Ira Clifton bei seinem ersten Einsatz für die Mainz Athletics

Nichts zu holen gab es am Pfingstwochenende für die Mainz Athletics gegen den Tabellenführer aus Regensburg.

Nationalität
ger GER
Position
Pitcher
Alter
23
B/T
R/R
Größe
186
Gewicht
95
Vorherige Vereine
In der ersten Partie kam Yannic Wildenhain bereits früh unter Druck. Schon im zweiten Inning hatte die Regensburger Offensive den Starter der Athletics geknackt, erzielte aus sechs Hits insgesamt vier Runs – ein Rückstand, dem Mainz bis zum Ende des Spiels hinterherlaufen sollte.

Zwar konnte Wildenhain die Legionäre in der Folge wieder an die Leine nehmen, die ersten Punkte für Mainz sollten gegen Christian Pedrol, Brasilianer mit deutschem Pass, aber erst im achten Inning auf der Anzeigetafel erscheinen und egalisierten auch nur die beiden Runs, die die Gäste im Inning zuvor gegen den mittlerweile für Mainz pitchenden Tim Stahlmann erzielen konnten.
Eine mögliche Aufholjagd im neunten Inning wurde von einem Double Play jäh beendet, mit 6:2 ging das Spiel an die Guggenberger Legionäre Regensburg.

Nationalität
usa USA
Position
Infield
Alter
33
B/T
L/R
Größe
196
Gewicht
95
Anders gestaltete sich die zweite Partie, hier war es der Homerun von Austin Gallagher, der direkt im ersten Inning den ersten Run für Mainz bringen sollte. In der Folge hatte Kaleb Bowman den Mainzer Angriff aber fest im Griff während Jack Enciondo drei Runs im dritten Inning abgab und so Regensburg auch in diesem Spiel die Führung übernahm. Nachdem die Gäste-Offense im sechsten Inning erneut Druck aufbauen konnte übernahm der US-Neuzugang Ira Clifton auf dem Mound, aber auch er und nach ihm Tomlin Müller, Tim Kotowski und Nic Mosier hatten wenig, mit dem sie die Regensburger effektiv am punkten hätten hindern können. Mehr oder weniger aussichtlos ging es daher mit acht Punkten Rückstand in den letzten Angriff, doch am Ende sollten es nur zwei Zähler sein, die man gegen den mittlerweile auf dem Mound agierenden Tschechen Jan Tomec erzielen konnte – zu wenig, um auch den zweiten Regensburger Sieg an diesem Spieltag ernsthaft in Gefahr zu bringen.

„Wir haben auf das starke Pitching von Regensburg heute offensiv keine Antwort geben können“, resümierte Sportdirektor Nici Weichert. „In Spiel 2 haben wir darüber hinaus durch Fehler in der Defensive den Regensburgern das Spiel unnötig leicht gemacht“.

Für Mainz stehen jetzt zunächst die zwei wichtigen Auswärtspartien in Haar und Mannheim auf dem Programm, bevor man im Juli zunächst Stuttgart (Samstag, 1. Juli 19:00 und Sonntag, 2. Juli 14:00) empfängt, um dann die reguläre Saison mit einem Single Game gegen Mannheim am Mittwoch, den 8. Juli um 19:00 hoffentlich mit einem der ersehnten Playoff-Plätze abzuschließen.

Text: Konrad Clauss, Bilder: Max Drevermann