielabschnitts lediglich mit der Minimalzahl von zwölf Schlagleuten abgeben müssen.

Erst im fünften Inning konnten die Trierer für Bewegung auf dem Scoreboard sorgen, beim zwischenzeitlichen Stand von 12:0 für Mainz waren aber die zwei erzielten Runs kein Grund zur Sorge, zumal auch Sascha Zöllner vom Hügel aus die Mainzer Offensive nicht in Schach halten konnte, die mit weiteren Punkten Boldt, der über die komplette Distanz ging, um sich am Ende den dritten Win im dritten Spiel zu verdienen, den Rücken frei hielt und so die übrigen Trierer Punkte lediglich der Ergebniskorrektur dienten, bevor die Partie im siebten Inning aufgrund der Zehn-Punkte-Vorsprungsregel vorzeitig beendet wurde.

Die nächste Partie für die dritte Mannschaft steht bereits am  Donnerstag auf dem Plan, erneut heißt der Gegner Trier, allerdings sieht man sich den Mosel-Baseballern dieses Mal im Finale des SWBSV-Pokals gegenüber, bevor es am 28. Mai zum Ligaspiel nach Kaiserslautern geht.

22
May

Mit der Maximalausbeute von vier Siegen aus vier Spielen kehren die Mainz Athletics vom Doppel-Auswärtswochende zurück

Den Auftakt machte das Nightgame am 13. Mai in Mannheim, traditionell schwerer Boden für die Gutenberg-Baseballer. Doch Mainz startete offensiv wie defensiv ideal in die erste Partie, bereits im zweiten Inning hatte man sich auf Mannheims Starter Jan Rüssel eingestellt und konnte die ersten Punkte verbuchen.

Bevor die Quadratstädter im fünften Inning gegen Manuel Möller nachlegen konnten hatte die Offensive der Grün-Gelben bereits einen Vorsprung von fünf Runs herausgearbeitet und servierte nach dem kurzen Aufbäumen der Mannheimer im fünften Spielabschnitt postwendend die Antwort, erst vier Runs später konnte der zwischenzeitlich für Rüssel gekommene Jens Heymer die Angriffsbemühungen der Mainzer stoppen. Doch während Heymer und der für die letzten beiden Innings ins Spiel gekommene Philipp Cass kein wirksames Rezept gegen die Mainzer Schlagleute fanden, hatte der Mainzer Pitchingstaff den Angriff der Gastgeber durchweg fest im Griff, weder Möller noch der im siebten Inning für ihn gekommene Max Boldt erlaubten den Mannheimern eine komplette Umrundung aller Male und sicherten somite den 14:3-Sieg über die Tornados.

Spiel zwei sollte mit weniger Punkten, aber ebenso erfolgreich für die Mainzer verlaufen, gegen Andrei Bean auf Seiten der Mannheimer konnte man bereits im ersten Inning zwei Punkte scoren und legte im dritten einen weiteren nach.
Auf der anderen Seite dominierte Ray Rodriguez die gegnerischen Schlagleute, schickte in den ersten beiden Spielabschnitten die sechs Schlagleute der Mannheimer postwendend zurück auf die Bank und erstickte mit einem aus der Luft gefangenen Comebacker, den er anschließend noch zum Double Play an der ersten Base verwertete, im dritten Inning die möglicherweise größte Chance der Mannheimer im Keim.
Nachdem aber auch Bean mittlerweile ins Spiel gefunden hatte sah die Punkteausbeute auf Mainzer Seite nicht besser aus. Doch die drei Punkte Vorsprung sollten reichen. Erst im siebten Inning musste der glänzend aufgelegte Rodriguez den ersten Gegenpunkt hinnehmen, bevor er mit einem Strikeout die Partie beendete und den Mainzern den 3:1- Sieg sicherte.

Am vergangenen Wochenende stand dann die erste Partie der Rückrunde auf dem Programm. Die Gastgeber aus Gauting hatten derweil in der Vorwoche mit einem Sieg im zweiten Spiel über die stark favorisierten Regensburg Legionäre auf sich aufmerksam gemacht und ließen die Partie damit plötzlich unter ganz anderen Vorzeichen erscheinen als man aufgrund der beiden deutlichen Siege der Mainzer zum Saisonauftakt noch vermutet hätte.
Doch Mainz ließ sich dadurch nicht einschüchtern, gleich im ersten Inning ging man durch Bryan Moore in Führung. Allerdings ließ diese Punktausbeute trotz Bases loaded zu wünschen übrig. Nach dem ersten Rückschlag fand auch Gautings Starter Fabian Weber in Spiel und ließ bis ins fünfte Inning keinen weiteren Mainzer Punkt zu. Doch auch Möller diktierte vom Hügel aus den Gautinger Schlagleuten den Spielverlauf, lediglich im vierten Inning musste er Eddy Aucoin zum zwischenzeitlichen Ausgleich passieren lassen. Und als Weber verletzungsbedingt ausgewechselt wurde schien das der Startschuß zu sein, auf den die Mainzer Offensive gewartet hatte. Gegen Dominik Hartinger scorten sie direkt nach seiner Einwechslung drei Punkte, ein Rückstand, den die Gautinger bis zum Spielende nicht mehr aufholen sollten. Denn während zunächst Möller und für die letzten beiden Innings Max Boldt auf Mainzer Seite konsequent dafür sorgten, das die wenigen Baserunner der Indians maximal bis zum dritten Base kamen, drehte der Mainzer Angriff noch einmal auf und sorgte im achten Inning mit fünf weiteren Punkte für die Vorentscheidung.
Spiel 2 sollte sich als das deutlich schwerere erweisen, das hatte schon das Ergebnis aus Regensburg in der Vorwoche klar gemacht. Sowohl Ray Rodriguez als auch Aucoin, der als ausländischer Pitcher mittlerweile den Roster der Indians verstärkt, schickten direkt die ersten drei Schlagleute unverichteter Dinge zurück auf die Bank. Doch während Rodriguez das auch in den nächsten beiden Innings fortsetzte und sich so bis zum Ende des dritten Schlagdurchgangs lediglich mit dem Minimum von neun Battern beschäftigen musste, war es Sascha Lutz, der im zweiten Inning den ersten Punkt für Mainz nach einem Schlag von Raef Hobbs-Brown erlief. Auch im vierten Inning punktete der Centerfielder der Grün-Gelben noch einmal, dieses mal von Janusz Radicke über die Homeplate geholt. Gauting hingegen brauchte bis ins sechste Inning, um Radriguez unter Druck setzen zu können. Doch der Spielabschnitt sollte es in sich haben. Johannes Jung erlief den ersten Run für die Indians und halbierte damit den Mainzer Vorsprung. Und Alexander Pericevic nutzte Rodriguez’ kurze Schwächephase und brachte mit seinem Homerun auch noch Aucoin mit nach Hause und die Hausherren erstmals in Führung. Doch noch war das Spiel nicht verloren, mit einem Punkt durch Max Boldt konnte der Spielstand wieder egalisiert und Gauting in die Verlängerung gezwungen werden. Nach einem schnellen achten Inning platzte dann im zweiten Verlängerungsdurchgang der Knoten: Bryan Moore, Daisuke Ikenaga und der nach seinem USA-Aufenthalt wieder im Dress der Athletics spielende Florian Arnold markierten drei Punkte für die Grün-Gelben und mit drei schnellen Aus ließ man im abschließenden Verteidigungsinning auch keinen Zweifel daran aufkommen, das man mit zwei Siegen zurück an den Rhein fahren wird.

Mit den zuletzt gezeigten Leistungen können die Athletics damit zuversichtlich in die Partie gegen Tabellenführer Regensburg am 27. Mai gehen.

21
May

Schildkrötensuppe als Sonntagsessen

Die Softballmannschaft der Mainz Athletics behält weiterhin ihre weiße Weste. Gegen die Speyer Turtles verschwendeten sie dabei keinerlei Zeit: In 2,5h waren die beide Spiele- mit einer halben Stunde Pause dazwischen- fertig gespielt. Mit 10:0 und 7:0 zeigte dabei vor allem die Defensive eine starke Leistung. Doch auch die Offensive der Grün-Gelben braucht sich nicht zu verstecken. 21 Hits lieferten die Mainzerinnen gegen die Turtles, darunter drei Triples und zwei Doubles.

Spiel 1:
Zunächst wurden die Gonsenheimerinnen von den Speyerinnen durch einen Weckruf aufgerüttelt. Bei Bases loaded konnte Pitcherin Katharina Eckmann jedoch noch mal den Kopf aus der Schlinge ziehen und beendete das Inning mit einem Strike Out. Im Gegenzug konterte Mainz mit einem Punkt durch Jenny Allard. Im zweiten Spielabschnitt hatten sich die Mainzerinnen dann eingespielt. Drei routinierte Aus in der Defensive ließen die Speyerer Schläger verstummen. In der Offensive wurde direkt der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Vier Hits, drei Errors und ein Walk langten für einen komfortablen Sieben-Punkte-Vorsprung. Mit dieser Führung im Nacken spulten die Grün-Gelben routiniert ihr Programm ab. Solides Fielding erleichterte Katharina Eckmann die Arbeit, die aber auch alleine keine Probleme hatte, Aus zu machen: Fünf Turtles schickte sie in ebenso vielen gepitchten Innings mit einem Strikeout zurück auf die Bank. Nach drei weiteren Runs der Athletics im dritten Inning fehlten ihnen Anfang des fünften Spielabschnittes nur noch drei Aus um das Spiel vorzeitig zu beenden. Obwohl die stärksten Schlagmänner der Speyerer Line-Up an der Reihe waren, machten drei Aus im Infield den Sack zu und den Sieg perfekt.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (2B, 1 Run), Jennifer Allard (1B, 1 Run), Nina Theis (SS, 1 Run), Siska Adams (3B), Katha Eckmann (P, 1 Run), Christina Hübner (CF, 1 Run), Manuela Pings (LF, 2 Runs), Ulrike Frankenberg (RF, 1 Run), Isabel Schreiber (C, 2 Runs).

Spiel 2:

Das zweite Spiel plätscherte ohne große Vorkommnisse vor sich hin. Die Speyerer Offensive war auch gegen die nun pitchende Siska Adams ohne Chance. Auf der Gegenseite punkteten die Mainzerinnen stetig. Direkt im ersten Inning konnte Jenny Allard nach dem ersten Triple des Spiels von Siska Adams die Bases umrunden. Auch Siska Adams und Katharina Eckmann konnten nach einem Infield-Error und Hits von Christina Hübner und Manuela Pings punkten. Nach einem punktelosen zweiten Durchgang brachte sich wiederum Adams mit einem Single auf Base. Durch das zweite Triple, diesmal von Katharina Eckmann, konnte sie dann ein weiteres Mal punkten. Ein lupenreines Squeeze-Play durch einen Bunt von Christina Hübner brachte auch Eckmann nach Hause. Sabina Memic, durch das dritte Triple auf Base gekommen, war leider nach Ground-Outs im Infield left on Base. Im vierten Spielabschnitt waren es schließlich Birgit Eisenbeis und Jenny Allard, beide durch Single auf Base gekommen, die durch ein Double der wieder einmal blendend aufgelegten Katharina Eckmann, zum 7:0 Zwischenstand punkten konnten. Wie im ersten Spiel fehlten also wieder einmal drei Aus, um die Partie vorzeitig zu beenden. Ein Ground-Out im Infield, ein Strike-Out sowie ein Pop-Up zu Catcherin Isabel Schreiber ließen die Mainzerinnen nach einer Stunde Sieg Nummer Acht in diesem Jahr feiern.
Durch die Siegteilung zwischen Darmstadt und Saarlouis sind die Grün-Gelben vorerst auch alleiniger Tabellenführer. Am Donnerstag steht zunächst das Viertelfinale im SWBSV-Pokal in Bous an.

Es spielten: Birgit Eisenbeis (CF, 1 Run), Jenny Allard (3B, 2 Runs), Nina Theis (2B), Siska Adams (P, 2 Runs), Katharina Eckmann (SS, 2 Runs), Christina Hübner (1B), Manuela Pings (LF), Sabina Memic (RF), Isabel Schreiber (C).

18
May

Schildkröten zu Gast in Mainz

Zu dem zweiten Heimspiel in der Saison empfangen die Softballdamen der Mainz Athletics mit den Speyer Turtles ihre erste Bewährungsprobe. Die Turtles haben sich seit ihrem Verbandsligaaufstieg 2004 kontinuierlich verbessert und stehen in dieser Saison mit 7:3 Siegen auf dem vierten Tabellenplatz. Die einzigen drei Niederlagen hatten die Turtles dabei von Bundesliganwärter Darmstadt und überraschenderweise Saarbrücken erhalten. Gegen die Teams aus Bous, Giesen und Bad Homburg siegten die Damen um Coach Frank Brzoska hingegen klar.
Den Athletinnen werden die blau-roten aus ihrer letzten Verbandsligasaison noch gut im Gedächtnis sein. Damals konnten die Vorderpfälzerinnen den Mainzerinnen neben Darmstadt überraschend die einzige Niederlage der Saison zufügen. Doch nach dem Aderlass an Spielerinnen auf Mainzer Seite und der Weiterentwicklung der Speyerinnen dürften die Karten dieses Jahr anders gemischt sein. Trotzdem wollen die Athletics ihre weiße Weste natürlich weiterhin behalten. Dabei können die Trainer Lohde und Eisleben auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Los geht es am Sonntag um 13:30 auf der Mainzer Sandflora.




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  • Am Montag, den 26.4. finden zwischen 17:00 und 20:00 Uhr Dreharbeiten des ZDF auf dem Baseballplatz statt.

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