Die erste Softballmannschaft der Mainz Athletics verteidigte ihre Tabellenführung am vergangenen Sonntag mit zwei Siegen gegen Frankfurt. In zwei relativ unspektakulären Spielen kamen die Mainzerinnen zwar langsam in Schwung, dennoch waren die Siege gegen die Hessinnen nie ernsthaft gefährdet.
Im ersten Spiel des Doubleheaders stand es bis zum fünften Inning lediglich 3:0 für die Mainzerinnen. Dann platzte jedoch der Knoten. Basehits von Siska Adams, Steffi Fessel, Davina Knauer und ein Walk von Nina Theis brachten die ersten Punkte des Innings. Ein 2RBI-Double von Jenny Durm sorgte für einen komfortablen 7:0 Vorsprung. Im nächsten Spielabschnitt brachten sich Lisa Theis, Siska Adams und Nina Theis auf und um die Bases. ein RBI Single von Jacqueline Blum bedeutete letztendlich den 10. Punkt und damit das vorzeitige Spielende nach dem sechsten Inning. Pitcherin Siska Adams stand im ganzen Spiel lediglich 22 Frankfurterinnen gegenüber. Die beste Chance zum Punkten für die Hessen wurde durch ein schönes Doubleplay von Jenny Durm und Isabell Schreiber an der Homeplate vereitelt.
Im zweiten Spiel waren die Mainzer Schlagfrauen dann warmgelaufen. Direkt im ersten Innings punkteten sie vier Mal und bauten den Vorsprung auch von Inning zu Inning konstant aus. Pitcherin Nina Theis für Mainz hingegen hatte keine Mühe mit den Frankfurter Schlagfrauen. In vier Innings stand sie gerade einmal 14 Hessinnen gegenüber, von denen lediglich eine die zweite Base erreichte. Im vierten Spielabschnitt war es dann Nina Theis selbst, die nach Basehit, Fielders Choice und Wild Pitch den Siegpunkt zum 15:0 markierte.
Nach dem Spielausfall gegen Erbach am Samstag treten die Grün-Gelben erst am Sonntag wieder in Aktion. In Speyer trifft man dann auf die Turtles. Das Spiel beginnt bereits um 10 Uhr.
Die Siegesserie der Mainzer Softballerinnen ist gerissen. Gegen Bad Kreuznach musste die erste Softballmannschaft der Mainz Athletics ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Durch Unkonzentrierten in der Defense brachten die Mainzerinnen sich in der zweiten Partie des Tages selbst um den Sieg, trotz einer starken Pitchingleistung von Siska Adams.
Die erste Partie konnten die Grün-Gelben noch mit 12-9 für sich entscheiden. Dieser Sieg war jedoch teuer erkauft, Constanze Taube verletzte sich beim Sliden schwer und wurde noch am gleichen Abend operiert. Gute Besserung auf diesem Wege.
Weiter geht es für die erste Mannschaft nach einer zweiwöchigen Pause am 20.06. auf der heimischen Sandlfora gegen die Frankfurt Äpplers.
Auch im dritten Pflichtspiel in Folge konnte die erste Softballmannschaft der Mainz Athletics ihre weiße Weste behalten. Gegen die Bad Homburg Hornets feierten sie dabei bei unangenehmen Wetterbedingungen zwei klare Erfolge. Mit 20:0 und 18:4 wurden beide Spiele aufgrund deutlicher Überlegenheit der Mainzerinnen vorzeitig abgebrochen.
Am kommenden Sonntag holen die Mainzerinnen voraussichtlich das wegen Regen abgesagte Spiel gegen Frankfurt nach. Bereits am Samstag spielt das Juniorinnen-Team in Dreieich und wird auch probieren, die makellose Bilanz aller drei Softballteams aufrecht zu erhalten.
Nach dem bereits am vergangenen Wochenende die erste Damenmannschaft (gegen Speyer) und die neuformierte Juniorinnenmannschaft (gegen Dreieich) jeweils einen Doppelsieg erringen konnte, knüpften die Softballteams der Mainz Athletics dieses Wochenende nahtlos an die guten Leistungen der Vorwoche an.
Den Anfang machte das erste Team am Samstag in Giessen. Gegen die Busters kam es in der Vergangenheit oft zu langen und harten Spielen, die auch mit einem Loss für die Mainzerinnen enden konnten. Dieses Wochenende trafen die Grün-Gelben jedoch auf eine neu-formierte Giessener Mannschaft, bei denen lediglich drei bekannte Gesichter aus dem alten Team auf dem Platz standen. Gegen Pitcherin Sandra Nickel legten die Mainzer auch gleich aufgeweckt los und konnten elf Punkte erlaufen, bis der erste Spielabschnitt vorüber war. Auch wenn die Mainzerinnen in der Defensive keinen Sahnetag erwischt hatten, konnten sie sich auf ihre Werferin Jennifer Allard verlassen. Zusammen mit Catcherin Isabel Schreiber bewahrte sie auch mit Läufern auf den Bases ihre Ruhe und sorgte dafür, dass kein einziger Läufer der Busters die Bases umrunden konnte. Somit brachten die Mainzerinnen bereits nach vier Spielabschnitten einen nie gefährdeten 21:0 Sieg gegen die wehrlosen Hessen nach Hause.
Das Spiel war nur bedingt spannender. Während das Spiel im ersten Inning noch ausgeglichen war, punkteten die Mainzerinnen danach beständig weiter. Die Defensive im Werferin Nina Theis ließ durch Unachtsamkeiten in den ersten beiden Spielabschnitten noch drei Punkte zu, hatte sich danach jedoch gefangen und verhinderte weitere Punkte der Busters. Durch gute Schläge (unter anderem Homeruns von Jenny Allard und Jenny Durm) punkteten die Mainzer weiter, bis das Spiel bei einem Punktestand von 18:3 vorzeitig beendet wurde.
Am nächsten Tag trat die zweite Mannschaft, welche ausschließlich aus Juniorinnenspielern besteht, in Neu-Anspach bei den dort ansässigen Eagles an. Das erste Spiel konnte das Team um Pitcherin Jenny Durm mit 19:9 für sich entscheiden. Fünfzehn Treffer konnten die jungen Grün-Gelben erzielen, alleine fünf davon gehen auf das Konto der stark aufspielenden Davina Knauer (fünf Hits, davon ein Double und zwei Triples). Im zweiten Spiel trumpften die Mainzelmädchen umso mehr auf: Sie konnten 22 Hits erzielen. Dies gepaart mit starkem Pitching von Jacqueline Blum ließ den Eagles nicht den Hauch einer Chance. Das Spiel endete vorzeitig mit 21:0 für Mainz. Jede der jungen Mainzerinnen konnte mindestens einen Treffer erzielen. Mit so einem starken und gleichzeitig jungen Team kann der Mainzer Softballbereich optimistisch in die Zukunft blicken.
Weiter geht es am nächsten Wochenende, wenn die erste Softballmannschaft nach Frankfurt reist. Dort werden die Mädels um Ulrike Frankenberg probieren, ihre alleinige Tabellenführung zu verteidigen, nachdem der Konkurrent aus Dreieich am Wochenende in Bad Kreuznach patzte. Die Juniorinnen treten am 15.05 Mai gegen die Juniorinnenmanschaft der Dreieich Vultures an.
Zum Ende des Jahres 2009 verlässt die momentan einzige US-Amerikanerin Christine Denman aus beruflichen Gründen, nach vier erfolgreichen Jahren, das Softballteam der Damen-Verbandsliga. Die Soldatin – im Dienste der US-Armee – wird von Wiesbaden nach Oklahoma versetzt und hängt somit ihre Softball-Schuhe “an den Backstop”.
(Ein Ritual der Mainzer Softball-Damen: Wenn eine Spielerin ihre Karriere beendet, dann wirft sie ihr aktuelles Paar Softballschuhe auf den Zaun, der das Spielfeld nach hinten abgrenzt.)
Eine überraschende Niederlage und zwei überraschend deutliche Siege gelang der ersten Softballmannschaft am vergangenen Doppelspielwochenende. Während man gegen Speyer ein schon sicher geglaubtes Spiel noch aus der Hand gab, besiegten sie mit Saarlouis einen direkten Konkurrenten um die Meisterschaft zweimal deutlich.
Im ersten Spiel gegen Speyer an Fronleichnam legten die Mainzerinnen gewohnt offensiv los. Direkt im ersten Inning gingen sie nach drei Singles und einem Double mit 4:0 in Führung. Diese bauten sie im dritten Spielabschnitt auf 8:0 aus. Pitcherin Siska Adams hielt wie gewohnt ihre Reihen sauber und lies keine Punkte zu, so das alles auf einen bequemen Sieg der Grün-Gelben hindeutete. Im sechsten Inning löste Jenny Durm Siska Adams auf dem Rubber ab. Leider fand sie, nach einem eventuell zu langem Pitchertraining am Tag davor, nicht in ihren Rhythmus. Viele gute Treffer der Speyerinnen sowie einige Walks ließen den Vorsprung der Mainzerinnen schmilzen, nur noch 8:4 betrug der Spielstand nach diesem Inning. Im letzten Spielabschnitt konnten dann die Turtles erstmalig die Führung übernehmen. Weitere Walks ließen eine Speyrerin nach der anderen scoren, bis sie das Spiel mit 8:9 gedreht hatten. Erst jetzt reagierten die Trainer und brachten wieder Siska Adams auf den Rubber. Sie konnte einen weiteren Punkt zum 8:10 nicht verhindern. Auch in der Offense gelang den Mainzerinnen nichts mehr, so dass sie diese Partie an die Turtles abgeben mussten.
Im zweiten Spiel begannen die Blau-Roten Vorderpfälzerinnen wo sie im letzten Spiel aufgehört hatten. Sie schlugen gut auf Pitcherin Birgit Eisenbeis und konnten direkt fünf Punkte erlaufen. Die Mainzerinnen setzen zwar zwei Punkte dagegen, doch im Gegenzug gelang den Speyerinnen zwei Punkte zur 7:3 Führung. Nach einem weiteren Punkt in der Mainzer Offensive wurde Birgit Eisenbeis im nächsten Defensivinning von Christina Hübner abgelöst. Diese pitchte ein gutes Spiel und verhinderte zunächste weitere Punkte. Die Mainzerinnen holten jetzt stetig auf und punkteten in jedem Inning stetig. Drei Punkte der Turtles konnten somit verschmerzt werden und die zweite Partie ging mit 16:10 an die Mainzerinnen.
Am Sonntag trafen sie, wie die Herren am Vortag, auf die Saarlouis Hornets. Die Hornets, normalerweise ein gefürchteter Gegner, reisten stark dezimiert an.
Die erste Partie war bestimmt kein Spiel für Softballästheten. Drei Überwürfe im ersten Defensivinning hintereinander ließen ahnen, dass die Mainzer Defensive keinen sattelfesten Tag erwischt hatte. Dem Gegner ging es jedoch genauso. Auch die Saarländerinnen leisteten sich Fehler um Fehler. In einem sehr wechselhaften Spiel konnten sich jedoch die Mainzerinnen aufgrund von einigen Feldspielfehlern weniger und einigen Hits mehr jedoch durchsetzen und 17:10 gewinnen.
Im zweiten Spiel zeigte die Mainzer Mannschaft ein anderes Gesicht. Keinen einzigen Fehler leisteten sie sich im gesamten Spiel. Die Hornissen aus dem Saarland gingen zwar 3:0 in Führung, die Mainzerinnen konterten jedoch direkt mit 4 Runs. Diese Führung bauten sie stetig aus, so dass sie am Ende verdient mit Ten-Run-Rule 13:3 gewannen. Diese beiden Erfolge sind ein wichtiger Teil auf dem Weg zur Meisterschaft- umso ärgerlicher die Niederlage am Donnerstag. Wäre diese nicht gewesen, hätten die Mainzerinnen die Tabellenführung vor Dreieich erobert.
Regen verhinderte Triumph der Mainzer Damen in Dreieich

Gemischte Gefühle breiteten sich bei den Mainzer Softballerinnen am 7. Spieltag vor der Partie gegen Dreieich aus. “Wir haben in der Vergangenheit nicht wirklich gut gegen die Vultures ausgesehen”, meinte Siska Adams, “hoffentlich ändert sich das heute.” Und in der Tat konnten die Gonsenheimerinnen in ihrer Vereinsgeschichte dem Bundesligaabsteiger von 2007 bisher in keinem Ligaspiel einen Sieg abringen.
Vom ersten Pitch an zeigten sich die Athletics-Damen in der Offensive sehr aggressiv. Zwei Basehits und drei weite Flugbälle, die leider jeweils zum Aus führten, ließen die Vultures im ersten Inning ins Staunen geraten. Auch in der Defensive standen die Grün-Gelben an diesem Tag sehr sicher – erlaubten sich im gesamten Spiel keinen Feldfehler. Bereits im zweiten Spielabschnitt zogen die Mainzerinnen mit 4 Runs davon und erstickten ihrerseits die aufkommende Schlaglust der Gastgeber mit einem Double-Play, eingeleitet durch ShortStop Christine Denman, im Keim. Ein ähnliches Bild zeigte sich in den beiden darauf folgenden Innings. Höhepunkte waren ein 2-Run-Home-Run von Jenny Allard im Dritten, sowie ein 3-Run-Home-Run von Christina Hübner im vierten Inning.
Mit 11:1 Punkten aus Sicht der Athletics kam Dreieich wieder an den Schlag und mit ihnen der Regen. Mit einem Runner auf der ersten Base und einem Count von zwei Balls und einem Strike unterbrach Schiedsrichter Neudörfl aus Darmstadt das Spiel wegen eines nicht enden wollenden Regenschauers und konnte die Partie nach einer halben Stunde Wartezeit wegen Unbespielbarkeit des Platzes auch nicht mehr starten. “Das kann nicht wahr sein”, so die 1st-Base-Frau der Athletics, Constanze Taube, “Wir haben gut gespielt und hätten den Sieg verdient gehabt. Das ist einfach nicht fair.”

Die Enttäuschung war groß. Den Damen der Athletics fehlten drei Aus, um den ersten Sieg gegen Dreieich unter Dach und Fach zu bringen. “Das ist sehr ärgerlich. Wir müssen das Spiel als mentalen Sieg ansehen und nächstes Mal an der Leistung von heute anknüpfen. Was anderes bleibt uns nicht übrig”, äußerte sich Trainer Florian Steiner nach dem Spielabbruch. Ärgerlich ist es in der Tat: Durch das Rain-Out zählen die vier Strike-Outs von Pitcherin Siska Adams, das Double-Play von Christine Denman und vor allem die beiden Home-Runs von Jenny Allard und Christina Hübner für die Statistik nicht. Auf dem Papier hat das alles nicht stattgefunden. Was am Ende bleibt, ist nur die Erinnerung.
Nach einem Split am ersten Spieltag in Saarlouis spielte die erste Softballmannschaft der Mainz Athletics am vergangenen Wochenende beim Aufsteiger aus der Landesliga, den Bad Kreuznach Cobras. Beide Partien konnten die Mainzerinnen mehr oder weniger deutlich für sich entscheiden.
In der ersten Partie pitchte Siska Adams gewohnt souverän für Mainz. Nach einem Auftakt-Walk für Katherina Henning konnte diese zwar noch einen Punkt für die Cobras erlaufen, danach wurden jedoch alle Offensivbemühungen der Bad Kreuznacher von Adams im Keim erstickt. Nur einen Hit konnten die Schwarz-Gelben im Verlauf der Partie erzielen. Im Gegenzug dazu hatte Vera Becker, für die Cobras werfend, mehr Probleme. Zwölf Treffer lies Becker zu, dazu kamen einige Walks. Auch die Defensive unterstützte ihre Werferin zuwenig und erzielte insgesamt fünf Fehler. Somit konnten die Mainzerinnen das erste Spiel locker mit 16:1 unter Dach und Fach bringen.
Das zweite Spiel des Tages gestaltete sich wie erwartet ausgeglichener als die erste Partie. Nachwuchspitcherin Jenny Durm begann die Partie um weitere Erfahrung in der Verbandsliga zu sammeln und erledigte ihre Aufgabe gut. Sie wurde im Verlauf des Spieles von Christina Hübner abgelöst, welche das Spiel zu Ende warf. Die Bad Kreuznacher kamen mit den unerfahrenen Werferinnen besser zurecht, doch auch die A’s schossen sich auf die jetzt werfende Katharina Hennig ein. 23:20 für die Mainz Athletics endete das Spiel letztendlich, ein Ergebnis das man sonst eher in der Landesliga erwartet.
Offensiv glänzte vor allem Carola Birkholz, die mit sechs Hits aus sechs Versuchen erfolgreich war.
Die Mainzerinnen setzen ihren Roadtrip diese Woche fort. Am 05.04. spielen die Grün-Gelben in Gießen gegen die Busters. Dabei müssen sie mit Isa Schreiber (Verletzung), Christine Denman (berufliche Verpflichtung), Manuela Pings (private Verpflichtungen) und Jenny Durm gleich auf vier Stammspielerinnen verzichten.
Samstag, 02. August 2008, ab 12 Uhr. Spiel 1 und 2 der Best-of-Five-Viertelfinalserie der Playoffrunde um die Deutsche Meisterschaft im Baseball 2008 zwischen den Mainz Athletics und den Solingen Alligators.
Wie schon im letzten Jahr wird die Alligators eine Stimmung und eine Fangemeinde an der Sandflora erwarten, die im deutschen Baseball ihresgleichen sucht und ohne die der Meistertitel 2007 nicht denkbar gewesen wäre.
Spannender Baseball auf Topniveau bei bester Verpflegung sind garantiert!
Alexander Zimmermann
Am vergangenen Wochenende zeigte sich die Softballmannschaft der Mainz Athletics erneut nicht als guter Gastgeber. Gegen die Wetzlar Comets gewannen sie zwei Mal (15:0 und 17:5). Dabei zeigte sich die Defensive von zwei Seiten während die Offensive beide Spiele durchgehend stark war.

Im ersten Spiel setzte Franziska Adams ihr starkes Pitching der vergangenen Wochen weiter und schickte direkt die ersten drei Comets-Damen wieder zurück ins Dugout. Die erste Mainzer Offensive startete frisch und aufgeweckt. Drei Hits und fünf Walks der Wetzlar Comets ermöglichten sieben Punkte für Mainz und beendeten direkt den Arbeitstag der Wetzlarer Werferin Janita Kennedy. Die nun für die Comets pitchende Evelyne Dietrich machte zwar einen guten Job, musste jedoch auch stetig Punke der Mainzerinnen hinnehmen. Während Siska Adams punktelos durch die folgenden Durchgänge cruiste konnte Ulrike Frankenberg nach einem Double von Christina Hübner den Spielstand auf 8:0 erhöhen. Durch sieben weitere Treffer in den Durchgängen drei und vier konnten die Grün-Gelben auf 15:0 davon ziehen und das erste Spiel per 15-Run-Rule für sich entscheiden. Einer fehlerfreien Mainzer Offensive gelang es in diesem Spiel ein No-Hit-Shutout für Siska Adams zu sichern.
Aufgrund der Verletzung von Jenny Allard starteten Birgit Eisenbeis (1,6 Innings) und Christina Hübner (1 Inning) das zweite Spiel des Tages bevor Siska Adams wieder das Ruder übernahm. In diesem Spiel konnten die Comets zuerste punkten. Ein Walk sowie einige Feldspielfehler bedeuteten den ersten Punkt für Wetzlar. Die Mainzerinnen konterten mit zwei Punkten. Im folgenden Innings umrundete Wetzlar wieder zweimal die Bases. Ein Error im Infield sowie ein mißglückter Pick-Off Versuch von Birgit Eisenbeis ließen die Hessinnen wieder in Führung gehen. Die Rheinhessinnen antworteten auf ihre Art: Ein Walk, ein Hit sowie Back-to-Back-to-Back Doubles der Schlagleute 2,3 und 4 brachten vier weitere Runs nach Hause und gaben den Mainzerinnen mit 6:3 die Führung zurück, welche sie auch nicht mehr abgaben. Zwei Punkte konnte Wetzlar noch mit der Hilfe einer alles anderen als sattelfesten Defense für sich verbuchen. Dann startete die Mainzer Offensive endgültig durch: Acht Hits, darunter wie im Inning zuvor Back-to-Back-to Back Doubles von Eisenbeis, Adams und Taube liesen 8 Mainzerinnen Scoren und den Vorsprung auf 14:5 wachsen. Auch im nächsten Spielabschnitt legten die Mainzerinnen nach. Nach einem Punkt von Lisa Theis war Constanze Taube durch Double auf Base als Siska Adams das Highlight des Tages gelang: Sie schlug den zweiten Pitch ihres At-Bats über den Leftfieldzaun zu einem wunderschönen Two-Run-Homerun. Als die Comets zu Beginn des fünften Spielabschnittes kein Punkt mehr gelang ging auch dieses Spiel nach Rheinland-Pfalz. Mit 17:5 gewannen die Athletics durch die Ten-Run-Rule.

Am Schlag war Constanze Taube bestens aufgelegt, sie hatte fünf Treffer aus sieben Versuchen. Drei ihrer Hits waren sogar Doubles. Ganz stark war wieder einmal die Leistung von Siska Adams, die neben ihrem sehr guten Pitchingauch am Schlag glänzen konnte: Sie hatte fünf Hits aus sechs Versuchen, dabei gelangen ihr neben dem erwähnten Homerun ebenfalls drei Doubles.
Die Wetzlar Comets hingegen können sich bei der Mainzer Defensive für ihre fünf Punkte bedanken. Sechs Errors im zweiten Spiel sind Saisonrekord. Somit hielten die Athletics die Comets zwar beide Spiele durchgehend ohne Hits, jedoch leider nicht ohne Punkte.
Weiter geht es für die Mainzerinnen am nächsten Sonntag um 13:30 gegen einen direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze, die Giessen Busters. Das Duell Meister 2007 gegen Vizemeister 2007 verspricht wie immer spannend zu werden.