Mit dem Einzug in die Interleague konnten die Mainz Athletics das Saisonziel „Playoffs“ bereits unter Dach und Fach bringen. Knapp zwei Monate, bevor diese überhaupt beginnen.

Im Rahmen der Interleague spielen die Top-3-Teams aus dem Süden, das sind neben Mainz Heidenheim und Regensburg, und die drei erstplatzierten Nordteams Bonn, Paderborn und Hamburg die Setzliste für die Playoffs aus. Dabei wird eine einfach Hin- und Rückrunde gespielt, in der man aber nur noch auf die Mannschaften der anderen Gruppe trifft. Siege und Niederlagen gegen die Teams aus der eigenen Staffel nimmt man hingegen aus der regulären Saison mit, was zu einer eher ungünstigen Ausgangssituation für die Athletics führt, konnte man doch lediglich einmal gegen Regensburg gewinnen. Hamburg und Paderborn sind aber lediglich zwei Siege vorne dran und bei jeweils vier Aufeinandertreffen in der Interleague durchaus einholbar. Wie gut die Grün-Gelben darin sind, unmöglich geglaubtes doch zu realisieren, haben sie ja erst gezeigt, als sie Stuttgart kurz vor knapp den begehrten dritten Platz doch noch weggeschnappt haben.

Die Schwaben müssen damit ins Wildcardrace und kämpfen mit den verbliebenen Südteams Haar und Gauting um einen der beiden verbleibenden Playoffplätze. Der andere geht an den Sieger vom Wildcardrace im Norden, wo sich Hünstetten, Dortmund und Köln um diesen duellieren. Letztere haben dabei aber die deutlich bessere Ausgangslage, liegen mit 7-1 Siegen fast uneinholbar vorne, während Stuttgart und Gauting mit jeweils 6-2 Siegen gleichauf sind, was ein spannendes Rennen im Süden verspricht.

Darüber müssen sich die Athletics aber keine Gedanken machen, sie können sich voll und ganz darauf konzentrieren, eine möglichst gute Platzierung für die Setzliste in den schon gesicherten Playoffs zu erarbeiten. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt indes nicht. Die Interleague startet bereits am kommenden Wochenende mit zwei Auswärtsspielen in Paderborn, bevor man am ersten Juli-Wochenende (Freitag 19 Uhr, Samstag 13 Uhr) die Bonn Capitals am Hartmühlenweg empfängt.

Text: Konrad Clauss