Auch nach den Spielen gegen die Wesseling Vermins müssen die Mainzer Softballerinnen weiterhin auf ihren ersten Bundesliga-Sieg warten. Mit 9-5 und 10-1 unterlagen die Grün-Gelben den Kölnern Vorstädtern. Dabei zeigten sie im Vergleich zu den Spielen der Vorwoche eine verbesserte Leistung, auch wenn es nach wie vor an Offensivkraft fehlt.

Spiel 1:

Während sich beide Teams in den ersten beiden Innings noch beschnupperten und keine Läufer die Bases umrunden ließen, legten die Gutenbergstädterinnen im zweiten Spielabschnitt munter los. Hits von Uschi Chmiela, Siska Adams, Jenny Allard und Manuela Pings luden die Bases und ließen mit Chmiela auch schon den ersten Punkt scoren. Ein Grand-Slam-Homerun von Birgit Eisenbeis ins Leftfield brachte schließlich alle Läufer nach Hause und die Mainzerinnen mit 5:0 in Führung. Die Vermins legten gleich nach. Die Mainzerinnen starteten zwar mit einem wunderschönen Double-Play von ShortStop Steph Boesche und FirstBase Constanze Taube in das Inning. Dann brachte jedoch ein Homerun von Alina vom Bruck bei zwei Aus zwei durch Walk auf Base gekommene Läufer und sie selbst nach Hause. Die Athletics Offensive verstummte nach dem zweiten Inning, die Vermins konnten jedoch kontinuierlich weiter punkten. Durch die richtigen Hits zur richtigen Zeit konnten sie sich im Laufe des Spieles einen 4-Punkte –Vorsprung erkämpfen. Die Gutenbergstädterinnen hatten ihrerseits gegen Daniela Schulte auf dem Mound keinen Erfolg mehr. Obwohl sie langsamer und unkontrollierter warf als ihre Vorgängerin Sina Färber nutzten die Athletics diese Chance nicht. Kurze Infieldballs wurden von der soliden Wesselinger Defensive direkt in Aus umgewandelt. Somit mussten die Grün-Gelben das Spiel trotz der hohen Führung zu Beginn noch mit 9-5 aus der Hand geben.
Ein besonderes Lob verdienen sich die Pitcher, die ihre Aufgabe mit Bravur erfüllten, sowie Catcherin Sonja Dressler, die trotz Krankheit für die A’s hinter der Platte saß.

Es spielten:
Steph Boesche (SS/3B), Birgit Eisenbeis (2B, 1 Run), Daniela Schreuer (CF), Constanze Taube (1B), Uschi Chmiela (P, 1 Run)/Katharina Eckmann (P/SS), Siska Adams (3B/P, 1 Run), Christina Hübner (LF), Jenny Allard (DP, 1 Run); Manuela Pings (RF, 1 Run); Sonja Dressler (C).

Spiel 2:

Das zweite Spiel des Tages sollte letztendlich wesentlich unspektakulärer ablaufen als das erste. Während die Vermins konzentriert ihr Programm abspulten und gut mit Pitcherin Stephanie Boesche klarkamen, schlichen sich in das Spiel der Athletinnen Unkonzentriertheiten ein. Obwohl sie nur zwei Feldspielfehler fabrizierten, fehlte jedoch in manchen Situationen der letzte Biss, um sich doch noch gegen das Ergebnis zu wehren.
Während den Gutenbergstädterinnen bis ins sechste Inning offensiv nichts gelang, legten die Vermins direkt los. Eine blendend aufgelegte Alina vom Bruck begrüßte die Athletics Defensive mit einem harten Double an der Leftfield-Line. Mit Hilfe ihrer Teamkollegen markierte sie auch gleich den ersten Punkt des Spieles. Inning für Inning hamsterten sich die Vermins ihre Punkte, woran vor allem die Juniorinnen vom Bruck sowie Julia de Jong großen Anteil hatten. Auf der Haben-Seite der A’s hingegen fanden sich nur vier magere Hits. Zuwenig, um die mit 8:0 davon gezogenen Vermins zu gefährden. Nachdem Constanze Taube im sechsten Spielabschnitt die Athletics auf das Scoreboard brachte, stand das Spiel im unteren Ende des Innings kurz vor dem frühzeitigen Abbruch. Bei null Aus hatten die Kölner Vorstädter hier den Winning Run auf der dritten Base stehen. Ein Pop-Up, Ein Strike Out der mittlerweile werfenden Uschi Chmiela sowie ein Ground Out beendeten das Inning und gaben den Mainzerinnen eine weitere Schlagchance. Doch obwohl Kathrina Eckmann und Constanze Taube durch Hits im Spiel waren, beendete ein gefangener Schlag von Birgit Eisenbeis ins Centerfield das Spiel.

Es spielten:
Katharina Eckmann (SS), Birgit Eisenbeis (2B), Christina Hübner (LF), Siska Adams (3B), Daniela Schreuer (CF), Stephanie Boesche (P)/Uschi Chmiela (P), Manuela Pings (DP), Jenny Allard (RF), Constanze Taube (1B, 1 Run), Sonja Dressler (C).