Archiv für July 2007

31
Jul

Athletics beenden reguläre Saison als Zweiter

Den zweiten Platz sicher in der Tasche und nur noch theoretische Chancen auf die Südmeisterschaft überraschte Mainz’ Headcoach Cae Santos die Zuschauer auf der Mainzer Sandflora im Spitzenspiel gegen die Regensburg Legionäre mit eher ungewöhnlichen Aufstellungen. So bildeten in Spiel 1 nicht wie üblicherweise Manuell Möller und Janusz Radicke das Pitcher-Catcher-Gespann, vielmehr übernahm Flavio Rinaldi den fangenden Teil der Battery. In der zweiten Begegnung schauten sich mit Mike Larson und Sascha Lutz zwei der besten Schlagleute dann die Partie zunächst von außen an.

Vor allem durch zahlreiche Double Plays in der Defense retteten die Legionäre Spiel 2 nach Hause, während in der ersten Begegnung Mainz dadurch punkten konnte, dass Philipp Howard die Möglichkeit, zwei Aus in einem Spielzug zu machen, eben nicht nutzen konnte und so nach dem Schlag von Martin Kipphan Radicke den ersten Punkt für Mainz nach Hause brachte.
Alle aufkeimenden Hoffnungen machten die Legionäre aber sofort wieder wett. Cedric Bassels Homerun egalisierte den Spielstand, Beau Milner brachte mit seinem Schlag aus dem Sandflora Baseball Stadium die Legionäre erstmals in Führung und auf den Double von Alexander Lauterbach kamen noch einmal zwei Punkte zum zwischenzeitlichen 5:1 aus Sicht der Gäste herein. Diese eine „Big Inning” sollte den Legionären reichen, in der Folge schalteten sie einen Gang und konnten nur noch durch das Ausnutzen von Feldspielfehlern zwei weitere Punkte gegen Möller markieren. Ein ebensolcher Fehler ermöglichte auch den Grün-Gelben im achten Inning den zweiten Punkt des Tages durch Ulli Wermuth, ansonsten hielten beide Reliefer, Florian Arnold auf Seiten der Mainzer und Phillip Hoffschild für die Legionäre, die gegnerischen Offensivreihen an der kurzen Leine.

                        R H E
REG  0 0 5 1 1 0 0 0 0  7 7 2
MAI  0 1 0 0 0 0 0 1 0  2 8 2
WIN: Almstetter, M (7-0)
LOSS: Möller, M (10-2)
SAVE: Hoffschild, P (4)

Spiel 2 avancierte zur Begegnung der Centerfielder, Cedric Bassel fischte allein sechs Bälle aus der Luft und auch Ulli Wermuth konnte in der Mainzer Feldverteidigung mit teils spektakulären Aktionen fünf Putouts für sich verbuchen.
So dauerte es auch bis ins vierte Inning, bevor Bewegung auf die Anzeigetafel kam. Regensburg tat sich mit den Sidearm-Pitches von Keigo Miagy sichtlich schwer, nur Howard hatte dieser gleich in seinem ersten At Bat per Walk auf Base kommen lassen. Die kurze Schwächephase, Milner war durch Single auf Base gelangt, nutze Ludwig Glaser und erzielte mit seinem Homerun die ersten und gleichzeitig letzten zwei Punkte für Regensburg, während Miagy erst kur vor Schluß im Nachschlag des sechsten Innings punkten konnte. Regensburg vollzog aber bei diesem Punkt zugleich das dritte Double Play des Spiels und ein Flugaus im Centerfield bewahrte die Oberpfälzer vor weiterem Schaden. Ein Inning später holte Glaser mit einem Diving Catch dann auch den Line Drive von Mike Larson direkt aus der Luft und sicherte dem deutschen Vizemeister von 2006 auch die zweite Partie des Tages.

                    R H E
REG  0 0 0 2 0 0 0  2 3 2
MAI  0 0 0 0 0 1 0  1 2 0
WIN: Flaherty, M (9-1)
LOSS: Miyagi, K (1-1)
SAVE: Vancura, J (3)

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25
Jul

Mainz Athletics sichern Vizemeisterschaft

Gut 150 Zuschauer hatten bei bestem Wetter am Mittwoch Abend den Weg auf die Mainzer Sandflora gefunden, um die Nachholpartie gegen die Saarlouis Hornets zu verfolgen und im Idealfall die Vizemeisterschaft im Süden zu feiern.

Keigo Miagy gegen Chris Sweeney hieß das Duell auf dem Mound und während der erst im letzten Saisondrittel als Pitcher in Erscheinung getretene Shortstop der Mainz Athletics gemütlich durch die Offensivreihen der Hornets marschierte, setzte der Mainzer Angriff dem etatmäßigen Pitcher im Dress der Hornets gleich von Anfang an stark zu.

Miagy selbst eröffnete offensiv mit einem Single, Mike Larson brachte den Japaner zum ersten Punkt nach Hause und unterstützt durch Feldspielfehler der Hornets-Defense konnten auch noch er und Sascha Lutz punkten. Diesen drei Punkten im ersten Spielabschnitt ließen die Athletics im zweiten Inning gleich noch einmal vier folgen und konnten so nach drei Innings einen komfortablen 7:0-Vorsprung vorweisen, denn Miagy hatte zu diesem Zeitpunkt lediglich zwei Baserunner gesehen, von denen er keinem eine volle Umrundung erlaubte. Das gelang erst im vierten Inning dem durch einen Error auf Base gekommen Torsten Dehm. Dieser Ehrenpunkt für Saarlouis sollte aber auch gleichzeitig das Ende der Angriffsbemühungen beider Teams bedeuten, der Spielstand von 7:1 hatte bis zum Ende Bestand.

In einem kurzweiligen Spiel nutzte Headcoach Cae Santos, auf die Stärke seiner Reliefpitcher vertrauend, die Gelegenheit, um auf einigen Positionen Alternativen auszuloten. Nils Hartkopf und Manuel Möller hielten derweil den Angriff der Saarländer im Schach um mit dem Sieg den zweiten Platz in der Südgruppe der 1. Bundesliga endgültig zu manifestieren.

Damit geht es in den beiden letzten Begegnungen der regulären Saison gegen den Tabellenersten Regensburg Legionäre am kommenden Samstag ab 13:00 auf der Sandflora bereits darum, Erkenntnisse für die anstehenden Playoff-Viertelfinalspiele gegen die Bonn Capitals (am 4. August in Bonn, am 11. August zu Hause) zu sammeln, denn die Legionäre vom ersten Platz zu verdrängen ist eher eine theoretische Zahlenspielerei und für die Athletics aus eigener Kraft nicht mehr zu erreichen. Daher laufen auch die Planungen für den 4. August auf Hochtouren, für das Spiel in Bonn ist ein Fan-Bus geplant, Ab- und Mitfahrt für 10 Euro um 8:45 auf dem Parkplatz an der Karlsbader Straße.

     1 2 3 4 5 6 7 R H E
SLS  0 0 0 1 0 0 0 1 1 4
MAI  3 4 0 0 0 0 - 7 9 4
Win: Miagy, K (1-0)
Loss: Sweeney, C (3-6)

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23
Jul

Mainz Athletics mit starker Aufholjagd gegen Saarlouis

8:6-Arbeitssieg im ersten Spiel – Spiel 2 wird am Mittwoch um 17:30 nachgeholt

Anfangs sah alles so aus, als könnten die Saarlouis Hornets erfolgreich Revanche für die beiden Hinspielniederlagen nehmen.
Manuel Möller fand nicht in sein Spiel und begünstigt durch Feldspielfehler hatten die Gäste aus dem Saarland bereits im ersten Inning punktemäßig vorgelegt, während sich der Mainzer Angriff an Sam Jew die Zähne ausbiss. Im dritten Spielabschnitt wurden die Pitches von Möller zusehends geschlagen oder die Runner per Walk auf Base gelassen, was Headcoach Cae Santos dazu veranlasste, die Notbremse. Als er Max Boldt auf den Hügel beorderte, hatten bereits drei Saarlouiser eine volle Umrundung um das Karree hingelegt und den Spielstand auf 4:0 in die Höhe geschraubt, drei weitere Saarländer bevölkerten die Bases und die Defense der Mainzer hatte noch kein einziges Aus vorzuweisen. Die Situation auf dem Feld war aber kaum verändert, als Flavio Rinaldi kurz darauf den Flugball von Martin Matlacki zum dritten Aus direkt aus der Luft fischte. Immer noch hatten die Hornets alle Bases besetzt, aber mit einem Grundout an Homeplate und zwei Flyouts hatte Boldt sich und seine Athletics ohne weitere Punkte abzugeben aus dem Inning geholt.

Dennoch, dem Vorsprung der Hornets, den diese im vierten Inning noch um einen weiteren Zähler erhöhten, war nur noch mit einem Kraftakt beizukommen, der umso schwerer wurde, je länger die Mainzer selbst punktlos bleiben würden. Dem setzte aber in der unteren Hälfte des vierten Spielabschnitts Mike Larson ein Ende, mit seinem Homerun brachte er die Gastgeber erstmals auf die Anzeigetafel, doch auch in der Folge verkürzten die Grün-Gelben den Vorsprung nur im Schneckentempo, nicht zuletzt, weil sowohl Keigo Miyagi, der einen Double zum Triple strecken wollte, als auch Mike Larson, der auf einen kurzen Flyball im Rightfield versuchte, Homeplate zu erreichen, von der Saarlouiser Feldverteidigung ausgemacht werden konnten. Aber wenn ein Punkt pro Inning den Vorsprung nur langsam schmelzen ließ, Boldt sorgte vom Mound aus dafür, dass er eben schmolz, indem er den Gästeangriff konstant punktlos hielt.

Im siebten Inning sah bereits alles nach dem mittlerweile obligatorisch gewordenen einen Mainzer Punkt aus, aber Hornets-Coach Ryan Sterling sah sich nach Doubles von Nils Hartkopf und Julian Aufenanger gegen den schwächer werdenden Jew zum Handeln gezwungen und schickte Ales Keprta auf den Mound, um den mittlerweile hauchdünnen Vorsprung über die Zeit zu retten. Doch dem wurde der Einstand bei bereits zwei Aus von Sascha Lutz, der mit einem Homerun nicht nur zwei weitere Punkte, sondern erstmals an diesem Tag auch die Führung für Mainz nach Hause brachte, gründlich vermiest. Ebenfalls bei zwei Aus sorgte Hartkopf mit einem weiteren 2-Run-Homerun ein Inning später dafür, dass der Solo-Homerun von Saarlouis’ Chris Sweeny keinen Schaden mehr anrichten konnte. Aus der dennoch etwas brenzligen Situation mit dem Ausgleichspunkt auf dem ersten Base befreite sich Max Boldt schließlich mit seinem neunten Strike Out des Tages selbst.

                      R  H E
SLS 1 0 3 1 0 0 0 0 1 6  5 2
MAI 0 0 0 1 1 1 3 2 X 8 11 3
WIN: Boldt, M (2-1)
LOSS: Keprta, A (7-6)

Die zweite Partie wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse erst gar nicht begonnen und wird am Mittwoch, 25. Juli 2007 um 17:30 Uhr nachgeholt. Der Eintritt für dieses Spiel ist frei.

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21
Jul

Athletics drehen 0:5-Rückstand in 8:6-Sieg

Mit einer zunächst mühsamen Aufholjagd haben die Mainz Athletics die erste Partie gegen die Saarlouis Hornets nach einem 0:5-Rückstand noch in einen 8:6-Sieg gedreht.

Die zweite Begegnung wurde wegen Regen abgesagt und wird am Mittwoch nachgeholt. Beginn ist, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Verband, um 17:30 Uhr auf der Sandflora.

20
Jul

Südwest-Derby in der 1. Bundesliga

Dass Derbies eigenen Gesetzmäßigkeiten unterliegen mussten die Saarlouis Hornets bereits im Hinspiel feststellen. In einer fulminanten Aufholjagd drehten die Mainz Athletics einen scheinbar aussichtslosen 12:6-Rückstand in einen knappen 13:12 Sieg, um dann in Spiel 2 einen deutlichen 8:1-Erfolg einzufahren. Seitdem läuft es für das Team von Headcoach Cae Santos, von den letzten zwölf Partien konnte man elf gewinnen und damit die sichere Qualifikation für die Playoffs bereits am letzten Wochenende in Haar unter Dach und Fach bringen.
Für die Söldnertruppe aus dem Saarland scheint seither hingegen der Wurm drin zu sein ist. Gegen den direkten Mitkonkurrenten um die Playoffs, die Mannheim Tornados, zog man am vergangenen Wochenende auf heimischem Boden zweimal den Kürzeren und verpasste die Qualifikation für die Endrunde.

Somit dürfte die Saison für die Hornets mehr oder weniger gelaufen sein, mit derzeit 12 Siegen bei 14 Niederlagen ist der mögliche Relegationsplatz (aktuell mit acht Siegen bei 18 Niederlagen im „Besitz” der Gauting Indians) zwar nicht aus der Gefahrenzone, trotzdem dürften die Hornets die Playdowns eher locker angehen. Für die Mainz Athletics ist hingegen, zumindest rechnerisch, noch alles drin und so gilt es, sich für die anstehende Finalrunde eine möglichst gute Ausgangsposition, die ersten beiden Plätze im Süden wären erstrebenswert, zu erarbeiten, bevor es dann im August gegen die Vertreter aus dem Norden geht. Auch dort haben sich die vier Finalisten bereits herauskristallisiert, das finale Stühlerücken zwischen den Paderborn Untouchables, Bonn Capitals und Cologne Cardinals ist aber auch dort noch nicht beendet, lediglich Solingen dürfte vom ersten Tabellenplatz nicht mehr zu verdrängen sein.

Primär auf den Schultern von Manuel Möller und Nils Hartkopf wird die Pitchingverantwortung auch an diesem Spieltag bei den Mainz Athletics liegen, Unterstützung bekommen sie durch Florian Arnold, Max Boldt und seit kurzem auch Keigo Miyagi, während Hornets-Coach Ryan Sterling eher auf die zahlreichen im Hornets-Kader befindlichen (EU)-Ausländer zurückgreift und die deutschen Pitcher der Hornissen weniger zum Einsatz kommen lässt.
Der Tscheche Ales Keprta ist mit hoher Wahrscheinlichkeit für die erste Partie gesetzt. Für das zweite Spiel steht US-Import Chris Sweeney Gewehr bei Fuß. Der Nordamerikaner, der zum Saisonstart die Hornets quasi im Alleingang sowohl offensiv als auch durch sein Pitching ins obere Tabellendrittel befördert und seinem Team dafür bei der Baseball-Bundesliga-Redaktion den Beinamen „The Chris Sweeney Show” eingebracht hatte, scheint mittlerweile aber merklich abgekühlt, in der Pitchingstatistik rangiert er derzeit mit einem ERA von 4.44 lediglich auf Platz 13, während er in der Offensive mit 39 Hits bei 91 at Bats und einem Average von .429 noch Platz 7 für sich beanspruchen kann.

17
Jul

9 LOB, 9 E – Dritte Mannschaft im Tief

Nach der Niederlage gegen Worms folgte am vergangenen Spieltag (15. Juli) die zweite Saisonniederlage gegen die Trier Cardinals mit 8:14.

Auf ein Tief folgt bekanntlich ein Hoch. Um dieses möglichst schon im nächsten Saisonspiel zu erreichen, muss die dritte Mannschaft wieder zu der Aggressivität in der Offensive und der Sicherheit im Pitching und in der Defensive zurückfinden, die sie in der Hinrunde ausgezeichnet hatte. Gegen die Cardinals hatte sie diese leider viel zu oft vermissen lassen. Wie schon im Spiel zuvor gegen Worms war die Schlagleistung der A’s mit „runners in scoring position” und „in the clutch” mit 2 Aus zu schwach, so dass zu viele Läufer (9) gestrandet wurden. Zudem kam es zu haarsträubenden Fehlern in der Verteidigung.

Offensive Lichtblicke kamen von Björn Engel und Kevin Anderson, beide mit jeweils 3 Hits (jeweils 2 Singles und 1 Double). Björn Engel verpasste im 7. Inning den Homerun nur um Zentimeter, als er den Ball gegen den Zaun im Leftfield setzte.

Defensiv fehlerfrei überzeugten Björn Engel und Benjamin Banzhaf im Outfield (3 bzw. 2 Put-outs) sowie Rolf Wirth als C/SS und Thomas Schanz an 2B (7 Assists und 4 Put-outs)

In der längeren Aussprache nach dem Spiel wurden teilweise mangelnder Teamzusammenhalt, fehlendes gegenseitiges Anfeuern und „Up-picken”, sowie nicht förderliches Verhalten von Einzelspielern als grundlegende Ursache für das schwache Spiel identifiziert. Dies zu verbessern wird vorrangige Aufgabe der Mannschaft für die verbleibenden Spiele sein, um zu alter Stärke zurück zu finden.

Es spielten: J. Ochsmann (1B/C), Th. Schanz (2B), P. Küffner (SS/P), R. Wirth (C/SS), K. Anderson (3B), B. Engel (CF), L. Hortig (RF), T. Theiss (RF), B. Banzhaf (LF).

17
Jul

2007 – AAAs bringen zwei Siege nach Hause

Mit 2 Siegen und 1 Niederlage kehrten die Fastpitch-Mixed-Softballer der Mainz Athletics am letzen Samstag aus Saarbrücken zurück nach Gonsenheim. Bei der klaren Niederlage gegen den haushohen Ligafavoriten Trier hatte man nicht den Hauch einer Chance gehabt. Dagegen konnten die AAAs gegen die beiden Teams aus Saarbücken die erhofften Pflichtsiege einfahren. Ausrichter waren diesmal die Saarbrücken Blues, deren Mixed-Softballer sich „Schmutzhühner“ nennen. Im ersten Spiel des Tages besiegte Bous Lokomotive die River Bandits aus Saarbrücken mit 17:3.

Danach hatten die AAAs an einem superheißen Tag ihren ersten Einsatz. Gegen den Ausrichter SB Blues wog das Spiel genauso hin und her, wie die gezeigten Defenseleistungen der Mainzer. Trotz einiger guter Aktionen konnte leider nicht die nötige Konstanz erreicht werden, die einen Erfolg wesentlich einfacher gemacht hätte. Zum Glück zeigten sich die Gonsenheimer am Schlag von ihrer besten Seite. Schöne Hits gepaart mit der nötigen Disziplin am Schlag ließen die Mainzer trotz aller taktischen Tricks der Schmutzhühner zu guter Letzt mit dem Resultat von 10:8 als verdiente Sieger den Platz verlassen.

In der wohlverdienten Pause konnte sich das Team die Begegnung Trier vs. River Bandits anschauen, bei der die Cardinals den Banditen mit 20:0 eine Lehre erteilten. Da der nächste Gegner der AAAs eben genau diese wie entfesselt spielenden Trierer waren, konnte man schon nichts Gutes erahnen. Genau so kam es dann auch. Mit 0:21 bezogen die Gonsenheimer eine der deftigsten Niederlagen in ihrer Teamhistorie. Gegen Trier war an diesem Tag absolut kein Kraut gewachsen. Da hieß es nur: Hut ab Cards, Schwamm drüber, auf ins nächste Spiel!

Vorher gab es aber noch die Begegnung SB Blues vs. Bous. Die Lokomotive Softballer ließen die Schmutzhühner dabei unter die Räder kommen und manifestierten mit einem 7:1 Sieg zudem ihren 2. Tabellenplatz hinter Trier.

Beim letzten Spiel des Tages mussten die AAAs noch mal gegen das zweite Saarbrücker Team River Bandits ran. Wie schon bei der ersten Begegnung in diesem Jahr konnten die Mainzer den Saarländern wieder einmal die Beute abluchsen und den zweiten Sieg des Tages einfahren. Dazu reichte eine eher mittelprächtige Leistung, doch auch solche Spiele muss man erst mal gewinnen. Am Ende hatten die Gonsenheimer mit 11:6 die Nase vorne und einen versöhnlichen Abschluss des 3. Ligaturniers geschafft. Zwei Siege aus drei Spielen trotz insgesamt 12 Fehlern im Feld waren ein Ergebnis, dass die AAAs gerne mit zurück nach Gonsenheim nahmen.

Als Resümee bleibt die Erkenntnis, dass man in diesem Jahr die Saarbrücker Teams wahrscheinlich auf Distanz halten kann, gegen ein Team wie Bous braucht es aber schon eine fehlerfreie Leistung um Erfolg haben zu können. Gegen Trier müsste dann schon viel zusammen kommen, um den Favoriten einmal ins Wanken zu bringen. Vor den beiden letzten Turnieren im August in Bous und im September in Trier stehen die Mainzer bei noch vier ausstehenden Spielen auf dem dritten Tabellenplatz mit 3 Siegen und 5 Niederlagen. Zumindest Platz 3 soll dabei gesichert werden.

Der Turnierkader der AAAs: Karo Bullmann (2B), Pat Färber, Petra Räder (LF), Waltraud Wolf (RF), Olaf Boldt (1B), Marc de Leon (3B, P), Joost Jenniskens (C, CF), Theo Jenniskens (3B), Matthias Losch (SS, C), Uli Pings (1B, SS), Matt Slovig, Peter Sternbeck (P), Michael Theis (CF)

Es coachten: Uli Pings, Olaf Boldt (Danke für´s 1. Spiel!)

Als Umpire im Einsatz: Matt „Blue“ Slovig

14
Jul

Mainz Athletics bringen Playoff-Teilnahme unter Dach und Fach

Mit zwei Siegen in Haar (11:1, 6:4) sichern sich die Mainz Athletics zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison die Playoff-Teilnahme.

In den verbleibenden beiden Heimspielen gegen Saarlouis (21. Juli, 13:00) und Tabellenführer Regensburg (28. Juli, 13:00) gilt es nun, sich für die im August beginnende Endrunde eine möglichst gute Ausgangsposition zu erarbeiten.

12
Jul

Mainzerinnen geben Tabellenführung ab

Mit zwei Niederlagen (11:5 und 8:7) gegen den direkten Konkurrenten aus Saarlouis gaben die Mainz Athletics die Tabellenführung an die Saarländerinnen. Das durch Verletzungen dezimierte Team von Frank Williams zeigte dabei vor allem im feld Schwächen. Zuviele Feldspielfehler gaben den Hornets vor allem in wichtigen Situationen Gelegenheit zu punkten.

Spiel 1:
Jennifer Allard gegen Andrea Grebelus standen sich im ersten Spiel auf dem Rubber gegenüber. Saarlouis’ Punkt im ersten Inning konnten die Mainzerinnen bis zum dritten Spielabschnitt nichts entgegen setzen. Dann erst gelangen ihnen, durch Basehits und Walks, direkt vier Punkte. Die Hornets schienen dadurch jedoch nicht verschreckt sondern im Gegenteil erst aufgeweckt worden zu sein. Jeweils fünf Punkte im dritten sowie im vierten Spielabschnitt bedeuten eine deutliche 11:4 Führung für die Saarländerinnen. An diesem Spielstand änderte sich bis zum Schluss kaum mehr was, lediglich ein weiterer Ehrenpunkt gelang den Mainzerinnen gegen eine starke Andrea Grebelus zum 11:5 Endstand.

Es spielten: Jenny Allard (P, 1 Run), Christina Hübner (CF/3B, 1 Run), Constanze Taube (1B, 2 Runs), Siska Adams (C, 1 Run),Birgit Eisenbeis (LF/CF), Nina Theis (3B/LF), Isa Schreiber (SS), Sandra Buschkow (RF), Lisa Theis (2B).

Spiel 2:
Das zweite Spiel gestaltete sich wesentlich spannender als die erste Partie. Saarlouis startete mit zwei Punkten durch Nina Wunn und Andrea Grebelus gegen die jetzt pitchende Siska Adams. Die Athletics brauchten drei Abschnitte um gegen Steffi Kratz warm zu werden, dann gelangen ihnen jedoch vier Punkte auf einmal. Die Hornets holten mit jeweils einem Punkt in den nächsten beiden Innings auf. Die Mainzerinnen eroberten sich die Führung wieder zurück. Ende des sechsten Spielabschnittes kam jedoch der Einbruch in der Feldverteigung: Errors gestatten den Hornets vier Punkte in Folge und eine 8:6 Führung. Die mittlerweile müden Athletics konnten nur mit einem Punkt kontern und haben auch diese Partie an die Saarländerinnen abgegeben.

Revanche können die Mainzerinnen bereits am kommenden Samstag nehmen, wenn die Hornets auf der heimischen Sandflora zum Rückspiel empfangen werden.

11
Jul

Jugend gewinnt Doubleheader in Saarlouis

Mit 14 :0 und 12:2 Runs besiegten die A’s am Samstag Saarlouis und holten damit zwei weitere wichtige Siege zur Erringung der Landesmeisterschaft.

Im ersten Spiel überzeugten die A’s durch schöne Hits von Daniel Jung, Nicolas Weichert, Max Gräber und Patrick Rudolph. Die Pitcher Lennard Stöcklin, ihm gelangen in den ersten drei Innings sieben Strike Outs, und John Hannah, mit einem fantastischen Einstand als Pitcher, ließen den Hornets keine Möglichkeit die Bases zu erreichen.

Im zweiten Spiel hatten es die A’s gegen Saarlouis Pitcher Peter Mick etwas schwerer. Trotzdem spielten sie stark auf: John Hannah 1 Basehit, Daniel Jung 2 Basehits, Lennard Stöcklin 1 Basehit, Patrick Rudolph 1 Basehit, Niki Weichert 1 Basehit, Janis Muschik 1 Basehit, Jorge Adrian 1 Two-Basehit.
Weiter spielten für die A’s: Sebastian Werum, Marco Di Guglielmo, Max Gräber, Moses Williams und Storm Schneider.

Im Anschluss an die Spiele wurde gemeinsam mit den Hornets gegrillt und alle konnten die leckeren saarländischen „Schwenker“ (Grillsteaks) und Salate genießen. Vielen Dank an Saarlouis!